Polizei Hamburg rüstet auf : Drogenerkennung im Straßenverkehr mit neuen High-Tech-Geräten

24. September 2015 um 23:17 Uhr

Drogen_HHEin gefährlicher Faktor im Straßenverkehr sind Fahrer die sich im Drogenrausch hinters Steuer setzten, denn im schlimmsten Fall reißen sie Unbeteiligte mit in den Tod. Deshalb gehen die Verkehrsbeamten in Hamburg mit diesem High-Tech-Gerät neue Wege.

Dies interessierte auch andere Bundesländer. Deswegen fand am 22.09.2015 auch die größte Veranstaltung dieser Art zum Erfahrungsaustausch, Thema Drogen im Straßenverkehr, statt. Neben Hamburger Polizisten nahmen auch Beamte aus Schleswig Holstein, Mecklenburg Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Bremen, Niedersachsen, Hessen, Nordrhein Westfalen, Baden Württemberg, Rheinland Pfalz, Thüringen und Bayern sowie Richter und Staatsanwälte teil. Auch die Presse war hierzu eingeladen.

Sparzwang bei der Polizei, Flüchtlingswelle, Versagen der Politik und die Auswirkungen

22. September 2015 um 20:48 Uhr

3Ansichten-1

3 Ansichten: der Polizist, die Angehörige eines Polizisten, die Bürgerin

Um eines gleich zu Anfang klar zu stellen: die folgenden Zeilen basieren auf Informationen aus erster Hand, nämlich von Kollegen der Bundes- und der Landespolizeien. Es geht uns NICHT darum, Stimmung gegen die Flüchtlinge zu machen. Denn die Entscheidungen, die zu der aktuellen Situation bei der Polizei und der Bundespolizei geführt haben, wurden vor Jahren getroffen, als von dieser Flüchtlingswelle noch niemand etwas ahnen konnte. Und diese Entscheidungen werden immer noch nicht revidiert, sondern zerredet.

Also gebt nicht den Flüchtlingen die Schuld an der Misere, sondern den verantwortlichen Entscheidungsträgern, die weiterhin sehenden Auges die Polizei und das ganze Land in Richtung Abgrund steuern.

In den vergangenen Tagen erreichten uns immer wieder Hilferufe aus Reihen der Bundespolizei. Es ist von unhaltbaren Zuständen die Rede, von Dienstplanänderungen, die kaum noch Freizeit zu lassen, von Wochen oder Monaten fern der Heimat, von Bürgern, deren Interessen zurück stehen müssen.

Leserbrief zu Flüchtlinge

12. September 2015 um 02:59 Uhr

Fluechtlinge_BW

Wir Polizeibeamte brauchen eine Politik die handelt und nicht zuschaut, wie alle Beamten daran kaputt gehen, weil ihr nichts unternehmt.

Bereits vergangenen Sonntag hatten wir einen Leserbrief eines bayerischen Kollegen zur Flüchtlingsproblematik veröffentlicht. Nun erreichen uns diese Zeilen eines Kollegen aus Baden-Württemberg. Er spricht Klartext und möchte aus diesem Grund ungenannt bleiben.

Heidenau: Ein Blick in die Zukunft der deutschen Polizei

1. September 2015 um 14:59 Uhr

Heidenau_Zukunft_Polizei Wir alle haben die Nachrichten aus Heidenau in den letzten Tagen verfolgt. Eine Asylbewerberunterkunft bzw. Erstaufnahmeeinrichtung, die belagert wird, vor denen Menschen demonstrieren, Besuche von hochrangigen Politikern. Aber auch Krawalle, Polizisten, die die Unterkunft beschützen müssen und hierbei selbst in Bedrängnis geraten.

Wir möchten allerdings nicht auf die Asylpolitik oder das eventuelle Vorhandensein rechten Gedankenguts eingehen. Thema unseres Blicks in die Zukunft soll die Polizei sein, zumindest das, was noch von ihr übrig ist.

Buchempfehlung: Die Gewaltfalle von Dieter Schäfer

14. August 2015 um 19:38 Uhr

Buchempfehlung: Die Gewaltfalle von Dieter SchäferPolizeidirektor Dieter Schäfer, Polizist mit Leib und Seele, versieht seinen Dienst in Mannheim. Ihn kann so schnell nichts erschüttern, aber die Vorfälle im September 2012 haben ihn, und viele anderen Kollegen ebenso, verändert. Schäfer war damals Einsatzleiter, als es in Mannheim am Rande des Kurdischen Kulturfestivals am 8. September zu massiven Ausschreitung gegen die Polizei kam.

“Ich bin jetzt 33 Jahre im Dienst und habe 2.000 Einsatzstunden bei Menschenansammlungen aller Art verbracht, darunter viele Problemeinsätze. Aber ich bin noch niemals von einer so massiven und gezielten Gewalt überrascht worden” sagte Schäfer, als sein Buch “Die Gewaltfalle” vorgestellt wurde.

Bereits am 1. September hatte die Veranstaltung mit einem langen Marsch der Kurdischen Jugend von Straßburg aus begonnen und sollte seinen Abschluss beim Kulturfestival in Mannheim haben. Bereits auf diesem Marsch kam es zu Tumulten und Verstößen gegen verschiedene Gesetze, die das Einschreiten der Polizei notwendig machten.

Gewalt gegen Polizisten und die Auswirkungen auf das Privatleben

6. Juli 2014 um 18:20 Uhr

Gewalt gegen Polizisten gehört mittlerweile zur alltäglichen Berichterstattung der Medien. Schlimm genug. Am Beispiel Baden-Württemberg (BW) wurden in 2013 im Schnitt fünf Polizisten verletzt…pro Tag.

Aber noch etwas kann man dem nachfolgenden Video entnehmen. Eine Polizist, der im Dienst verletzt wird und danach ausfällt, bedeutet nicht nur einen “Verlust” für Kollegen und Dienststelle, er fällt auch für die Familie aus und muss unter Umständen sein Privatleben umgestalten um seine Familie zu schützen.

Am Beispiel des Polizisten aus dem Beitrag hatte der Angreifer HIV, als er dem Kollegen in die Hand biss. Das bedeutet für ihn nicht nur ein Verletzung auszukurieren, sondern auch Bangen und regelmäßige Gesundheitskontrollen, um auszuschließen, dass er nun selbst diesen Virus in sich trägt. Bange Monate für ihn, seine Familie und seine Kollegen…

http://swrmediathek.de/player.htm?show=ed030350-f649-11e3-aecf-0026b975f2e6

Google+