Gedanken eines Polizisten: Wie geht man mit dem Hass um, den Polizisten oft zu spüren bekommen?

9. September 2018 um 11:59 Uhr

Gedanken eines Polizisten: Wie geht man mit dem Hass um, den Polizisten oft zu spüren bekommen?

“In einer Unterhaltung bin ich heute gefragt worden, wie man mit dem Hass, der uns des öfteren entgegen schlägt, umgeht und ob man damit überhaupt umgehen kann.

Meine Antwort darauf war, dass wir dies lernen müssen. Dass es am Anfang wirklich schwer ist und dass man des öfteren darüber nachdenkt alles hinzuschmeißen… So erging es jedenfalls mir.

Gewaltexzess als “Volkssport”: Bei Großeinsatz gab es über 100 Festnahmen und 15 Polizisten wurden verletzt

3. Juni 2018 um 20:10 Uhr

Gewaltexzess als "Volkssport": Bei Großeinsatz gab es über 100 Festnahmen und 15 Polizisten wurden verletztIn der vergangenen Nacht gab es im hessischen Darmstadt einen Gewaltexzess gegenüber dort auf dem Schloßgrabenfest eingesetzten Polizisten. Dies führte zu einem Großeinsatz der Polizei, bei dem über 100 Personen festgenommen wurden und 15 Polizisten verletzt wurden. Da ein Motiv für diesen Übergriff nicht erkennbar ist und für eine politische Motivierung die Hinweise fehlen, kommt es einem so vor, als ob Gewaltausübung gegenüber Polizisten mittlerweile Eventcharakter am Wochenende hätte.

Wie das Polizeipräsidium Südhessen mitteilt, wurden gegen 02:10 Uhr in der Darmstädter Grünanlage ohne erkennbaren Grund Flaschen auf die dortigen Einsatzkräfte geworfen. Da die überwiegenden Kleingruppen plötzlich geschlossen gegen die Polizei vorgingen, wurden viele Polizisten, auch von den Nachbarpräsidien, in Darmstadt zusammen gezogen. Auch Bundespolizisten und ein Polizeihubschrauber kamen zum Einsatz.

Tumulte nach Burgerladeneröffnung: Polizisten beleidigt und angegriffen

12. Mai 2018 um 17:28 Uhr

Immer wieder ist davon die Rede, dass der Respekt uns Polizisten gegenüber immer weiter nachlässt. Auch wenn das von manchen als überzogen betrachtet wird, ist der folgende Vorfall doch ein Paradebeispiel dafür, was uns den dienstlichen Alltag derart erschwert.

Gestern wurde in Wiesbaden (Hessen) ein Burgerladen eröffnet. Der Betreiber hatte dazu groß eingeladen und auch einen ortsansässigen Rapper zur Unterhaltung verpflichtet. Bereits gegen 16 Uhr war der Andrang so groß, dass die Polizei eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung feststellen musste. Gegen 16:40 Uhr wurde nach Rücksprache mit dem Veranstalter die Eröffnungsveranstaltung abgesagt, da sich nun schon 3.000 Personen dicht an dicht drängten.

Gedanken von Alexander: Was sind Euch die Frauen und Männer in Uniform wert?

9. Mai 2018 um 21:13 Uhr

Gedanken von Alexander: Was sind Euch die Frauen und Männer in Uniform wert?Nicht unser vorherhiger Bericht war Anlass für Alexander die folgenden Worte nieder zu schreiben, er machte sich kürzlich generell über die Frauen und Männer in Uniform und ihren Stand in der Gesellschaft Gedanken:

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All Cops are Bastards? Warum?

Weil, wann immer sie gerufen werden, sie für den Anrufer da sind, egal wo er vorher groß ACAB hingeschrieben hat? Oder weil sie um der großen Menge Sicherheit geben zu können, sich von irgendwelchen Idioten anspucken, anpöbeln und beleidigen lassen? Oder weil sie rund um die Uhr dafür sorgen, dass jeder hier in Sicherheit leben kann?

Warum ist ein Feuerwehrmann (-frau) weniger wert und muss sich heutzutage anpöbeln lassen?

Was bedeutet für euch #Polizeifamilie?

6. Mai 2018 um 15:56 Uhr

Was bedeutet für euch #Polizeifamilie?
Kürzlich stellte ein Kollege auf Twitter, der 1. Vorsitzender eines Lobbyvereins ist, das Wort Polizeifamilie in Frage. Er konnte (und wollte) ganz offensichtlich mit diesem Begriff nichts anfangen und negierte die Werte, die dahinter stehen, mit einem völlig überflüssigen Vergleich mit der “Hebammenfamilie” oder der “Müllwerkerfamilie”.

Diese Einlassung stieß bei uns auf Unverständnis, was wir entsprechend kommentierten. Was dann folgte war ein wahrer Shitstorm. Von “ACAB” (all cops are bastards), über “ACAT” (all cops are targets), der negativen Auslegung von Korpsgeist (wobei die meisten nicht einmal fähig waren das Wort richtig zu schreiben), bei dem “keine Krähe der anderen ein Auge aushackt”, verbunden mit dem Begriff Polizeigewalt, bis hin zum Vergleich des Begriffs Polizeifamilie mit der “la familia” der sizilianischen Mafia, war alles dabei. Welch Geistes Kind diese Kommentatoren waren, dürfte sich vom Sprachgebrauch ableiten lassen.

Unmut bei Polizei und Innenminister: DGB stellt eigene Räume für Antifa-Kongress bereit

17. Februar 2018 um 16:29 Uhr

Unmut bei Polizei und Innenminister: DGB stellt eigene Räume für Antifa-Kongress bereitEs ist nicht das erste Mal, dass eine solche Konferenz für erheblichen Unmut bei der Polizei sorgt. Bereits im vergangenen Jahr fand in München ein Antifa-Kongress in den Räumen des DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) statt. Nach heftiger Kritik ruderte der DGB zunächst zurück, um dann die Räume doch zur Verfügung zu stellen.

Rekrutieren von Linksradikalen in DGB-Räumen, das möchte nun auch die Antifa United Frankfurt. Doch das will die deutsche Polizeigewerkschaft verhindern.

Minister und auch Polizisten sind empört darüber, dass man einer Vereinigung, die zu der gewaltbereiten Szene gehört und vom hessischen Verfassungsschutz beobachtet wird, Workshops zur Rekrutierung von Mitgliedern veranstalten lassen will.

Onlinehetze gegen angeschossene Polizistin: Politiker zu Geldstrafe verurteilt

14. Dezember 2017 um 12:40 Uhr

Erst vor wenigen Tagen berichteten wir, dass der Schütze von Unterföhring, der eine Polizistin in den Kopf geschossen hatte, wohl nicht schuldfähig ist. Gestern gab es eine weitere juristische Entscheidung, die in direktem Zusammenhang mit der schrecklichen Tat steht.

Ein damaliger Politiker der Piratenpartei Brandenburg, Thomas Goede, hatte noch am Tattag unter dem Usernamen DreiBart auf Twitter folgenden Kommentar abgegeben:

“So ein Tag, so wunderschön wie heute. Weg mit dem Bullendreck. Ich mach mal den Champus auf. 😀 #ACAB”

Richterin ratlos: Wenn Polizisten selbst vor Gericht zum Prügelknaben werden

2. Dezember 2017 um 15:00 Uhr

Richterin ratlos: Wenn Polizisten selbst vor Gericht zum Prügelknaben werdenDer Hambacher Forst und der Braunkohleabbau ist regelmäßig ein Zankapfel, bei dem sich Abbaugegner und Polizisten gegenüber stehen. Friedlicher Protest ist legitim, doch wenn Polizisten verletzt werden hört der Spaß auf. Nachdem Polizisten dort verletzt wurden, setzte sich zumindest die Verbalattacke vor Gericht fort – und die Richterin hatte dem nichts entgegen zu setzen.

Als “skandalös” wird der Vorfall von einer Gewerkschaft bezeichnet, “unverständlich und geradezu brüskierend” beschwert sich sogar der Landrat und gleichzeitige Chef der Kreispolizeibehörde beim Justizminister, “ungewöhnlich” heißt es aus Regierungskreisen.

Fanpost von Josi

1. April 2017 um 15:01 Uhr

Fanpost von Josi

“Hier ein kleiner Gruß und eine etwas realistischere Interpretation dieser beliebten Buchstabenfolge.”

Kollektivbeleidigung: Wildpinkler führt Diskussion mit Polizisten über Urteil des Bundesverfassungsgerichts

1. März 2017 um 13:32 Uhr

Kollektivbeleidigung: Wildpinkler führt Diskussion mit Polizisten über Urteil des BundesverfassungsgerichtsWir hatten in der Vergangenheit mehrfach über Urteile des Bundesverfassungsgerichts berichtet, in denen festgestellt wurde, dass die Kollektivbeleidigung im deutschen Recht nicht möglich ist. Damals ging es um “ACAB” (“All cops are bastards”), wodurch sich eine unbestimmte Anzahl an Polizisten nicht beleidigt fühlen kann/darf. Wir hatten auf die möglichen Folgen hingewiesen und dies hat nun ganz konkrete Auswirkungen.

In Mainz (Rheinland-Pfalz) wurde ein 20-jähriger Wildpinkler am vergangenen Wochenende von Polizisten auf frischer Tat ertappt. Als die Beamten ihn darauf hinweisen, mischt sich ein unbeteiligter 22-jähriger Hamburger ein.

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