Ehrensalut: Eine Abschiedskultur für getötete Polizisten

20. Oktober 2016 um 19:00 Uhr

Wir kennen solche Bilder vornehmlich aus dem amerikanischen Raum, lange Fahrzeugkolonnen an denen das Blaulicht eingeschaltet ist, hunderte, tausende von Kollegen (und anderen Blaulichtern), die sich eingefunden haben, um ihrem im Dienst verstorbenen Kollegen die letzte Ehre zu erweisen.

Gibt es das nur in Amerika? Nein, auch in Europa gibt es bei verschiedenen Polizeien eine Art Abschiedskultur, bei denen sich die Kollegen freiwillig, organisiert von den jeweiligen Chefs, zusammen finden und gemeinsam um ihren getöteten Kollegen trauern.

Aber es ist nicht nur eine Trauerarbeit für die Kollegen, es zeigt auch der Familie und den Hinterbliebenen, dass sie nicht alleine sind und die gesamte Polizeifamilie zusammen steht in dieser schweren Zeit.

Dieses Video stammt aus den Niederlanden und zeigt den letzten Abschied der Polizisten von einem Motorradfahrer-Kollegen. Vielleicht bekommen wir so etwas irgendwann auch im übrigen deutschsprachigen Raum etabliert.

Denn eines steht fest: Verdient haben es die Kollegen, die im Dienste der Allgemeinheit das kostbarste gaben, was sie zu geben hatten, ihr Leben!

Wir trauern: SEK-Beamter erliegt seinen Verletzungen

20. Oktober 2016 um 14:48 Uhr

SEK-Beamter erliegt seinen VerletzungenGestern berichteten wir über einen Vorfall in Georgensgmünd (Bayern), bei dem ein Reichsbürger das Feuer auf die eingesetzten Polizisten eröffnete und vier von ihnen zum Teil schwer verletzte. Einer von ihnen erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde notoperiert. Sein Zustand galt hiernach als stabil, aber lebensbedrohlich.

Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken nun mitteilte, ist der SEK-Beamte seinen schweren Verletzungen in den frühen Morgenstunden erlegen.

Der Polizisten war Angehöriger der Spezialeinsatzkräfte Nordbayern und wurde nur 32 Jahre alt.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6013/3460809

Ein viel zu junges Leben wurde im Dienste der Allgemeinheit ausgelöscht.

Wir trauern mit den Angehörigen, aber wir sind in Gedanken auch bei den Kolleginnen und Kollegen! Ihnen allen wird schmerzlich vor Augen geführt, wie gefährlich der Dienstalltag sein kann und wie plötzlich das Leben enden kann.

Wir wünschen den Hinterbliebenen, wie auch den Kollegen, viel Kraft und eine gute Trauerbewältigung! Insbesondere den eingesetzten Kollegen und Rettungskräften wünschen wir alle notwendige Unterstützung bei der Verarbeitung dieses todbringenden Einsatzes.

Ruhe in Frieden #brotherinblue! Du bleibst unvergessener Teil der Polizeifamilie!

in memoriam: Zwei Polizisten wurden vor 25 Jahren in Hinterhalt gelockt und getötet

12. Oktober 2016 um 22:22 Uhr

in memoriam: Zwei Polizisten wurden vor 25 Jahren in Hinterhalt gelockt und getötetAm 12. Oktober 1991 wurden in der Nähe von Boffzen im Solling (Niedersachsen) zwei Polizisten in einen Hinterhalt gelockt und von drei Brüdern erschossen. Ein schrecklicher Tag für die beiden Beamten, aber auch für die Familien und die Kollegen.

Der fingierte Notruf ging bei der Wache in Höxter (Nordrhein-Westfalen) ein und wurde an die zuständige Wache in Holzminden weiter geleitet. Der Anrufer, der mit verstellter Stimme sprach, meldete einen Wildunfall, was nichts ungewöhnliches im waldreichen Gebiet im Solling war.

In memoriam: 15 Jahre 9/11

11. September 2016 um 0:31 Uhr

15 Jahre 9/11Heute jährt sich zum 15. Mal das schreckliche Attentat in den USA, als es Terroristen gelang, insgesamt vier Flugzeuge unter ihre Gewalt zu bringen. Zwei Flugzeuge wurden in das World Trade Center (WTC) gesteuert, wo tausende Menschen ums Leben kamen.

Eine weitere Maschine stürzte in das Pentagon und die vierte Maschine konnte durch beherztes Eingreifen von Passagieren frühzeitig zum Absturz gebracht werden, was dennoch das Leben aller Fluggäste und der Besatzung mit sich brachte.

Die meisten können sich sicherlich noch an diesen Tag erinnern und wissen vermutlich noch, was sie gemacht haben. Ich z.B. weiß noch genau, dass ich zwischen einer Doppelschicht schlafen gehen musste, als die ersten Meldungen über den Äther kamen, die lediglich von einem Flugzeugabsturz berichteten.

Ich nahm das beiläufig wahr und ging zu Bett, weil ich für den anstehenden Nachtdienst fit sein musste. Als ich dann aufwachte, stand ich nur ungläubig vorm Fernseher und konnte nicht glauben, was ich da zu sehen und zu hören bekam.

Ohne etwas zu essen ging es in den Nachtdienst und es war der ruhigste Nachtdienst meiner gesamten Dienstzeit, weil alle vor den Fernsehern saßen und fassungslos die Nachrichten verfolgten.

Unser niederländischer Kollege Fritz, von dem das heutige Titelbild stammt, trägt im Gedenken an die vielen zivilen Opfer und die Einsatzkräfte, die ihr Leben lassen mussten, nicht nur das Thin-Blue-Line-Armband, sondern auch einen PIN des NYPD​.

Im Gedenken an die Opfer dieser sinnlosen Gewalt: Ruht in Frieden!

Im Gedenken an Kollege Ferry Bakx

5. September 2016 um 12:16 Uhr

Am 17. August wurde Kollege Ferry Bakx in den frühen Abendstunden auf der Karibikinsel Bonaire (Niederländisches Staatsgebiet) in Ausübung seines Dienstes erschossen. Er war seit 2013 aus den Niederlanden auf Bonaire abgeordnet und verfolgte zum Tatzeitpunkt einen Einbrecher. Ferry verstarb im Krankenhaus an der Schwere seiner Verletzungen.

Aus den Niederlanden erreicht uns dieses Zeichen der Solidarität

16. August 2016 um 21:09 Uhr

Zeichen der Solidarität aus den NiederlandenMehrere Biker der Polizei der Niederlande nehmen Anteil an der Trauer um den im Dienst verstorbenen Motorradpolizisten aus Hamburg.

Rust zacht en sterkte voor alle naastbestaanden ⚫🔵⚫
Ruhe in Frieden und Kraft für alle Nahestehenden ⚫🔵⚫

Polizist kommt auf Einsatzfahrt mit Motorrad ums Leben

15. August 2016 um 21:17 Uhr

Polizist kommt auf Einsatzfahrt mit Motorrad ums LebenHeute Nachmittag kam es gegen 16 Uhr in Hamburg zu einem schweren Verkehrsunfall, infolge dessen ein Polizist ums Leben kam.

Nach vorliegenden Erkenntnissen befuhr der Motorradpolizist mit einem BMW-Polizeimotorrad, mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn, den Kirchwerder Landweg im Stadtteil Neuengamme.

Als plötzlich ein Transporter nach links abbiegen wollte und der Polizist mit seinem Krad passieren wollte, kam es zum folgenschweren Zusammenstoß. Der Transporter fiel zur Seite um und beide Fahrzeuge fingen Feuer.

In Memoriam: Hubschrauberabsturz am 6. August 1996 mit fünf toten Polizisten

8. August 2016 um 15:37 Uhr

Im memoriam Hubschrauberabsturz Polizei HamburgAm vergangenen Samstag jährte sich der schreckliche Hubschrauberabsturz vor der Ostseeküste bei Neustadt in Holstein zum zwanzigsten Mal.

Die Hubschrauberbesatzung der Polizei Hamburg, im Einsatz mit einem Hubschrauber des Typs MBB Bo 105, Rufname Libelle III, nahm zusammen mit weiteren Einsatzkräften des damaligen Bundesgrenzschutzes (heute Bundespolizei), der Marine und eines SAR-Hubschraubers an einer Rettungsübung teil, als der Rettungskorb in den Heckrotor geriet.

Der Hubschrauber stürzte am Hafeneingang von Neustadt, etwa 30 km nördlich von Lübeck, in die Ostsee. Obwohl zehn Marinetaucher sofort zur Hilfe eilten, kam für die gesamte Hubschrauberbesatzung jede Hilfe zu spät.

End of watch: Ein unvergessener Abschied, für immer!

1. August 2016 um 22:01 Uhr

End of watch: Ein unvergessener Abschied, für immer!Eine vertraute Stimme die plötzlich schweigt, und nichts ist mehr so wie es einmal war. Die letzten Worte, bevor der Mensch das Haus verlassen hat und seine Uniform anzog, waren: „Pass gut auf dich auf.“ Die Antwort lautete wie immer: „Ja, mache ich!“ Ein Verabschiedungsritual, das zum täglichen Ablauf wurde. Doch es findet nicht mehr statt.

Die Erinnerungen daran sind aber noch präsent, auch nach all den Jahren. Die Stimme, die stumm wurde, klingt noch immer in meinen Ohren. Der Augenblick, an dem die Kollegen vor der Türe standen, ist unvergessen. Den Rest, die Worte und Erklärungen, immer noch schmerzlich. Die Frage nach dem Warum bleibt für immer.

Großes Ehrenbegräbnis für in Wien getöteten Polizisten

12. Juli 2016 um 22:09 Uhr

“Es ist eine Verpflichtung der Öffentlichkeit, jene Menschen zu ehren, die unter Einsatz ihres Lebens für das Aufrechterhalten von Recht und Ordnung eintreten.” – Landeshauptmann Peter Kaiser

Am vergangenen Samstag wurde der Polizist in seiner Heimatgemeinde beigesetzt, der in Wien angeschossen und später im Krankenhaus gestorben war.

Zu dem Ehrenbegräbnis waren 650 Trauergäste erschienen. Verwandte, Freunde, Kollegen und Politiker erwiesen dem Polizisten die letzte Ehre. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Polizeimusik Wien, die auch damit einen der Ihren ehrte. Denn der Beamte war aktiver Musiker in der Musikkapelle Möchling, bevor er zur Polizei nach Wien gewechselt war.

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