Brustimplantate stehen einer Einstellung in den Polizeidienst nicht pauschal entgegen

24. September 2016 um 22:42

Brustimplantate stehen einer Einstellung in den Polizeidienst nicht pauschal entgegenSo manch einer hat vor Einstellung in den Polizeidienst seinen bis dahin naturgegebenen Körper “gepimpt”. Tattoos sind so ein Beispiel, die je nach Darstellung und Sichtbarkeit eine Einstellung verhindern können. Hier beginnt zwar so langsam ein Umdenken, aber überwiegend sind sie aus Sicht der zukünftigen Dienstherren nicht geduldet.

Brustimplantate hingegen stehen einer Einstellung nicht prinzipiell entgegen, zumindest nicht, wenn bestimmte Dinge beachtet werden und zumindest nicht in Bayern.

Plädoyer: Die Bürger möchten ihren Schutzmann wieder haben

8. August 2016 um 22:32

“Her mit der Polizei! Die Sehnsucht der Bevölkerung nach einer starken Polizei ist so groß wie seit Jahren nicht mehr. Der „Schutzmann“ soll uns Sicherheit geben. Gefährdet aber sind vor allem die Polizisten selbst.”

Bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) ist ein sehr lesenswerter Artikel erschienen, der mit dem obigen Zitat beginnt. Die Autorin Karin Truscheit berichtet unter Bezugnahme auf die Vorfälle in Bayern im Juli dieses Jahres, dass die Angst vor dem Terror gestiegen sei.

Als in München zunächst von einem Terrorangriff ausgegangen wurde und dadurch alles, was Bayern, die Nachbarbundesländer, der Bund und auch das benachbarte Österreich an Polizisten aufzubieten hatte, alarmiert wurde und auf die Straßen Münchens geschickt. “Vor den Augen der Welt, tadellos funktionierend”, so Truscheit.

Thin Blue Line: Because he’s mine, I walk this line ….

25. Juli 2016 um 15:05

TBL Johanna

Noch vor kurzen bin ich mit einem der tollen Armbänder vom holländischen Partner Thin Line Bracelets​ unterwegs gewesen und habe somit meine Solidarität, meinen Respekt und meine Anerkennung gegenüber Polizeibeamten repräsentiert.

Mein Verlobter, bald endlich Ehemann, im August steigt die große Hochzeit, ist selbst Polizeibeamter. Jeden Tag fiebere ich mit, dass er abends wieder gesund zu mir zurück kommt.

Doch ich wollte ein Zeichen, welches man nicht ablegen kann.
Das geht mir unter die Haut … Anlässlich unserer Hochzeit, meinem Stolz gegenüber diesem Mann und meiner Hochachtung vor allen Beamten, die jeden Tag ihren Kopf hinhalten, habe ich mich dazu entschlossen, mir die “Thin Blue Line” für immer “aufmalen” zu lassen.

Otto aus Österreich hat sich den Spruch von unserem aktuellen Profilbild zum Vorbild genommen

11. Juli 2016 um 18:19

Otto TBL Tattoo…und die Thin Blue Line auf eigene Weise verwirklicht. Und zwar als Tattoo:

“Ganz frisch! Vielen Dank für den perfekten Job! 👍🏼👍🏼”

Ein wirklich gelungenes Werk 👌

Wachpolizei: Halb-Polizei, Cops light, Billigstreife?

19. Februar 2016 um 16:12

WachpolizeiDer Personalmangel bei der Polizei ist regelmäßig Thema auf dieser Seite und wird es wohl auch weiterhin bleiben. Gestern berichteten wir darüber, dass auch 2016 der Personalkörper weiter schrumpfen wird. Manche Bundesländer gehen, anstatt mehr Polizisten einzustellen, einen anderen Weg.

Um schnell und billiger an neues Personal zu kommen, bilden manche Bundesländer Wachpolizisten aus. Schnell muss es gehen, denn angesichts der aktuellen Einsatzlage schafft die Polizei es kaum noch den regulären Betrieb aufrecht zu halten.

In Sachsen zum Beispiel kommen zum üblichen Fußball-, Demo- und Ermittlungsgeschäft nun die Pegida-Demonstrationen und die Flüchtlingskrise hinzu. Zu letzterem gehören zudem noch Auseinandersetzung in und vor den Unterkünften der Asylbewerber dazu. Die Überforderung war in Freital und Heidenau überdeutlich.

Bundespolizei geht mit “Speed dating” auf Bewerbersuche und senkt Einstellungsvoraussetzungen

10. November 2015 um 00:18

Bundespolizei SpeeddatingWie wir bereits berichteten, leidet die Bundespolizei unter akutem Personalmangel. Ein Umstand, der nicht neu ist, durch die Flüchtlingsarbeit aber zunehmend zu prekären Zuständen führt.

Bundesinnenministers Thomas de Maizière als oberster Dienstherr der Bundespolizei hat kürzlich 3.000 neue Stellen versprochen, von denen bereits nächstes Jahr 2.000 besetzt werden sollen. Das bringt zwar in der aktuellen Situation überhaupt nichts, da die Bewerber erst die dreijährige Ausbildung durchlaufen und auch bestehen müssen, aber immerhin ist es mal ein Anfang.

Allerdings hat die Bundespolizei ein Bewerberproblem. Auf eine Stelle gibt es drei Bewerber, sprich, auf die 2.000 neuen Stellen haben sich 6.000 Bewerber gemeldet. Und nicht jeder Bewerber kann genommen werden oder besteht überhaupt den Einstellungstest.

Sichtbare Tätowierung bei der Polizei nicht erlaubt

2. Oktober 2014 um 16:11

Sichtbare Tätowierung bei der Polizei nicht erlaubtEin Bewerber wollte zur Polizei in NRW. Das Problem: er hat auf seinen Unterarmen großflächig die Vornamen seiner beiden Töchter eintätowiert. Der zukünftige Arbeitgeber lehnte daher die Bewerbung ab.

Diese Ablehnung wurde mittlerweile vor zwei Instanzen gerichtlich erörtert. Sowohl als VG Arnsberg, wie auch das OVG in Münster haben sich der Entscheidung angeschlossen.

Die Entscheidung wurde wie folgt begründet: “Im Dienst müsse jede Individualität hinter der neutralen Erfüllung des Auftrags zurücktreten. Es bestehe die Gefahr, dass die Autorität des Polizeibeamten durch Tätowierungen beeinträchtigt werde.”

Bekannter Kriminologe beschwert sich über eine Kontrolle durch 4 Bundespolizisten im Zug

27. Juni 2014 um 01:29

Es ist ein heißes Eisen, denn derjenige, der sich da beschwert, ist vielen als Dr. Made bekannt. Dr. Benecke ist Kriminologe und bildet dahingehend auch Polizeibeamte aus. Dennoch möchte ich dieses Thema hier bringen, da dort meiner Meinung nach etwas nicht stimmt.

Fakt ist, dass Dr. Benecke während einer Zugfahrt durch BundespolizitInnen kontrolliert wurde.

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