Wenn wir nicht sagen wer wir sind

3. Juli 2017 um 20:35 Uhr

Wir bieten unseren Kollegen grundsätzlich auch die Möglichkeit der anonymen Veröffentlichung. Dies kann verschiedene Gründe haben. Die Einen sehen ihre Botschaft wichtiger an, als die Person, die dahinter steht. Andere wiederum möchten sich selbst vor Nachteilen jedweder Art schützen.

Die Gründe sind vielfältig und wir haben bei den beiden letzten großen Themen (Offener Brief zum G20-Gipfel und Wortmeldung einer Berliner Polizisten), dass es den Kollegen lieber ist, nicht namentlich erwähnt zu werden. Selbst bei unverfänglichen Bildgrüßen mag der ein oder andere lieber keine namentliche Nennung.

Ein Kollege, der selbst ein Pseudonym im Internet verwendet, hat uns diesbezüglich seine Gedanken mitgeteilt:

Wenn wir nicht sagen wer wir sind

“Es ist bezeichnend, dass wir nicht mehr sagen, wie wir heißen, wenn wir sagen, was wir denken und nicht mehr sagen, was wir denken, wenn wir sagen, wie wir heißen.”

Unser Titelbild für Anfang Juli steht unter einem besonderen Motto

1. Juli 2017 um 07:51 Uhr
g20juli

Das Bild stammt von Björn aus Hamburg.

Der Juli wird vom Großeinsatz zum anstehenden G20-Gipfel in Hamburg bestimmt. Mehr als 15.000 Polizisten aus dem gesamten Bundesgebiet – und sogar aus Österreich – kommen dort zum Einsatz, so dass man behaupten kann, dass der Gipfel nicht nur auf Stadt und Umland Hamburg massiven Einfluss ausübt. In allen Bundesländern, beim Bund und im EU-Ausland hat dieser Großeinsatz Auswirkungen, zumindest für die Kollegen.

Wir finden, kurz bevor die ernste Einsatzphase beginnt, ist es an der Zeit bereits jetzt einen Dank auszusprechen:

DANKE allen beim G20-Gipfel eingesetzten Einsatzkräften für ihr Engagement!
DANKE allen Teilnehmern, die ihren Protest friedlich auf die Straße bringen!
DANKE allen Bürgern für ihre Solidarität und Unterstützung!

Gemeinsam mit den eingesetzten Kolleginnen und Kollegen hoffen und wünschen wir, dass der Einsatz möglichst friedlich zu Ende verläuft und alle Einsatzkräfte wohlbehalten zu ihren Familien zurück kehren können.

Passt bitte alle auf Euch auf!

Euer Polizist=Mensch​-Team

Wortmeldung eines betroffenen Polizisten: Verraten, verkauft, denunziert. Berliner fahren nach Hause

29. Juni 2017 um 21:24 Uhr

Wortmeldung eines betroffenen Polizisten: Verraten, verkauft, denunziert. Berliner fahren nach HauseEigentlich wollten wir dieses Thema gar nicht mehr aufgreifen, hätte uns diese Wortmeldung eines betroffenen Kollegen nicht erreicht. Viel ist über die beteiligten Kollegen geschrieben worden, auch erfunden worden. Von daher halten wir es für wichtig, dass auch diese Kollegen einmal Gehör bekommen.

Mit dieser Wortmeldung werden wir dieses Thema bis auf weiteres nicht mehr aufgreifen, da wir der Meinung sind, dass es die Kollegen verdient haben, dass nach all dem Wirbel endlich Ruhe einkehrt. Nicht nur die betroffenen Kollegen haben das verdient, alle Berliner Polizisten und auch die Polizei Berlin als Organisation. Wir hoffen, dass sich hier auch die Medien anschließen werden.

Nachlese: Fake oder Wahrheit? Was ist an den Vorwürfen gegenüber den Berliner Kollegen dran?

28. Juni 2017 um 18:53 Uhr

Fake oder Wahrheit? Was ist an den Vorwürfen gegenüber den Berliner Kollegen dran? Eine NachleseEs ist schon erstaunlich, was nach der Party der Berliner Kollegen im Containerdorf in Bad Segeberg so alles geschehen ist. Viele Vorwürfe wurden erhoben, die nach und nach relativiert werden. Manche Medien stürzten sich geradezu auf diesen anstehenden “Polizeiskandal” und die “Partypolizisten“. Dies natürlich in einem negativen Kontext.

Vieles von dem, was da behauptet wurde, ist schlichtweg nicht wahr oder wurde erfunden. Was ist also dran, dass die Kollegen dort am Zaun wettpinkelten, unter freiem Himmel Sex hatten, Waffe schwingend auf einem Tisch tanzten oder es gar eine Schlägerei zwischen Berliner und Wuppertaler Kollegen gegeben haben soll? Dass hier Straftaten begangen wurden und mutwillige Sachbeschädigung betrieben wurde?

Nicht viel, um dies bereits vorweg zu nehmen. Wer unsere Ausführungen nicht in Gänze lesen möchte, den verweisen wir auf unseren abschließenden Abschnitt weiter unten (tldr).

Leserbrief von Mattes: Kritik an Feier von Berliner Polizisten in Hamburg gerechtfertigt?

27. Juni 2017 um 20:09 Uhr

Leserbrief von Mattes: Kritik an Feier von Berliner Polizisten in Hamburg gerechtfertigt?Wie heute zahlreichen Medien zu entnehmen ist, wurden drei Einsatzhundertschaften aus Berlin, die ihre Hamburger Kollegen beim Einsatz während des G20-Gipfels unterstützen sollten, vorzeitig nach Hause geschickt. Die Polizisten, die in einem ehemaligen Containerdorf für Asylbewerber untergebracht waren, sollen in ihrer Freizeit eine große Sause veranstaltet haben.

Von einer lautstarken Party ist da die Rede, von Urinieren an einen Zaun, Sex unter freiem Himmel (innerhalb der Unterkunft) und Wasserpfeiferauchen. Scheinbar ist auch etwas zu Bruch gegangen. Weiter wollen wir darauf nicht eingehen, da dies bereits die Medien übernommen haben.

Gruß und Gruppenfoto vom Hessentag 2017

25. Juni 2017 um 19:34 Uhr

Gruß und Gruppenfoto vom Hessentag 2017

“Hallo liebes Team,

anbei sende ich euch ein Bild vom Hessentag 2017 aus Rüsselsheim am Main zu.

Es ist ein Gruppenbild mit Leon (dem Maskottchen der Polizei Hessen) und einem Streifenteam der Stadtpolizei aus Rüsselsheim und zur Unterstützung unter anderem ein Team aus Herborn.

Der Dienst war sehr anstrengend, hat aber auch super viel Spass gemacht.

Es waren ca. 1,4 Millionen Besucher auf dem Hessentag in Rüsselsheim.

Offener Brief erhält mediale Aufmerksamkeit

8. Juni 2017 um 18:29 Uhr

Offener Brief erhält mediale AufmerksamkeitDer offene Brief unseres Kollegen zum bevorstehenden G20-Gipfel erhält hohe mediale Aufmerksamkeit. Verschiedene Medien haben die Worte des Kollegen aufgegriffen und zur Diskussion gestellt, auch im Hinblick darauf, dass die Kosten des internationalen Treffens noch überhaupt nicht absehbar sind und eine öffentliche Stellungnahme hierzu fehlt.

Wir freuen uns, dass die Worte des Kollegen so viel Beachtung erhalten und hoffen, dass sich viele Menschen hierzu ihre eigenen Gedanken machen.

Hier eine Auswahl der Medien, die den Brief zum Thema gemacht haben:

https://fink.hamburg/2017/06/ein-polizist-veroeffentlicht-anonym-einen-brief-zum-g20-gipfel/

https://www.merkur.de/politik/frechheit-polizist-laesst-wut-ueber-g20-gipfel-in-hamburg-freien-lauf-zr-8383934.amp.html

http://www.focus.de/regional/hamburg/eine-bodenlose-frechheit-polizist-richtet-wuetenden-brief-an-g20-staatschefs-und-wird-damit-zum-held_id_7225515.html

https://www.welt.de/politik/deutschland/article165349304/Anonymer-Wutbrief-Polizist-prangert-G-20-Gipfel-an.html

http://www.spreezeitung.de/25150/offener-brief-eines-polizeibeamten-zum-g20-gipfel-in-hamburg/

https://www.vice.com/de/article/bodenlose-frechheit-ein-polizist-erklart-warum-er-den-g20-hasst

http://rtlnext.rtl.de/cms/bodenlose-frechheit-polizist-veroeffentlicht-anonymen-wutbrief-zum-g20-gipfel-in-hamburg-4116433.html

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/offener-brief-eines-polizisten-g20-gipfel-in-hamburg-ignorant-geplant-und-gegen-den-willen-hunderttausender-durchgesetzt-a2139642.html

Polizeieinsatz in Bildern

9. Mai 2017 um 20:58 Uhr

Zwar ist der 1. Mai schon eine Weile her, aber eindrucksvoll sind die folgenden Bilder dennoch. Berichten sie doch von dem Polizeieinsatz in Hamburg (Bilder sagen mehr als 1.000 Worte), geben aber auch einen Blick in die nahe Zukunft, was den bevorstehenden G20-Gipfel in derselben Stadt anbelangt.

Klasse Fotos, der Ausblick eher weniger… 🙄

Es blieb lange Zeit alles friedlich – sieht man von fünf fliegenden Böllern und einem bengalischen Feuer ab. Nach…

Posted by Blickpunkt-Hamburg on Dienstag, 2. Mai 2017

Zahlen des Tages vom OSZE-Gipfel in Hamburg

8. Dezember 2016 um 18:43 Uhr

Zahlen des Tages vom OSZE-Gipfel in HamburgMorgen und übermorgen findet der OSZE-Gipfel in Hamburg statt und wie wir bereits berichtet haben, sind schon seit einigen Tagen die Kollegen dort im Einsatz. Die Ehefrau eines Polizisten berichtete uns, dass ihre Familie nun zwei Wochen auf ihren Mann und Vater verzichten muss. Er kommt nicht aus Hamburg, sodass eine Heimreise zwischendurch nicht möglich ist.

Eingesetzt werden im Gesamteinsatz rund 13.200 Polizisten. Rein rechnerisch sind das mehr als 200 Polizisten pro Minister, wobei nicht jeder Minister mit großer Eskorte zur Veranstaltung gebracht wird. Manche werden nur von einem Streifenwagen begleitet, andere bekommen eine Eskorte, damit die Kolonnen nicht zum Stehen kommen.

Nach Brandanschlag in Hamburg: Linksextreme bekennen sich zur Tat und bezeichnen Polizisten als legitime Ziele

26. September 2016 um 15:33 Uhr

Nach Brandanschlag in Hamburg: Linksextreme bekennen sich zur Tat und bezeichnen Polizisten als legitime ZieleAm vergangenen Freitag berichteten wir über einen Brandanschlag auf die Privatfahrzeuge eines Hamburger Dienststellenleiters. Manch einer warf uns in den Kommentaren vor, wir würden die Linksextremen vorverurteilen, doch dieser Behauptungen kamen vorgenannten selbst zuvor.

Denn am gleichen Tag erschien eine Selbstbezichtigung auf einer einschlägigen Internetseite. Dort wird der Polizist komplett mit Name und Anschrift genannt und eindeutig Bezug auf seine Tätigkeit als Leiter der Task-Force Drogenbekämpfung genommen. Die Anti-Drogen-Razzien werden vom Autor als “Hetzjagd auf vermeintliche Dealer_innen” bezeichnet.

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