Richterin ratlos: Wenn Polizisten selbst vor Gericht zum Prügelknaben werden

2. Dezember 2017 um 15:00 Uhr

Richterin ratlos: Wenn Polizisten selbst vor Gericht zum Prügelknaben werdenDer Hambacher Forst und der Braunkohleabbau ist regelmäßig ein Zankapfel, bei dem sich Abbaugegner und Polizisten gegenüber stehen. Friedlicher Protest ist legitim, doch wenn Polizisten verletzt werden hört der Spaß auf. Nachdem Polizisten dort verletzt wurden, setzte sich zumindest die Verbalattacke vor Gericht fort – und die Richterin hatte dem nichts entgegen zu setzen.

Als “skandalös” wird der Vorfall von einer Gewerkschaft bezeichnet, “unverständlich und geradezu brüskierend” beschwert sich sogar der Landrat und gleichzeitige Chef der Kreispolizeibehörde beim Justizminister, “ungewöhnlich” heißt es aus Regierungskreisen.

Fanpost von Josi

1. April 2017 um 15:01 Uhr

Fanpost von Josi

“Hier ein kleiner Gruß und eine etwas realistischere Interpretation dieser beliebten Buchstabenfolge.”

Kollektivbeleidigung: Wildpinkler führt Diskussion mit Polizisten über Urteil des Bundesverfassungsgerichts

1. März 2017 um 13:32 Uhr

Kollektivbeleidigung: Wildpinkler führt Diskussion mit Polizisten über Urteil des BundesverfassungsgerichtsWir hatten in der Vergangenheit mehrfach über Urteile des Bundesverfassungsgerichts berichtet, in denen festgestellt wurde, dass die Kollektivbeleidigung im deutschen Recht nicht möglich ist. Damals ging es um “ACAB” (“All cops are bastards”), wodurch sich eine unbestimmte Anzahl an Polizisten nicht beleidigt fühlen kann/darf. Wir hatten auf die möglichen Folgen hingewiesen und dies hat nun ganz konkrete Auswirkungen.

In Mainz (Rheinland-Pfalz) wurde ein 20-jähriger Wildpinkler am vergangenen Wochenende von Polizisten auf frischer Tat ertappt. Als die Beamten ihn darauf hinweisen, mischt sich ein unbeteiligter 22-jähriger Hamburger ein.

Köln, oder warum wir eigentlich immer alles falsch machen (von Pe+er)

5. Januar 2017 um 22:34 Uhr

Köln, oder warum wir eigentlich immer alles falsch machen (von Peter)Kollege Pe+er ist einigen hier schon bekannt. Er hat uns wieder ein paar Gedanken zugesandt, die diesmal nicht Berlin betreffen, sondern Köln. Und wie immer nimmt er kein Blatt vor die Tastatur:

NAfri, NorDi, ACAB und GrüSpinnen

Warnung an Allergiker: der folgende Text kann Spuren von Sarkasmus und Ironie enthalten. Bei erkannten allergischen Reaktionen wenden Sie sich bitte umgehend an einen Rhetoriker Ihres Vertrauens

Aufgrund der aktuellen Diskussion um Abkürzungen, die bei der Polizei benutzt werden, will ich auch mal was los werden.

Kein Einzelfall: Mädchen-Gang drangsaliert Bundespolizei Kiel wochenlang

15. Oktober 2016 um 15:43 Uhr

Kein Einzelfall: Mädchen-Gang drangsaliert Bundespolizei Kiel wochenlangAnfang September berichteten wir über einen Vorfall am Hauptbahnhof in Kiel, bei dem alkoholisierte junge Mädchen kontrolliert wurden, wobei sie eine merkwürdige To-do-Liste mitführten (“Bullenauto klauen und schrotten”) und eines der Mädchen plötzlich ein Messer zog.

Wie sich nun zeigte, war das nur die Spitze der Vorfälle, die sich über Wochen hinzogen und deren Ziel immer wieder die Bundespolizei in Kiel war. Als Täterinnen tat sich hier eine Mädchen-Gang hervor, die sich von Anzeigen nicht abschrecken ließ.

Polizisten in Thüringen fehlen Schutzhelme und Kleidung

7. Oktober 2016 um 18:54 Uhr

Polizisten in Thüringen fehlen Schutzhelme und KleidungLinke verhöhnen Polizisten

Polizisten in Thüringen fehlt es an Ausstattung und Kleidung. So sollen Beamten der Bereitschaftspolizei 21 Schutzhelme und 15 Anzüge fehlen. Zudem sollen 50 Polizeianwärter nicht mit den nun notwendigen Winteranoraks ausgestattet werden können.

Obwohl eigentlich im Vorhinein bekannt sein sollte, wie viele Anwärter eingestellt oder Polizisten ausgestattet werden müssen, wurde hier nicht vorgesorgt und die Ausstattung rechtzeitig beschafft. So heißt es jedenfalls von einer der Gewerkschaften, die darin auch bundesweit einen einmaligen Vorfall sieht.

Angriffe auf Amtspersonen: Rechtsstaat in Gefahr?

22. September 2016 um 02:14 Uhr

Angriffe auf Amtspersonen: Rechtsstaat in Gefahr?Kürzlich las man in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen Gastbeitrag von Bundestagspräsident Norbert Lammert, in dem er konstatierte, dass zunehmende Gewaltandrohungen gegenüber Politikern und Journalisten die Autorität des Rechtsstaats untergraben.

Wir möchten Herrn Lammert in Teilen Recht geben, teilweise aber möchten wir ihm auch widersprechen. Aber der Reihe nach.

Herr Lammert nennt in seinem Gastbeitrag Politiker (und Journalisten). Das Bundeskriminalamt nehme, laut Lammert, pro Tag eine Straftat gegen Amts- oder Mandatsträger auf, wobei insbesondere in den sozialen Medien das Unsägliche sagbar geworden sei.

Auf ein Wort: “Was bedrückt sie, Herr Kommissar?”

31. Juli 2016 um 20:39 Uhr

Was bedrückt sie, Herr Kommissar?

Karikatur by Tomicek

Wir bekommen immer wieder Kritik zu hören oder zu lesen. Meist kommt diese Kritik von Menschen, die keine gute Meinung von der Polizei oder auch von uns Polizisten haben, oder die uns schlichtweg hassen. Damit können wir umgehen, denn wir können es nicht jedem Recht machen. Das bringt der Dienst einfach mit sich und das wissen wir auch.

Kritik kommt aber auch teils aus den eigenen Reihen, wobei wir hierbei feststellen, dass von der Basis durchweg Lob und Anerkennung weitaus überwiegen. Das freut uns und motiviert, wohingegen vorgenannte Kritik dann doch zu Denken gibt. Klar machen wir auch mal Fehler, das gehört zum Menschsein dazu.

Neulich im Chat eines Shirt-Bedruckers

11. Juni 2016 um 20:06 Uhr

Eingesandt von einem Fan 😂

Alles ACAB oder was?

Sprayer dreht den Spieß um: “Love the Police”

27. Mai 2016 um 17:49 Uhr

Dass die Polizei in Reihen der Sprayer und der Linken kaum (eigentlich gar keine?) Unterstützer hat und auch nicht gut angesehen ist, ist kein Geheimnis. In so ziemlich jedem Land kann man entsprechende Zeugnisse negativer Einstellung gegenüber der “Ordnungsmacht” an Gebäudewänden und anderen Gegenständen zu sehen bekommen.

So auch im Koch-Areal in Zürich (Schweiz), welches durch Hausbesetzer – toleriert von der Stadt – angeeignet wurde. Dort liest man nicht nur die üblichen Beleidigungen wie “ACAB” oder “Fuck the Police”, dort kann auch ohne weiteres der Aufruf zum Mord an Polizisten stehen bleiben.

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