Messerangriffe auf Polizisten: Zwei Mal Schusswaffengebrauch in zwei Tagen in Bayern

4. Juni 2017 um 17:17 Uhr

Messerangriffe auf Polizisten: Zwei Mal Schusswaffengebrauch in zwei Tagen in BayernNicht nur Terror oder Großschadenslagen schaffen Gefahren für Polizisten, es sind auch die alltäglichen Angriffe, insbesondere dann, wenn der Angreifer mit einem Messer bewaffnet ist, welche für uns Polizisten unkontrollierbare Gefahren schaffen.

Und jeder Polizist weiß, wenn der Aufforderung das Messer niederzulegen nicht Folge geleistet wird, dass dann letztendlich nur eine Option bleibt: der Schusswaffengebrauch. Das mussten auch die bayerischen Kollegen wieder erfahren, die innerhalb zwei Tagen zweimal von ihrer Schusswaffe Gebrauch machen mussten. Einmal gelang es ihnen den Angreifer angriffsunfähig zu machen, das andere Mal verlief die Sache tödlich. Im letztgenannten Fall waren davon abgesehen noch mehr Opfer zu beklagen.

Traktorfahrer rammt auf seiner Flucht mehrere Streifenwagen: Schusswaffengebrauch

15. April 2017 um 17:37 Uhr

Traktorfahrer rammt auf seiner Flucht mehrere StreifenwagenAm vergangenen Donnerstag entschieden sich Polizisten der Polizeiinspektion Nabburg (Bayern) nach einem vorherigen Kontakt mit dem 45-jährigen Traktorfahrer zu einer Kontrolle des Mannes. Doch dieses versuchte der Mann zu verhindern und gefährdete die Beamten indem er mit dem Traktor zwei Streifenwagen rammte. Darauf mussten die Polizisten die Schusswaffe einsetzen.

Die Beamten entschlossen sich am vergangenen Donnerstag, da sie augenscheinlich den Eindruck hatten, dass der Traktorfahrer nicht mehr fahrtüchtig ist, ihn zu kontrollieren. Jedoch ignorierte er die Anhaltezeichen, die die Beamten ihm gaben, als er bereits wieder auf seinem Traktor saß und losgefahren war.

Schusswaffengebrauch – alles andere als leicht

9. April 2017 um 20:25 Uhr

Schusswaffengebrauch - alles andere als leichtZu den Berichten heute mittag, möchte ich noch etwas persönliches sagen…..

Viele fordern wir sollten schneller schießen, dabei weiß keiner was es bedeutet wirklich auf einen Menschen schießen zu müssen.

Leider bleibt uns immer wieder keine andere Wahl, als die Waffe zu ziehen und sie auch einzusetzen.Es ist, darf und sollte immer unser letztes Mittel sein. Wer jetzt denkt, dass es einfach ist, irrt gewaltig.

Die Waffe zu ziehen um zu drohen, dass der Gebrauch der Waffe bevorsteht mag ja noch ein probates Mittel sein in manchen Fällen. Aber die dann auch wirklich einzusetzen ist definitiv etwas anderes.

Am Samstagmorgen kam es in Berlin Friedrichshain zu einem Schusswaffengebrauch durch einen Polizisten

9. April 2017 um 14:40 Uhr

Am Samstagmorgen kam es in Berlin Friedrichshain zu einem Schusswaffengebrauch durch einen PolizistenAm Samstagmorgen kam es in Berlin Friedrichshain zu einem Schusswaffengebrauch durch einen Polizisten

Ein Mann meldete der Polizei, dass seine 32 jährige Nachbarin Suizid begehen wollte. Gegen 11:30 Uhr trafen die Beamten an der Wohnung der Nachbarin ein. Da die Wohnungstűr offen stand, gingen die Polizisten hinein. Die Beamten trafen die Mieterin mit einer Waffe in der Hand, auf dem Sofa sitzend, an.

Die Beamten forderten die 32 jährige auf, die Waffe fallen zu lassen. Doch die Frau kam der Aufforderung nicht nach und richtete die Waffe auf die Beamten. Ein Polizist musste drauf von seiner Schusswaffe Gebrauch machen und traf die Frau in Oberschenkel und Arm.

+Eilmeldung+ Mann fährt mit Auto in Fußgängergruppe, flüchtet bewaffnet mit einem Messer und kann nach Schusswaffengebrauch gestellt werden (mit Update)

25. Februar 2017 um 20:05 Uhr

In Heidelberg ist es am heutigen Nachmittag zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch gekommen, nachdem ein Mann mit einem Auto in eine Fußgängergruppe gefahren war und anschließend mit einem Messer bewaffnet flüchtete.

Wie die Polizei Mannheim und die Staatsanwaltschaft Heidelberg in einer gemeinsamen Presseerklärung bekannt geben, fuhr kurz vor 16 Uhr ein Mann, zu dem noch keine weiteren Informationen vorliegen, mit einem Auto in eine Personengruppe, die vor der dortigen Bäckerei am Bismarckplatz stand. Dann verließ der Mann den Wagen und flüchtete zu Fuß, bewaffnet mit einem Messer.

Verfahren eingestellt: Schusswaffengebrauch in Hagen war gerechtfertigt

10. November 2016 um 15:46 Uhr

Verfahren eingestellt: Schusswaffengebrauch in Hagen war gerechtfertigtVergangenen Monat berichteten wir von einem Schusswaffengebrauch in Hagen (Nordrhein-Westfalen). Dort hatte ein 34-jähriger Mann einen anderen Mann bereits mit einer Machete an Oberarm, Handgelenk und Kopf verletzt. Der Angreifer verfolgte sein Opfer auf die Straße und drohte weiter mit der Machete zuzuschlagen.

Die alarmierten Polizisten wollten den Angriff stoppen und den Angreifer festnehmen, woraufhin sie selbst von ihm angegriffen wurden. Die 24-jährige Polizisten setzten ihre Dienstwaffe ein und gab einen einzelnen Schuss auf den Angreifer ab. Dieser wurde lebensgefährlich verletzt und verstarb trotz Reanimationsversuchen.

Angriff mit laufender Motorsäge: Schusswaffengebrauch stoppt Angreifer

31. August 2016 um 23:31 Uhr

Angriff mit laufender MotorsägeVorgestern Abend mussten Polizisten im bayerischen Ergolding einen Angreifer stoppen, der mit laufender Motorsäge auf sie los ging.

Gegen 18:30 Uhr erhielt die Einsatzzentrale die Mitteilung der 53jährigen Ehefrau, die erklärte, dass sie von ihrem Mann geschlagen worden sei. Also die erste Streife dort eintraf, stand der Mann mit einer laufenden Kettenmotorsäge vor den Polizisten und ging auf sie los.

Verfahren eingestellt: Tödlicher Schusswaffengebrauch in Ludwigshafen war rechtens

10. August 2016 um 17:49 Uhr

Verfahren in Ludwigshafen eingestelltAnfang Mai dieses Jahres berichteten wir über einen Messerangriff auf Polizisten in Ludwigshafen. Einer der Polizisten wurde schwer verletzt, sein Kollege setzte daraufhin die Dienstwaffe ein und traf den Angreifer tödlich.

Die Staatsanwaltschaft Frankenthal hat nun bekannt gegeben, dass sie nach Abschluss der Ermittlungen das Verfahren gegen den Schützen eingestellt hat.

Demnach haben zahlreiche Zeugen den Vorfall am Berliner Platz beobachtet. Nachdem die Spuren ausgewertet, die Zeugen und die Polizisten vernommen worden waren, zeigte sich folgender Geschehensablauf:

Osthofen und Wien: Zweimal Messerangriff, zweimal Schusswaffengebrauch

18. Juli 2016 um 20:24 Uhr

Osthofen und WienGestern und heute kam es zweimal zu einem Messerangriff auf Polizisten. Im einen Fall konnte der Täter durch den Dienstwaffeneinsatz gestoppt werden, im anderen Fall erlitt dieser tödliche Verletzungen.

In Osthofen (Deutschland) informierten Angehörige eines 28jährigen Mannes gestern Morgen die Polizei. Dieser habe sich bewaffnet in ein Zimmer eingeschlossen. Die Angehörigen fürchteten, dass sich der Mann etwas antun könnte.

Polizisten in Hinterhalt gelockt: Schusswaffengebrauch und mehrere Verletzte

11. Juli 2016 um 19:09 Uhr

Polizisten in Hinterhalt gelocktHeute in den frühen Morgenstunden wurden Polizisten in Stuttgart in einen Hinterhalt gelockt, wo der Anrufer die Beamten unvermittelt mit einem Messer angriff und diese sich durch den Einsatz der Schusswaffe verteidigen mussten.

Gegen 05:00 Uhr heute Morgen erhielt die Polizei einen Anruf. Der Mitteiler habe bei einem Parkhaus angeblich ein verdächtiges zischendes Geräusch gehört.

Als die Streife dort eintraf wurde diese unvermittelt von dem 33jährigen Anrufer mit einem Messer angegriffen. Die Polizisten gaben daraufhin, um sich zu verteidigen und den Gewalttäter festzunehmen, mehrere Schüsse auf den Angreifer ab.

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