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TV-Tipp/Video: Autobahn-Polizisten – Zwischen Blechlawine und Chaos

24. Oktober 2016 um 19:28 Uhr

Die Autobahnpolizei ist, wie der Namen schon verrät, für die Autobahnen dieser Republik zuständig. Für manche ist der Zuständigkeitsbereich Autobahn ein Traumjob, für andere eher nicht, ganz so vielfältig, wie die Menschen nun einmal sind, die diese Aufgabe zu erledigen haben.

Die SWR-Reportage “Autobahn-Polizisten – Zwischen Blechlawine und Chaos” aus der Reihe “Mensch Leute” begleitet zwei Streifenteams bei der Unfallaufnahme, der Drogenkontrolle, bei einer Fahndung, bei Verstößen gegen die Ruhezeiten oder das Handyverbot, kurzum, beim alltäglichen Dienstbetrieb auf den 200 km Straße am Weinsberger Kreuz (Baden-Württemberg), für die sie zuständig sind.

Warum hat der Polizist dem Täter nicht in die Beine geschossen?

24. Oktober 2016 um 19:26 Uhr

Warum hat der Polizist dem Täter nicht in die Beine geschossen?In den vergangenen Monaten mussten wir leider des öfteren über Einsätze berichten, bei denen die Kollegen ihre Dienstwaffe einsetzen mussten. Manchmal konnte der Angriff durch einen gezielten Schuss ins Bein gestoppt werden, manchmal aber auch nicht und der Angreifer wurde schwer verletzt oder starb.

Immer wieder taucht hierbei dann die Frage auf, warum dem Täter nicht ins Bein geschossen wurde, anstatt in den Körper. Diese Frage kann jedoch nur in Unkenntnis der Fakten erfolgen, was man niemandem zum Vorwurf machen kann. Wer sonst wird schon mit einem Messer angegriffen und hat eine Schusswaffe griffbereit, um sich zu wehren? Hierzulande nur Polizisten.

Und genau darum soll es hier nun gehen. Als Beispiel nehmen wir einen aktuellen Fall aus Hagen (Nordrhein-Westfalen), über den wir in der vergangenen Woche wegen der sich überschlagenden Ereignisse nicht mehr berichten konnten.

Das Tonfa, oder warum der RMS zu seinem Namen kam

24. Oktober 2016 um 19:23 Uhr

Nach den ernsten Themen der letzten Tage, möchten wir euch heute zum Tagesabschluss mal etwas Schönes bieten; und lernen könnt ihr dabei auch noch. Docutainment nennt man das heutzutage auf Neudeutsch 😉

Kollege Peter aus Berlin klärt euch im folgenden Video darüber auf, warum der RMS (eigentlich Rettungsmehrzweckstock) RMS (Rustikaler Musikstock) heißt. Vorhang auf:

Bildgruß von der Mittagsschicht

23. Oktober 2016 um 15:30 Uhr

Yannick & Ben aus Luxemburg

“Schöne Grüße aus Luxemburg von der Mittagsschicht an der Festung ‘Dräi Eechelen’, zu deutsch ‘Drei Eicheln’.
Yannick & Ben”

Radiointerview zum offenen Brief einer Polizisten-Ehefrau

23. Oktober 2016 um 13:30 Uhr

Wir hatten euch in der letzten Woche den offenen Brief der Ehefrau eines Berliner Polizisten vorgestellt, in dem sie die Missstände anprangert und darlegt, welche Auswirkungen der ständige Dienst auf das Familienleben hat.

Diese Frau, Sabrina mit Vornamen, wurde nun vom Berliner Rundfunk 91.4​ interviewt und sie erzählt auch Dinge, die im offenen Brief gar nicht vorkommen.

Unsere Meinung: Absolut hörenswert. Ein starker Kollege mit einer starken Frau an seiner Seite!

Bewegende Geste der Solidarität

23. Oktober 2016 um 13:26 Uhr

Bewegende Geste der SolidaritätSeit wir über den Tod des SEK-Kollegen aus Bayern berichtet haben, erreichen uns viele Nachrichten der Anteilnahme, des Mitgefühls, aber auch des Danks für unseren täglichen (gefährlichen) Dienst. Die lieben Worte, die von den Absendern gewählt werden, tun gut und geben Kraft. Vielen Dank dafür!

Eine bewegende Geste der Solidarität, nicht über die Tastatur von PC oder Handy, sondern ganz real, wählte eine Bürgerin oder ein Bürger in München. Die Urheberin/der Urheber sind nicht bekannt, was den emotionalen Wert der Geste aber in keiner Weise schmälert.

Die Kollegen in München fanden nämlich am Morgen nach dem Todestag des SEK-Polizisten an ihren Streifenwagen eine Botschaft vor. Eine rote Rose, begleitet von ein paar persönlichen Zeilen des Mitgefühls, gedruckt auf Papier, welches die Thin Blue Line ziert.

Die Botschaft lautet:

Ein Trauma ist nicht beendet, wenn die Schicht zu Ende geht

23. Oktober 2016 um 13:22 Uhr

Ein Trauma ist nicht beendet, wenn die Schicht zu Ende gehtWir haben in den vergangenen Wochen und Monaten über viele schwierige Einsätze berichtet. Einsätze, die zumindest in Erinnerung der Einsatzkräfte bleiben, schlimmsten Falls werden sie die Erinnerungen und Emotionen daran aber nicht mehr los.

So stehen wir gerade auch mit einem Kollegen in Kontakt, der zum wiederholten Male im Dienst verletzt wurde. Zwar sind die Verletzungen nicht schwer und außer einer Narbe wird irgendwann vermutlich nicht viel übrig bleiben. Aber es gibt da noch eine andere Narbe: die auf der Seele.

Er berichtete uns von Alpträumen und Flashbacks, er hat Angst vor dem Einschlafen. Das kann zwar normal sein bei einem solchen Messerangriff, aber wenn es nach einigen Tagen bis Wochen nicht besser wird, sollte man professionelle Hilfe aufsuchen.

Deswegen gilt das folgende für diesen Kollegen, wie auch alle anderen, die mit einem Einsatz nicht fertig werden:

Unter PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) leiden vermutlich viele Einsatzkräfte. Lasst Euch bitte helfen!

Polizisten weisen verirrten Schwan den rechten Weg

23. Oktober 2016 um 13:20 Uhr

Polizisten weisen verirrten Schwan den rechten Weg

Bild: Polizei Berlin via Twitter

Gestern verhalfen Polizisten in Berlin einem Schwan wieder auf den rechten Weg. Dieser hatte sich auf die Oberbaumbrücke verirrt. Dort trieb er sich herum und wurde von einem Passanten bemerkt, der dann die Polizei rief.

Einer der Polizisten bewaffnete sich dann mit Schutzschild und Schlagstock, allerdings nicht, weil er einen Angriff des Jungtieres befürchtete, sondern um diesem den Weg in Richtung Spree zu weisen. Das funktionierte dann auch prima, so dass der Schwan sich wieder am kühlen Nass erfreuen konnte.

In den Niederlanden gehört ein Tröstebär zur Grundausstattung jedes Streifenwagens

23. Oktober 2016 um 13:14 Uhr

In den Niederlanden gehört ein Tröstebär zur Grundausstattung jedes StreifenwagensVor ein paar Tagen stolperten wir im Internet auf eine Grafik, auf der genau dies behauptet wurde. Da wir als deutsche Polizisten selbst wissen, was zur Ausstattung unserer Streifenwagen gehört und wir uns auch an unsere Beiträge der vergangenen Jahre aus Berlin und Sachsen-Anhalt erinnerten (Links siehe unten), wollten wir das genauer wissen.

Wir fragten bei den Kollegen in den Niederlanden nach und sie bestätigten nicht nur, dass sie nicht nur einen, nein, zwei Tröstebären (bzw. Traumabären) auf ihren Fahrzeugen mitführen, sondern auch, dass diese zur Grundausstattung gehören. Sie werden bei Fahrzeugübergabe abgecheckt und falls einer fehlt, wird er sofort ersetzt.

Trauer und Angst liegen nah beieinander

23. Oktober 2016 um 13:01 Uhr

Trauer und Angst liegen nah beieinanderWir bekamen dieses Bild von einem Kollegen zugesandt. Ein Bürger hatte an der Dienststelle Blumen und eine Kerze abgelegt, um dem getöteten bayerischen SEK-Polizisten zu gedenken. Trauer und Rückhalt, für uns sehr wichtig in diesen Zeiten!

Aber auch Angst bestimmt so manches Gemüt. Wir haben uns in den vergangenen Tagen mit vielen Polizisten, bundesweit und auch aus dem Ausland, unterhalten. Schock, Wut und Trauer bestimmen die Emotionen.

Während eines solchen Gesprächs erzählte uns ein Kollege, dass seine älteste Tochter, die 13 Jahre alt ist, Angst um ihren Vater hat. Sie sagte zu ihm: “Papa, geh bitte nicht mehr auf Streife. Ich habe Angst, dass dir auch so etwas passieren könnte!”

Der Kollege hat sich im Anschluss mit seiner Tochter unterhalten und versucht ihr die Angst zu nehmen. Auch wenn er damit mehr oder weniger erfolgreich war, so bleibt sie dennoch präsent. Wer könnte es ihr verdenken…

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