Persönliches Schicksal: Wenn der Krebs zuschlägt

7. August 2016 um 21:44 Uhr

Wenn der Krebs zuschlägtIm März dieses Jahres stellten wir euch Mia-Sophie vor. Die Kleine kam als Frühchen in der 28. Woche zur Welt, sie ist das Kind zweier Polizisten.

Wir haben die weitere Geschichte von Klein-Mia verfolgt und freuten uns sehr, als sie ohne medizinische Hilfe nach Hause zu ihren Eltern konnte. Doch leider geschah zeitgleich etwas, was die Freude um Mia stark trübte.

Die Mutter von Mia bekam die Diagnose Krebs. Ein Schock für die junge Familie, aber auch für die Angehörigen und Kollegen. Die Ärzte hatten zunächst noch Hoffnung, dass eine Operation genügen würde, um das Geschwür zu entfernen.

Doch nun, einige Wochen später, ist die Hoffnung gewichen. Nadine, so heißt die Kollegin aus Niedersachsen, gerade einmal 38 Jahre jung und erst seit vier Monaten mit ihrem Mann, einem Polizisten, verheiratet, hat nun vier Chemo-Therapien hinter sich. Und keine hat bislang geholfen.

Der Krebs hat weiter gestreut und die Ärzte machen Nadine kaum noch Hoffnung, dass weitere Chemos den Krebs besiegen werden. Sie verlängern höchstens ihr Leben und deswegen hat sich Nadine dafür entschieden, weiter zu machen.

Unter dem Hastag #krebsisteinmieserverräter zeigen sich viele Polizeifanseiten auf Instagram mit Nadine solidarisch und posten als Zeichen ihrer Anteilnahme an diesem Schicksal das Bild, welches ihr in der rechten oberen Ecke unseres Fotos sehen könnt.

Wir geben die Hoffnung nicht auf und wünschen und hoffen für Nadine, Mia-Sophie und den Rest der Familie, dass die Medizin vielleicht doch noch helfen kann! 💊🍀

End of watch: Ein unvergessener Abschied, für immer!

1. August 2016 um 22:01 Uhr

End of watch: Ein unvergessener Abschied, für immer!Eine vertraute Stimme die plötzlich schweigt, und nichts ist mehr so wie es einmal war. Die letzten Worte, bevor der Mensch das Haus verlassen hat und seine Uniform anzog, waren: „Pass gut auf dich auf.“ Die Antwort lautete wie immer: „Ja, mache ich!“ Ein Verabschiedungsritual, das zum täglichen Ablauf wurde. Doch es findet nicht mehr statt.

Die Erinnerungen daran sind aber noch präsent, auch nach all den Jahren. Die Stimme, die stumm wurde, klingt noch immer in meinen Ohren. Der Augenblick, an dem die Kollegen vor der Türe standen, ist unvergessen. Den Rest, die Worte und Erklärungen, immer noch schmerzlich. Die Frage nach dem Warum bleibt für immer.

INFO: #ThinBlueLine-Bänder

26. Juli 2016 um 20:04 Uhr

INFO: ‪#‎ThinBlueLine‬-BänderVor gerade einmal zwei Monaten haben wir die Arm- und Schlüsselbänder der Thin Blue Line von unseren beiden Partnern vorgestellt und die Resonanz ist einfach überwältigend! Wir freuen uns und möchten uns auch im Namen unserer beiden Partner, die selbst Polizisten sind und die Bänder in Handarbeit herstellen, vielmals bedanken!

Wir möchten daher kurz noch einmal über die Bänder und die beiden Partner informieren, da hierzu immer wieder Fragen an uns heran getragen werden:

Großes Ehrenbegräbnis für in Wien getöteten Polizisten

12. Juli 2016 um 22:09 Uhr

“Es ist eine Verpflichtung der Öffentlichkeit, jene Menschen zu ehren, die unter Einsatz ihres Lebens für das Aufrechterhalten von Recht und Ordnung eintreten.” – Landeshauptmann Peter Kaiser

Am vergangenen Samstag wurde der Polizist in seiner Heimatgemeinde beigesetzt, der in Wien angeschossen und später im Krankenhaus gestorben war.

Zu dem Ehrenbegräbnis waren 650 Trauergäste erschienen. Verwandte, Freunde, Kollegen und Politiker erwiesen dem Polizisten die letzte Ehre. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Polizeimusik Wien, die auch damit einen der Ihren ehrte. Denn der Beamte war aktiver Musiker in der Musikkapelle Möchling, bevor er zur Polizei nach Wien gewechselt war.

Bewegtes Leben: “Mutter der Polizistinnen” Hamburgs stirbt mit 101 Jahren

20. Mai 2016 um 22:13 Uhr

Rosamunde Pietsch mit 101 Jahren gestorben

Bildquelle: Polizei Hamburg via Twitter
https://twitter.com/PolizeiHamburg/status/733250898697302016

Wir trauern zusammen mit den Kollegen in Hamburg diesmal nicht um einen Polizisten, der im Dienst verstorben wäre. Eine besondere Frau, die liebevoll “Mutter der Polizistinnen” genannt wurde und allererste Kommissarin in Hamburg war, starb nun nach einem erfüllten und bewegten Leben im stolzen Alter von 101 Jahren.

Wir möchten ihrer Gedenken und sie mit diesem Beitrag ehren.

Rosamunde Pietsch, geboren am 02.02.1915, entschloss sich direkt nach dem Zweiten Weltkrieg als Tochter in einer Polizistenfamilie dazu, selbst Polizistin zu werden. Zu dieser Zeit eigentlich undenkbar und dieser Umstand zog sich auch durch ihr Leben bei der Polizei. Dennoch hatte die resolute Frau es sich in den Kopf gesetzt und ihr Ziel erreicht.

Freitod, wann wird das (Ver-) Schweigen endlich gebrochen?

9. Mai 2016 um 21:52 Uhr

Freitod und das (Ver-) SchweigenEin zugegebener Maßen schwieriges Thema, welches immer noch mit Vorurteilen und Verurteilungen behaftet ist. Aber nichts ist schlimmer, als das Thema Tod durch die eigene Dienstwaffe zu verschweigen. Dass dies auch bei der Polizei so ist, zeigt sich auch bei der traurigen Nachricht, welche wir vergangene Woche bekannte geben mussten.

Noch in der Suchmeldung vom 29.04.2015 war von einem 51-jährigem, suizidgefährdetem Polizeibeamten die Rede:

In der Meldung vom 02.05.2016 wird nur noch eine vermisste Person erwähnt, deren Leiche gefunden wurde.

Polizeiseelsorge: Wenn Polizisten Hilfe brauchen

25. März 2016 um 16:28 Uhr

PolizeiseelsorgeAndreas Simbeck ist katholischer Polizeiseelsorger der bayerischen Polizei. Nachdem der heute 53jährige sich bereits früh in der Kirche engagierte, wurde er mit 25 Jahren, nach dem Theologiestudium, zum Priester geweiht. Ab 1992 wurde er nebenamtlicher Polizeiseelsorger. Seit zwölf Jahren ist er von allen kirchlichen Aufgaben befreit und als hauptamtlicher Seelsorger Angestellter der Polizei.

Zusammen mit einer evangelischen Kollegin kümmert er sich um die Polizeifamilie. Er nennt das “Notfallseelsorge nach innen”.

Sein Aufgabengebiet ist weitreichend und so vielfältig wie der Polizeiberuf: ein Kollege wird gemobbt, kann einen schwierigen Einsatz nicht verkraften, braucht einen Redepartner ohne befürchten zu müssen, dass die Informationen nach außen gelangen. Oder er hat eine Suchterkrankung, in all diesen Fällen können sich Polizisten an Simbeck wenden.

Urteil zur getöteten Polizistin in Luxemburg

30. Januar 2016 um 19:21 Uhr
Urteil Luxemburg

Bildmaterial: Pierre Matgé via wort.lu

Haftstrafe, Fahrverbot und Schadensersatz

Am 5. Juni 2015 berichteten wir über eine Verkehrskontrolle in Luxemburg, bei der die 39jährige Polizistin Yasmine G. von einem betrunkenen Autofahrer umgefahren wurde. Sie verstarb später im Krankenhaus und hinterließ ihren Lebensgefährten und zwei kleine Kinder.

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