Vorurteile gegenüber polizeilichen Maßnahmen: Gaffer behindern Polizisten massiv

19. August 2018 um 20:42 Uhr

Vorurteile gegenüber polizeilichen Maßnahmen: Gaffer behindern Polizisten massivPolizeiliche Zwangsmaßnahmen sehen von außen betrachtet nie schön aus. Das wissen wir und darüber haben wir bereits in einem unsere Statements informiert. Doch immer wieder maßen sich einige Zeitgenossen in völliger Unkenntnis über die Gründe der Maßnahme an, über die handelnden Polizisten zu urteilen, diese sogar massiv zu behindern.

Für gewöhnlich sind es nur einige wenige Menschen, die sich bemüßigt fühlen, für ihnen unbekannte Personen Partei gegen die Beamten zu ergreifen. Doch was in der vergangenen Woche in Wetzlar (Hessen) geschehen war, hat nicht nur die polizeiliche Maßnahme gefährdet, sondern auch die Kollegen, den Delinquenten selbst und die Gaffer gleich mit. Zum Glück war die Lage nicht völlig eskaliert!

G20: Ein Jahr danach

7. Juli 2018 um 20:43 Uhr

G20: Ein Jahr danach

Gedanken von Kollege Andreas

“Wenn ich auch heute noch die Bilder sehe, von dem ich im Einsatz einiges am eigenen Leib erfahren habe, wird mir schlecht. Ich werde auch heute noch wütend und auch ein Jahr danach macht sich immer noch Fassungslosigkeit breit.

Wir Polizisten, die dort im Einsatz waren, wurden regelrecht verheizt, überrannt und einfach nur in der Hölle alleine gelassen.

Kaum Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Polizei: 152 Ermittlungsverfahren gegen Polizisten bei G20

5. Juli 2018 um 10:01 Uhr

Kaum Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Polizei: 152 Ermittlungsverfahren gegen Polizisten bei G20Der Polizei wird gerne nachgesagt, sie würde nicht in den eigenen Reihen ermitteln. Dass dem nicht so ist belegen die Ermittlungen zum G20-Einsatz in Hamburg und darüber hinaus sind auch die weiteren Feststellungen sehr interessant, die gestern vor dem Sonderausschuss bekannt wurden.

So hat das Dezernat Interne Ermittlungen insgesamt 152 Strafverfahren im Zusammenhang mit dem G20-Einsatz gegen Polizisten eingeleitet. Auch wenn von maßgeblicher Seite gerne behauptet wird, dass die angebliche Polizeigewalt zahlreich gewesen sei und angeprangert wird, dass es hierzu noch keine Verurteilungen gab, ist in diesem Zusammenhang interessant zu erfahren, dass von diesen 152 Strafanzeigen nur rund 30 Prozent von den Geschädigten selbst erstattet wurden.

Damals wie heute: “Linke Politiker und Medien machten Täter zum Opfer”

26. Juni 2018 um 21:50 Uhr

Morgen jährt sich zum 25. Mal der Antiterroreinsatz gegen die dritte Generation der Rote Armee Fraktion (RAF) im mecklenburgischen Bad Kleinen. Jene Terrortruppe, die dutzende Menschen zur Geisel genommen oder umgebracht hat, um dem eigenen Weltbild Vergeltung zu verschaffen, eine Ideologie mit Waffengewalt durchzusetzen.

Und damals wie heute sind und waren es linke Politiker, Medien und linke Szene insgesamt, die Täter zu Opfern und Opfer zu Tätern machten. Die Polizisten zu gewissenlosen Mitgliedern eines “Schweinesystems” machten und machen und Terroristen zu Opfern dieses Systems. Das Gerücht, der RAF-Terrorist Wolfgang Grams sei von einem Polizisten hingerichtet worden, hält sich in diesen Kreisen bis heute.

Doch es war alles anders, wie von der linken Szene dargestellt. Und was noch schlimmer ist: Die Familie des ermordeten Polizisten musste schwer darunter leiden.

Was bedeutet für euch #Polizeifamilie?

6. Mai 2018 um 15:56 Uhr

Was bedeutet für euch #Polizeifamilie?
Kürzlich stellte ein Kollege auf Twitter, der 1. Vorsitzender eines Lobbyvereins ist, das Wort Polizeifamilie in Frage. Er konnte (und wollte) ganz offensichtlich mit diesem Begriff nichts anfangen und negierte die Werte, die dahinter stehen, mit einem völlig überflüssigen Vergleich mit der “Hebammenfamilie” oder der “Müllwerkerfamilie”.

Diese Einlassung stieß bei uns auf Unverständnis, was wir entsprechend kommentierten. Was dann folgte war ein wahrer Shitstorm. Von “ACAB” (all cops are bastards), über “ACAT” (all cops are targets), der negativen Auslegung von Korpsgeist (wobei die meisten nicht einmal fähig waren das Wort richtig zu schreiben), bei dem “keine Krähe der anderen ein Auge aushackt”, verbunden mit dem Begriff Polizeigewalt, bis hin zum Vergleich des Begriffs Polizeifamilie mit der “la familia” der sizilianischen Mafia, war alles dabei. Welch Geistes Kind diese Kommentatoren waren, dürfte sich vom Sprachgebrauch ableiten lassen.

Eskalierter Sorgerechtsstreit: Wenn die Polizei andere Behörden unterstützt

10. März 2018 um 19:27 Uhr

Eskalierter Sorgerechtsstreit: Wenn die Polizei andere Behörden unterstütztDie Unterstützung anderer Behörden gehört ebenfalls zu den gesetzlichen Aufgaben der Polizei. Diese beantragen die Amtshilfe und meist geht es hierbei um zu erwartende Zwangsmaßnahmen. Wie wir schon öfter erklärt haben, sehen diese Zwangsmaßnahmen für Außenstehende nicht schön aus, aber sie sind meist notwendig.

Die Kritik konzentriert sich später auf die eingesetzten Polizisten, weil sie die Akteure der Zwangsmaßnahme waren, jedoch sind sie meist nur das letzte Glied in einer langen Kette und haben lediglich das gemacht, was von ihnen erwartet wurde und was sie rechtlich nicht zu verantworten haben. Kritisiert wird aber der Polizeieinsatz.

Ein Skandalvideo, welches keines war: Polizisten in Stuttgart entlastet und wieder im Dienst

1. Oktober 2017 um 21:08 Uhr

Im Februar dieses Jahres machte ein Video aus Stuttgart (Baden-Württemberg) die Internetrunde. Darin zu sehen sind mehrere Polizisten, die augenscheinlich auf eine Person einschlagen. Von “Polizeigewalt” und “Prügelpolizisten” war die Rede und so machte ein vermeindlicher Skandal bundesweit die Runde, welcher letzten Endes keiner war.

Denn das Video zeigt nicht die ganze Geschichte und sollte offenbar nur zeigen, was der Zuschauer sehen sollte. Und wie immer weisen wir darauf hin, dass man solche zusammen geschnittenen Videos immer hinterfragen sollte, da man oft nicht sieht, warum die Polizisten so handeln, wie es in den Videos zu sehen ist.

Aber wie so oft sind unsere Aufrufe zur Hinterfragung vergeblich. Selbst die Polizeiführung zeigte sich entsetzt und Innenminister Thomas Strobl ging auf Distanz. Folge dieses vorgeblichen “Skandalvideos“: Vier Polizisten wurden suspendiert.

Wollt ihr wirklich eine Polizei, die zuerst schießt oder zuschlägt und dann Fragen stellt?

9. September 2017 um 20:43 Uhr

“Wozu habt ihr eine Waffe?”

Immer wieder lesen wir zu unseren Beiträgen, aber auch auf anderen Seiten, die sich mit Gewalt gegen Polizisten beschäftigen, Kommentare wie “Benutzt eure Waffen!”, “Haut richtig zu!” oder “Wozu habt ihr ihr eure Waffen?”

Wollt ihr wirklich eine Polizei, die erst zuschlägt oder schießt und dann erst Fragen stellt?

Wollt ihr bei jeder Kontrolle, dass wir mit gezogener Waffe vor euch stehen?

Wollt ihr nur ausgebildete Kampfmaschinen auf der Straße haben?

Tag der Sachsen: Was genau ist das Problem?

8. September 2017 um 21:14 Uhr

Kürzlich fand der Tag der Sachsen statt. Jeder kennt diese Landesfeste, bei der ein Bundesland sich und seine Bürger feiert, an dem viele Aus- und Darsteller mit den Menschen auf Tuchfühlung gehen. Man soll Spaß haben und sich besser kennen lernen.

Auf dem Tag der Sachsen gab es offenbar Misstöne. Anders ist der Kommentar im Görlitzer Anzeiger (Fotos unter dem Link) nicht zu verstehen. Zwar stellt der unbekannte Autor klar, das er nicht die Polizei kritisiere, denn um deren Ansehen gehe es ihm. Er prangere die “unbedarften Geister, die sich diese Auftritte ausgedacht haben” an. Dass dies ein Trugschluss ist (vielleicht nicht der Einzige), wird sich im Folgenden zeigen.

Polizistin zu Kommentaren über tätlichen Angriff auf sie: “Ich gratuliere allen Kritikern, dass sie noch nie in eine solche Situation gekommen sind”

30. August 2017 um 20:40 Uhr

Polizistin zu Kommentaren über tätlichen Angriff auf sie: "Ich gratuliere allen Kritikern, dass sie noch nie in eine solche Situation gekommen sind"Vor knapp zwei Wochen berichteten wir über einen Vorfall in Hannover, bei dem eine Polizistin, die privat unterwegs war, einschritt und dann von zwei Jugendlichen angegriffen wurde.

Manch ein Kritiker fühlte sich bemüßigt in Frage zu stellen, wie eine ausgebildete Polizistin sich überhaupt von zwei jungen Mädchen habe angreifen lassen können und ihre Fähigkeiten in Zweifel gezogen. Auch bei uns fand man derartige Kommentare.

Die Kollegin hat sich bei uns zu Wort gemeldet und möchte, dass wir ihre Ansicht über diese Kritik veröffentlichen:

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