Muss es wirklich soweit kommen? Bei Angriff auf Polizisten durch “Fußballfans” stand Schusswaffengebrauch unmittelbar bevor

27. Februar 2018 um 21:22 Uhr

Muss es wirklich soweit kommen? Bei Angriff auf Polizisten durch "Fußballfans" stand Schusswaffengebrauch unmittelbar bevor

“Irgendwann musste es ja soweit kommen! Eine Frage der Zeit bis auch geschossen werden muss! Das nächste Derby findet bereits am Mittwoch statt!”

Mit diesem Zitat unseres Kollegen/unserer Kollegin möchten wir unseren folgenden Bericht einleiten. Und es ist wirklich unfassbar, was durch gewaltbereite Täter alles in Kauf genommen wird, nur damit sie ihrer Gewaltlust nachkommen können. Auch wenn es uns lieber wäre, es wäre nicht so, aber immer wieder stehen solche Angriffe auf uns Polizisten im Zusammenhang mit Fußballspielen oder sogenannter “Fußballfans”.

Am vergangenen Samstagabend fand ein Aufzug in Zürich (Schweiz) statt. Etwa 100 Personen, die offenbar größtenteils dem Fußballfanspektrum zuzuordnen sind, zogen durch die Stadt. Während dieses Umzuges wurden im Niederdorf zwei Zivilpolizisten von den Umzugsteilnehmern angegriffen.

Angriff mit Axt und Messer: Schusswaffengebrauch bei Personenkontrolle

12. Dezember 2017 um 17:37 Uhr

Angriff mit Axt und Messer: Schusswaffengebrauch bei PersonenkontrolleEs war mal wieder eine alltägliche Situation, eine Standardmaßnahme, wegen der die Polizei gerufen wurden, und die derart eskalierte, dass die Polizisten zum Schutz ihres eigenen Lebens ihre Dienstwaffe einsetzen mussten.

In der Nacht zum gestrigen Montag wurde die Einsatzleitstelle Bonn (Nordrhein-Westfalen) gegen 04:30 Uhr über eine Person informiert, die in Bornheim-Roisdorf den abgestellten Sperrmüll anzünden würde. Eine Streife konnte den Mann auch dort feststellen, doch dieser entfernte sich beim Anblick des Streifenwagens in einen Hauseingang.

Tödlicher Schusswaffengebrauch: Mann stirbt nach Messerangriff

7. November 2017 um 21:01 Uhr

Tödlicher Schusswaffengebrauch: Mann stirbt nach MesserangriffEigentlich wollen wir Polizisten helfen und besonders dann, wenn es in der Familie Streit gibt oder es zu einer tätlichen Auseinandersetzung kam, möchten wir letzten Endes doch beide Seiten vereinen. Was aber gestern in Österreich geschah, ist der schlimmste anzunehmende Fall.

Eine Frau aus Lauterach (Vorarlberg) alarmierte gestern gegen 10:30 Uhr die Polizei. Ihr Mann lief mit einem Messer in der Wohnung herum, zudem war er alkoholisiert. Auch wenn bis dahin noch nicht viel passiert war, war dies eine höchst gefährliche Situation.

Angriff mit zwei Messern: Angreifer stirbt nach Schusswaffengebrauch

8. Oktober 2017 um 20:34 Uhr

Angriff mit zwei Messern: Angreifer stirbt nach SchusswaffengebrauchIm Schweizer Kanton Tessin ist es in den Nachtstunden zum gestrigen Samstag zu einem Schusswaffengebrauch der eingesetzten Polizisten gekommen. Die Verletzung des vorherigen Angreifers war jedoch so schwerwiegend, dass er daran verstarb.

Wie die Kantonspolizei Tessin und die Tessiner Staatsanwaltschaft mitteilen, fand der Einsatz in der Grenzgemeinde Brissago, direkt neben dem dortigen Rathaus, statt. Die Polizei war nachts gegen 2 Uhr zu einem Streit gerufen worden und mehrere Streifenwagenbesatzungen wurden entsandt, darunter von der Kantonspolizei und der Polizei Ascona.

Vor dem Anwesen wurden die Polizisten von zwei Zeugen angesprochen. Sie sprachen von einer “noch nicht geklärten” Situation innerhalb des Gebäudes und so begleiteten mehrere Polizisten die beiden Zeugen in das Gebäude. Nach einer ersten Befragung aller Anwesenden geschah anschließend folgendes.

Wien: 3 Tage, 4 Widerstände, 3 verletzte Polizisten, 1 Schusswaffengebrauch

11. August 2017 um 21:00 Uhr

Wien: 3 Tage, 4 Widerstände, 3 verletzte Polizisten, 1 SchusswaffengebrauchDas ist die Kurzfassung der Einsatzlage in Wien (Österreich) von vorgestern, gestern und heute. Natürlich hatten die Kollegen von dort auch noch anderes zu berichten, aber auch für die Landeshauptstadt ist diese Einsatzlage nicht gerade alltäglich.

 

Betrunkener Radfahrer leistete Widerstand

Am Mittwoch bemerkte eine Streife einen Radfahrer, der Schlangenlinie fuhr und kein Licht eingeschaltet hatte. Ein Alkoholtest ergab 1,7 Promille bei dem 52-Jährigen. Nun wollte der Radfahrer wieder auf sein Rad aufsteigen und sich den weiteren Maßnahmen entziehen.

Messerangriffe auf Polizisten: Zwei Mal Schusswaffengebrauch in zwei Tagen in Bayern

4. Juni 2017 um 17:17 Uhr

Messerangriffe auf Polizisten: Zwei Mal Schusswaffengebrauch in zwei Tagen in BayernNicht nur Terror oder Großschadenslagen schaffen Gefahren für Polizisten, es sind auch die alltäglichen Angriffe, insbesondere dann, wenn der Angreifer mit einem Messer bewaffnet ist, welche für uns Polizisten unkontrollierbare Gefahren schaffen.

Und jeder Polizist weiß, wenn der Aufforderung das Messer niederzulegen nicht Folge geleistet wird, dass dann letztendlich nur eine Option bleibt: der Schusswaffengebrauch. Das mussten auch die bayerischen Kollegen wieder erfahren, die innerhalb zwei Tagen zweimal von ihrer Schusswaffe Gebrauch machen mussten. Einmal gelang es ihnen den Angreifer angriffsunfähig zu machen, das andere Mal verlief die Sache tödlich. Im letztgenannten Fall waren davon abgesehen noch mehr Opfer zu beklagen.

Traktorfahrer rammt auf seiner Flucht mehrere Streifenwagen: Schusswaffengebrauch

15. April 2017 um 17:37 Uhr

Traktorfahrer rammt auf seiner Flucht mehrere StreifenwagenAm vergangenen Donnerstag entschieden sich Polizisten der Polizeiinspektion Nabburg (Bayern) nach einem vorherigen Kontakt mit dem 45-jährigen Traktorfahrer zu einer Kontrolle des Mannes. Doch dieses versuchte der Mann zu verhindern und gefährdete die Beamten indem er mit dem Traktor zwei Streifenwagen rammte. Darauf mussten die Polizisten die Schusswaffe einsetzen.

Die Beamten entschlossen sich am vergangenen Donnerstag, da sie augenscheinlich den Eindruck hatten, dass der Traktorfahrer nicht mehr fahrtüchtig ist, ihn zu kontrollieren. Jedoch ignorierte er die Anhaltezeichen, die die Beamten ihm gaben, als er bereits wieder auf seinem Traktor saß und losgefahren war.

Schusswaffengebrauch – alles andere als leicht

9. April 2017 um 20:25 Uhr

Schusswaffengebrauch - alles andere als leichtZu den Berichten heute mittag, möchte ich noch etwas persönliches sagen…..

Viele fordern wir sollten schneller schießen, dabei weiß keiner was es bedeutet wirklich auf einen Menschen schießen zu müssen.

Leider bleibt uns immer wieder keine andere Wahl, als die Waffe zu ziehen und sie auch einzusetzen.Es ist, darf und sollte immer unser letztes Mittel sein. Wer jetzt denkt, dass es einfach ist, irrt gewaltig.

Die Waffe zu ziehen um zu drohen, dass der Gebrauch der Waffe bevorsteht mag ja noch ein probates Mittel sein in manchen Fällen. Aber die dann auch wirklich einzusetzen ist definitiv etwas anderes.

Am Samstagmorgen kam es in Berlin Friedrichshain zu einem Schusswaffengebrauch durch einen Polizisten

9. April 2017 um 14:40 Uhr

Am Samstagmorgen kam es in Berlin Friedrichshain zu einem Schusswaffengebrauch durch einen PolizistenAm Samstagmorgen kam es in Berlin Friedrichshain zu einem Schusswaffengebrauch durch einen Polizisten

Ein Mann meldete der Polizei, dass seine 32 jährige Nachbarin Suizid begehen wollte. Gegen 11:30 Uhr trafen die Beamten an der Wohnung der Nachbarin ein. Da die Wohnungstűr offen stand, gingen die Polizisten hinein. Die Beamten trafen die Mieterin mit einer Waffe in der Hand, auf dem Sofa sitzend, an.

Die Beamten forderten die 32 jährige auf, die Waffe fallen zu lassen. Doch die Frau kam der Aufforderung nicht nach und richtete die Waffe auf die Beamten. Ein Polizist musste drauf von seiner Schusswaffe Gebrauch machen und traf die Frau in Oberschenkel und Arm.

+Eilmeldung+ Mann fährt mit Auto in Fußgängergruppe, flüchtet bewaffnet mit einem Messer und kann nach Schusswaffengebrauch gestellt werden (mit Update)

25. Februar 2017 um 20:05 Uhr

In Heidelberg ist es am heutigen Nachmittag zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch gekommen, nachdem ein Mann mit einem Auto in eine Fußgängergruppe gefahren war und anschließend mit einem Messer bewaffnet flüchtete.

Wie die Polizei Mannheim und die Staatsanwaltschaft Heidelberg in einer gemeinsamen Presseerklärung bekannt geben, fuhr kurz vor 16 Uhr ein Mann, zu dem noch keine weiteren Informationen vorliegen, mit einem Auto in eine Personengruppe, die vor der dortigen Bäckerei am Bismarckplatz stand. Dann verließ der Mann den Wagen und flüchtete zu Fuß, bewaffnet mit einem Messer.

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