Gedanken von Christiane: Darum schreibe ich jetzt darüber wer ich bin

8. März 2019 um 18:23 Uhr

Gedanken von Christiane: Darum schreibe ich jetzt darüber wer ich bin

“Es war der 29. Juni 2013. An diesem Tag wurde in Mitte ein Mann erschossen. Er war nackt in einen Springbrunnen geklettert und hat sich mit einem Messer selbst verletzt. Er rammte es in seinen Bauch. Schnitt sich die Arme und dann den Hals auf. Die Kollegen haben den Brunnen umstellt und einer ist rein gestiegen, um den Mann daran zu hindern sich weiter selbst zu verletzen.

Der Mann ließ sein Messer aber nicht fallen. Nein, er kam auf den Kollegen zu und hielt das Messer erhoben. Als er noch etwa 3 Meter entfernt war, hat der Kollege auf ihn geschossen. Obwohl Rettungskräfte und Notarzt vor Ort waren hat der Mann es nicht überlebt. Die Kugel hat seine Lunge durchschlagen.

Auf ein Wort: Von der Lust am Polizei-Bashing

21. Januar 2019 um 20:48 Uhr

Auf ein Wort: Von der Lust am Polizei-BashingSchon mehrfach haben wir darauf hingewiesen, dass man eine Situation nicht danach beurteilen sollte, wie der erst Anschein vielleicht wirken mag. Zwangsmaßnahmen der Polizei sehen meist nicht schön aus, weil wir gegen den Willen unseres Gegenübers agieren müssen. Aber die Polizei ist nicht dafür da, eine Kür abzuliefern und dabei möglichst gut wegzukommen, die Polizei hat für Ordnung und Sicherheit zu sorgen.

Vor gut zwei Wochen kam es zu einer solchen Maßnahme in Berlin. Das Bezirksamt Mitte hatte angeordnet, dass ein Camp der dortigen Obdachlosen wegen hygienischer Gründe geräumt werden sollte und zur Durchsetzung der Maßnahme wurde die Polizei um Amtshilfe gebeten.

Forschung zu Körperverletzung im Amt: Fragwürdige Methode mit fraglichem Ziel

9. November 2018 um 19:28 Uhr

Forschung zu Körperverletzung im Amt: Fragwürdige Methode mit fraglichem ZielUnsere regelmäßigen Leser wissen, dass wir die Forschung zu Polizeithemen begrüßen und auch gerne unterstützen. Schon mehrfach haben wir Onlineumfragen von Kollegen geteilt, die für ihre Bachelor- oder Masterarbeit eine breite Datengrundlage benötigten. Doch bei der folgenden Umfrage müssen wir die Sache kritisch betrachten.

Die Ruhr-Universität Bochum hat eine Studie gestartet, bei dem es um das Thema Körperverletzung im Amt durch Polizisten geht. Das KviAPol abgekürzte Projekt wird von Tobias Singelnstein, Professor für Kriminologie, wissenschaftlich geleitet. Am selben Lehrstuhl forscht übrigens auch Thomas Feltes, der durch seine gern kritischen Bemerkungen zur Polizeiarbeit aus dem Fernsehen bekannt ist.

Aus tiefem Hass gegen die Polizei: Mann greift mehrfach Polizisten an und muss nun ins Gefängnis

27. Oktober 2018 um 16:45 Uhr

Aus tiefem Hass gegen die Polizei: Mann greift mehrfach Polizisten an und muss nun ins GefängnisKritiker führen gerne an, dass aus statistischer Sicht überproportional Anzeigen gegen Polizisten eingestellt würden und es nicht zur Anklage käme. Gerne wird das als Beleg gesehen, wie ineffektiv Ermittlungen innerhalb der eigenen Reihen verliefen und es deswegen eine neutrale Ermittlungsinstanz bei Strafanzeigen gegen Polizisten geben sollte.

Doch Vorfälle wie der folgende sind alltäglich. Aus den unterschiedlichsten Gründen werden die Kollegen angegriffen und Anzeigen gegen diese erstattet, obwohl sie von vorne herein haltlos sind. Was sonst bleibt der Justiz übrig, als diese Verfahren einzustellen und gegen das vermeintliche Opfer zu ermitteln.

Ein Polizist berichtet: Mein Einsatz im Hambi und wie ich ihn sehe

23. September 2018 um 20:40 Uhr

“Man mag über die Abholzung denken was man möchte, ob es nun Recht oder Unrecht ist. Für mich zumindest muss ich ganz ehrlich sagen, gibt es weitaus größere Probleme, denen wir uns mit voller Inbrunst widmen sollten.

Natürlich ist unsere Umwelt wichtig, dies möchte ich auch nicht bestreiten. Aber mal ehrlich, 100 Hektar Wald, um die es jetzt noch geht, werden unser Klima nicht beeinflussen. Ich möchte auch nicht für einen Konzern sprechen, aber was hier im Gegenzug geschaffen wurde, darf man nicht vergessen.

Nun ja, nun aber zum eigentlichen Thema…

TV-Tipp: 7 Tage… unter Polizisten

5. September 2018 um 17:51 Uhr

Die Kollegen der Bereitschaftspolizei kommen meist bei Großeinsätzen wie Fußballspielen und Demonstrationen zum Einsatz. Oft beschweren sich Kritiker nach solchen Einsätzen darüber, dass angebliche “Polizeigewalt” angewandt worden sei, die Polizisten ruppig oder gar überreagiert hätten, was man auch ganz besonders nach dem G20-Einsatz in Hamburg beobachten konnte.

“Wer aber sind die Menschen, die dort immer wieder in die Kritik geraten? Und wie muss man gestrickt sein, um so einen Beruf ausüben zu können?” Diesen Fragen gehen zwei Journalisten der NDR-Reportage “7 Tage…” nach.

Vorurteile gegenüber polizeilichen Maßnahmen: Gaffer behindern Polizisten massiv

19. August 2018 um 20:42 Uhr

Vorurteile gegenüber polizeilichen Maßnahmen: Gaffer behindern Polizisten massivPolizeiliche Zwangsmaßnahmen sehen von außen betrachtet nie schön aus. Das wissen wir und darüber haben wir bereits in einem unsere Statements informiert. Doch immer wieder maßen sich einige Zeitgenossen in völliger Unkenntnis über die Gründe der Maßnahme an, über die handelnden Polizisten zu urteilen, diese sogar massiv zu behindern.

Für gewöhnlich sind es nur einige wenige Menschen, die sich bemüßigt fühlen, für ihnen unbekannte Personen Partei gegen die Beamten zu ergreifen. Doch was in der vergangenen Woche in Wetzlar (Hessen) geschehen war, hat nicht nur die polizeiliche Maßnahme gefährdet, sondern auch die Kollegen, den Delinquenten selbst und die Gaffer gleich mit. Zum Glück war die Lage nicht völlig eskaliert!

G20: Ein Jahr danach

7. Juli 2018 um 20:43 Uhr

G20: Ein Jahr danach

Gedanken von Kollege Andreas

“Wenn ich auch heute noch die Bilder sehe, von dem ich im Einsatz einiges am eigenen Leib erfahren habe, wird mir schlecht. Ich werde auch heute noch wütend und auch ein Jahr danach macht sich immer noch Fassungslosigkeit breit.

Wir Polizisten, die dort im Einsatz waren, wurden regelrecht verheizt, überrannt und einfach nur in der Hölle alleine gelassen.

Kaum Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Polizei: 152 Ermittlungsverfahren gegen Polizisten bei G20

5. Juli 2018 um 10:01 Uhr

Kaum Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Polizei: 152 Ermittlungsverfahren gegen Polizisten bei G20Der Polizei wird gerne nachgesagt, sie würde nicht in den eigenen Reihen ermitteln. Dass dem nicht so ist belegen die Ermittlungen zum G20-Einsatz in Hamburg und darüber hinaus sind auch die weiteren Feststellungen sehr interessant, die gestern vor dem Sonderausschuss bekannt wurden.

So hat das Dezernat Interne Ermittlungen insgesamt 152 Strafverfahren im Zusammenhang mit dem G20-Einsatz gegen Polizisten eingeleitet. Auch wenn von maßgeblicher Seite gerne behauptet wird, dass die angebliche Polizeigewalt zahlreich gewesen sei und angeprangert wird, dass es hierzu noch keine Verurteilungen gab, ist in diesem Zusammenhang interessant zu erfahren, dass von diesen 152 Strafanzeigen nur rund 30 Prozent von den Geschädigten selbst erstattet wurden.

Damals wie heute: “Linke Politiker und Medien machten Täter zum Opfer”

26. Juni 2018 um 21:50 Uhr

Morgen jährt sich zum 25. Mal der Antiterroreinsatz gegen die dritte Generation der Rote Armee Fraktion (RAF) im mecklenburgischen Bad Kleinen. Jene Terrortruppe, die dutzende Menschen zur Geisel genommen oder umgebracht hat, um dem eigenen Weltbild Vergeltung zu verschaffen, eine Ideologie mit Waffengewalt durchzusetzen.

Und damals wie heute sind und waren es linke Politiker, Medien und linke Szene insgesamt, die Täter zu Opfern und Opfer zu Tätern machten. Die Polizisten zu gewissenlosen Mitgliedern eines “Schweinesystems” machten und machen und Terroristen zu Opfern dieses Systems. Das Gerücht, der RAF-Terrorist Wolfgang Grams sei von einem Polizisten hingerichtet worden, hält sich in diesen Kreisen bis heute.

Doch es war alles anders, wie von der linken Szene dargestellt. Und was noch schlimmer ist: Die Familie des ermordeten Polizisten musste schwer darunter leiden.

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