In Memoriam: Vier Polizisten zu Kriegsende der Homosexualität beschuldigt und hingerichtet

25. April 2018 um 20:12 Uhr

In Memoriam: Vier Polizisten zu Kriegsende der Homosexualität beschuldigt und hingerichtetÜber die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten ist mittlerweile vieles bekannt, auch, dass das Regime und deren Nutznießer und Anhänger kein Gerichtsurteil benötigten, um eine standrechtliche Erschießung in die Tat umzusetzen. Die vier Berliner Polizisten, denen wir heute gedenken möchten, wurden gegen Kriegsende der Homosexualität beschuldigt und hingerichtet – drei von ihnen ohne eine Verurteilung.

Die Entscheidung zur Hinrichtung und damit zum Mord wurde polizeiintern beschlossen und geht auf den Erlass des Führers zur Reinhaltung von SS und Polizei zurück, in dem es hieß, dass derjenige mit dem Tode zu bestrafen sei, “der mit einem anderen Manne Unzucht treibt oder sich von ihm zur Unzucht missbrauchen lässt”.

“Welcome to hell”: Linksextremisten verwüsten Dienststellenneubau

31. März 2018 um 16:34 Uhr

"Welcome to hell": Linksextremisten verwüsten DienststellenneubauIn der Nacht vom 20.3. auf den 21.3.2018 beschädigten unbekannte Personen die im Bau befindliche neue Wache Innenstadt in Wuppertal (Nordrhein-Westfalen). Die Polizei sucht Zeugen. Zudem tauchte auf der linksextremistischen Internetplattform Indymedia ein Bekennerschreiben auf.

Nachdem die Täter die Eingangstür aufgebrochen hatten, zerstörten sie eine Vielzahl von neuen Einrichtungsgegenständen und verteilten eine übelriechende Substanz. Auf einen politischen Hintergrund lassen zahlreiche Farbschmierereien an den Wänden schließen.

Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen zur Feststellung der Täter aufgenommen. Der Schaden beläuft sich voraussichtlich auf mehrere Tausend Euro. Mehrere Bauarbeiter, die die Baustelle morgens betraten, klagten anschließend über Unwohlsein.

Erschossener Diensthund: Kein Haftbefehl für Schütze

17. Januar 2018 um 21:14 Uhr

Erschossener Diensthund: Kein Haftbefehl für SchützeBevor wir zum eigentlichen Thema kommen, möchten wir auf unsere Seitenregeln und die Netiquette hinweise und um deren Einhaltung bitten. Zudem weisen wir darauf hin, dass uns die Einzelheiten dieses Vorfalles nicht bekannt sind, sodass es uns nicht möglich ist, diese Entscheidung vollumfänglich zu beurteilen.

Am 13. Januar kam es, wie wir berichteten, zu einem Großeinsatz der Polizei in Fulda (Hessen), da ein Mann in Richtung seines Bruders mit einer Kleinkaliberwaffe geschossen hatte und auch danach noch weitere Schüsse in der Wohnung abgab.

Als das Spezialeinsatzkommando zusammen mit den ebenfalls eingesetzten Diensthundeführern die Wohnung betraten, konnte der 63-jährige Mann zwar festgenommen werden, hierbei wurde durch den Schützen jedoch einer der Diensthunde (Odin) tödlich verletzt.

Schwerer Landfriedensbruch: Polizisten mit Feuerwerksbatterie angegriffen

31. Dezember 2017 um 16:44 Uhr

Schwerer Landfriedensbruch: Polizisten mit Feuerwerksbatterie angegriffenEs gehört zum alljährlichen leidlichen Thema, dass einige bereits vor Silvester mit ihrem erstandenen Feuerwerk die Nachbarschaft nerven, teils auch mit illegalen Böllern, die richtig Krach machen und zudem wegen ihrer Unberechenbarkeit hoch gefährlich sind. Doch was den Berliner Kollegen in der vergangenen Nacht passiert ist, schlägt dem Fass mal wieder den Boden aus.

Gestern Abend gegen 22 Uhr fiel Polizisten einer Einsatzhundertschaft in Berlin Schöneberg eine 30- bis 40-köpfige Gruppe auf, die bereits ihr Feuerwerk zündete. Das ist allerdings nur an Silvester und Neujahr erlaubt. Die Polizisten wollten das weitere Abfeuern der Pyrotechnik unterbinden und wurden sogleich aus der Gruppe heraus angegriffen.

In memoriam: 10 Jahre ohne Michèle Kiesewetter

25. April 2017 um 19:27 Uhr

In memoriam: 10 Jahre ohne Michèle KiesewetterHeute vor zehn Jahren starb Michèle Kiesewetter, eine Polizistin aus Baden-Württemberg, während sie ihren Dienst für die Allgemeinheit verrichtete. Wir möchten uns heute nicht an den verschiedenen Theorien beteiligten, warum sie durch wessen Hände zu Tode kam. Heute ist ein Tag, an dem wir ehrenvoll an sie denken möchten.

Michèle wurde am 10.10.1984 geboren und wuchs in Oberweißbach (Thüringen) auf. Schon als Jugendliche wollte sie zur Polizei – sie wollte Menschen helfen und Abwechslung in ihrem Beruf haben – und auf Anraten ihres Onkels, der ebenfalls Polizist ist, bewirbt sie sich in anderen Bundesländern und wird 2003 bei der Polizei Baden-Württemberg in Biberach eingestellt.

Nach Angriff auf sechs Bundespolizisten in München: Wache erhält provisorische Schleuse und Täter geht nun doch in Haft

18. Februar 2017 um 20:02 Uhr

Nach Angriff auf sechs Bundespolizisten in München: Wache erhält provisorische Schleuse und Täter geht nun doch in Haft

Bild: Bundespolizeiinspektion München

Anfang Februar berichteten wir von einem Vorfall auf dem Bundespolizeirevier München Ost, bei dem ein 30-jähriger Mann zunächst vorgab eine Anzeige erstatten zu wollen und nach Einlass dann insgesamt sechs Bundespolizisten derart malträtierte, dass sie alle verletzt wurden und drei von ihnen nicht mehr dienstfähig waren.

In diesem Zusammenhang berichteten wir ebenfalls davon, dass der Gewalttäter zwar zur Haftprüfung bei einem Richter vorgeführt wurde, dann jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt werden musste, da der Richter keine Haftgründe erkennen wollte.

Die Staatsanwaltschaft München I sah das jedoch anders und legte Beschwerde gegen die Außervollzugsetzung ein. Denn schon einmal, nämlich im Dezember 2016, leistete der 30-jährige erheblichen Widerstand gegen Bundespolizisten in München. Die Beschwerde hatte vor dem Ermittlungsrichter Erfolg, der Außervollzugsetzungsbeschluss wurde aufgehoben.

Zahl des Tages: Polizei Köln verzehnfacht Polizeipräsenz an Silvester

14. Dezember 2016 um 17:26 Uhr

Nach den Vorfällen der letztjährigen Silvesternacht in Köln rüstet die Polizei massiv auf. Mehr als zehn mal so viele Kollegen werden vor Ort für die Sicherheit der Bürger sorgen.

In der Umgebung um den Domplatz werden 300 Beamte in 3er Teams im Einsatz sein und als Ansprechpartner für die Feiernden da sein.

Im gesamten Bahnhofsbereich wird die Bundespolizei 200 neue Überwachungskameras installieren.

Zudem wird es rund um den Domplatz eine Schutzzone geben, die mit Absperrgittern gesichert wird. In diesem Bereich ist das abfeuern von Feuerwerk verboten um die Feiernden und auch die Einsatzkräfte zu schützen.

Es ist allen bewusst dass dieses Sicherheitskonzept ein großer Spagat ist…. Die Menschen sollen ja trotz allem nicht die Lust am Feiern verlieren.

Auch andere Städte wie Berlin und Stuttgart rüsten massiv auf. Leider ist dies nach den Vorfällen im vergangenen Jahr notwendig geworden.

Bitte denkt daran, auch die Kollegen die im Einsatz sind, würden lieber mit der Familie oder den Freunden ins neue Jahr feiern.

Polizei im Wandel der Zeit

16. November 2016 um 23:56 Uhr

“Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen werden.” (Sir Peter Ustinov)

Polizei im Wandel der Zeit

Leserbrief von Dominik

31. Oktober 2016 um 20:37 Uhr

Leserbrief von DominikDie folgenden Worte hat Kollege Dominik schön gewählt und wir schließen uns seinem abschließenden Dank an:

Servus,

ich möchte an dieser Stelle Danke sagen. Danke für die stetige Berichterstattung und vor allem auch für die Unterstützung unserer Einsatzkräfte und deren Angehörigen.

Neue Regelung: Bundesbeamte müssen Überstunden innerhalb eines Jahres abbauen, oder sie verfallen

19. Oktober 2016 um 17:17 Uhr

Neue Regelung: Bundesbeamte müssen Überstunden innerhalb eines Jahres abbauen, oder sie verfallenDer neue Erlass könnte zu keinem ungünstigeren Zeitpunkt kommen. Während tausende Beamte im Flüchtlings- und Grenzeinsatz sind, im Inland wie im Ausland, sind alleine in 2015 2,7 Mio. Überstunden angefallen. Diese Zahl betrifft nur die Bundespolizei, alle anderen Bundesbehörden sind hierbei noch gar nicht berücksichtigt.

Nun hat das Bundesinnenministerium unter Federführung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière eine neue Anweisung heraus gegeben. Alle ab 1. September dieses Jahres anfallenden Überstunden müssen innerhalb eines Jahres abgefeiert werden, oder sie verfallen. Bislang hatten Bundesbeamte drei Jahre Zeit, Mehrarbeit in Freizeitausgleich umzuwandeln.

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