Unmut bei Polizei und Innenminister: DGB stellt eigene Räume für Antifa-Kongress bereit

17. Februar 2018 um 16:29 Uhr

Unmut bei Polizei und Innenminister: DGB stellt eigene Räume für Antifa-Kongress bereitEs ist nicht das erste Mal, dass eine solche Konferenz für erheblichen Unmut bei der Polizei sorgt. Bereits im vergangenen Jahr fand in München ein Antifa-Kongress in den Räumen des DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) statt. Nach heftiger Kritik ruderte der DGB zunächst zurück, um dann die Räume doch zur Verfügung zu stellen.

Rekrutieren von Linksradikalen in DGB-Räumen, das möchte nun auch die Antifa United Frankfurt. Doch das will die deutsche Polizeigewerkschaft verhindern.

Minister und auch Polizisten sind empört darüber, dass man einer Vereinigung, die zu der gewaltbereiten Szene gehört und vom hessischen Verfassungsschutz beobachtet wird, Workshops zur Rekrutierung von Mitgliedern veranstalten lassen will.

Onlinehetze gegen angeschossene Polizistin: Politiker zu Geldstrafe verurteilt

14. Dezember 2017 um 12:40 Uhr

Erst vor wenigen Tagen berichteten wir, dass der Schütze von Unterföhring, der eine Polizistin in den Kopf geschossen hatte, wohl nicht schuldfähig ist. Gestern gab es eine weitere juristische Entscheidung, die in direktem Zusammenhang mit der schrecklichen Tat steht.

Ein damaliger Politiker der Piratenpartei Brandenburg, Thomas Goede, hatte noch am Tattag unter dem Usernamen DreiBart auf Twitter folgenden Kommentar abgegeben:

“So ein Tag, so wunderschön wie heute. Weg mit dem Bullendreck. Ich mach mal den Champus auf. 😀 #ACAB”

Richterin ratlos: Wenn Polizisten selbst vor Gericht zum Prügelknaben werden

2. Dezember 2017 um 15:00 Uhr

Richterin ratlos: Wenn Polizisten selbst vor Gericht zum Prügelknaben werdenDer Hambacher Forst und der Braunkohleabbau ist regelmäßig ein Zankapfel, bei dem sich Abbaugegner und Polizisten gegenüber stehen. Friedlicher Protest ist legitim, doch wenn Polizisten verletzt werden hört der Spaß auf. Nachdem Polizisten dort verletzt wurden, setzte sich zumindest die Verbalattacke vor Gericht fort – und die Richterin hatte dem nichts entgegen zu setzen.

Als “skandalös” wird der Vorfall von einer Gewerkschaft bezeichnet, “unverständlich und geradezu brüskierend” beschwert sich sogar der Landrat und gleichzeitige Chef der Kreispolizeibehörde beim Justizminister, “ungewöhnlich” heißt es aus Regierungskreisen.

Fanpost von Josi

1. April 2017 um 15:01 Uhr

Fanpost von Josi

“Hier ein kleiner Gruß und eine etwas realistischere Interpretation dieser beliebten Buchstabenfolge.”

Kollektivbeleidigung: Wildpinkler führt Diskussion mit Polizisten über Urteil des Bundesverfassungsgerichts

1. März 2017 um 13:32 Uhr

Kollektivbeleidigung: Wildpinkler führt Diskussion mit Polizisten über Urteil des BundesverfassungsgerichtsWir hatten in der Vergangenheit mehrfach über Urteile des Bundesverfassungsgerichts berichtet, in denen festgestellt wurde, dass die Kollektivbeleidigung im deutschen Recht nicht möglich ist. Damals ging es um “ACAB” (“All cops are bastards”), wodurch sich eine unbestimmte Anzahl an Polizisten nicht beleidigt fühlen kann/darf. Wir hatten auf die möglichen Folgen hingewiesen und dies hat nun ganz konkrete Auswirkungen.

In Mainz (Rheinland-Pfalz) wurde ein 20-jähriger Wildpinkler am vergangenen Wochenende von Polizisten auf frischer Tat ertappt. Als die Beamten ihn darauf hinweisen, mischt sich ein unbeteiligter 22-jähriger Hamburger ein.

Köln, oder warum wir eigentlich immer alles falsch machen (von Pe+er)

5. Januar 2017 um 22:34 Uhr

Köln, oder warum wir eigentlich immer alles falsch machen (von Peter)Kollege Pe+er ist einigen hier schon bekannt. Er hat uns wieder ein paar Gedanken zugesandt, die diesmal nicht Berlin betreffen, sondern Köln. Und wie immer nimmt er kein Blatt vor die Tastatur:

NAfri, NorDi, ACAB und GrüSpinnen

Warnung an Allergiker: der folgende Text kann Spuren von Sarkasmus und Ironie enthalten. Bei erkannten allergischen Reaktionen wenden Sie sich bitte umgehend an einen Rhetoriker Ihres Vertrauens

Aufgrund der aktuellen Diskussion um Abkürzungen, die bei der Polizei benutzt werden, will ich auch mal was los werden.

Kein Einzelfall: Mädchen-Gang drangsaliert Bundespolizei Kiel wochenlang

15. Oktober 2016 um 15:43 Uhr

Kein Einzelfall: Mädchen-Gang drangsaliert Bundespolizei Kiel wochenlangAnfang September berichteten wir über einen Vorfall am Hauptbahnhof in Kiel, bei dem alkoholisierte junge Mädchen kontrolliert wurden, wobei sie eine merkwürdige To-do-Liste mitführten (“Bullenauto klauen und schrotten”) und eines der Mädchen plötzlich ein Messer zog.

Wie sich nun zeigte, war das nur die Spitze der Vorfälle, die sich über Wochen hinzogen und deren Ziel immer wieder die Bundespolizei in Kiel war. Als Täterinnen tat sich hier eine Mädchen-Gang hervor, die sich von Anzeigen nicht abschrecken ließ.

Polizisten in Thüringen fehlen Schutzhelme und Kleidung

7. Oktober 2016 um 18:54 Uhr

Polizisten in Thüringen fehlen Schutzhelme und KleidungLinke verhöhnen Polizisten

Polizisten in Thüringen fehlt es an Ausstattung und Kleidung. So sollen Beamten der Bereitschaftspolizei 21 Schutzhelme und 15 Anzüge fehlen. Zudem sollen 50 Polizeianwärter nicht mit den nun notwendigen Winteranoraks ausgestattet werden können.

Obwohl eigentlich im Vorhinein bekannt sein sollte, wie viele Anwärter eingestellt oder Polizisten ausgestattet werden müssen, wurde hier nicht vorgesorgt und die Ausstattung rechtzeitig beschafft. So heißt es jedenfalls von einer der Gewerkschaften, die darin auch bundesweit einen einmaligen Vorfall sieht.

Angriffe auf Amtspersonen: Rechtsstaat in Gefahr?

22. September 2016 um 02:14 Uhr

Angriffe auf Amtspersonen: Rechtsstaat in Gefahr?Kürzlich las man in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen Gastbeitrag von Bundestagspräsident Norbert Lammert, in dem er konstatierte, dass zunehmende Gewaltandrohungen gegenüber Politikern und Journalisten die Autorität des Rechtsstaats untergraben.

Wir möchten Herrn Lammert in Teilen Recht geben, teilweise aber möchten wir ihm auch widersprechen. Aber der Reihe nach.

Herr Lammert nennt in seinem Gastbeitrag Politiker (und Journalisten). Das Bundeskriminalamt nehme, laut Lammert, pro Tag eine Straftat gegen Amts- oder Mandatsträger auf, wobei insbesondere in den sozialen Medien das Unsägliche sagbar geworden sei.

Auf ein Wort: “Was bedrückt sie, Herr Kommissar?”

31. Juli 2016 um 20:39 Uhr

Was bedrückt sie, Herr Kommissar?

Karikatur by Tomicek

Wir bekommen immer wieder Kritik zu hören oder zu lesen. Meist kommt diese Kritik von Menschen, die keine gute Meinung von der Polizei oder auch von uns Polizisten haben, oder die uns schlichtweg hassen. Damit können wir umgehen, denn wir können es nicht jedem Recht machen. Das bringt der Dienst einfach mit sich und das wissen wir auch.

Kritik kommt aber auch teils aus den eigenen Reihen, wobei wir hierbei feststellen, dass von der Basis durchweg Lob und Anerkennung weitaus überwiegen. Das freut uns und motiviert, wohingegen vorgenannte Kritik dann doch zu Denken gibt. Klar machen wir auch mal Fehler, das gehört zum Menschsein dazu.

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