Leserbrief: Dankbarkeit

24. Mai 2020 um 21:01 Uhr

Leserbrief: Dankbarkeit

“Die Polizei. Handelt im Auftrag des Gesetz.

Einige Menschen haben Angst vor der Polizei, meiden Blickkontakt und schauen auf den Boden,
weg von den Polizisten, die gerade auf ihrem Weg mit dem Dienstagwagen an dir vorbei fahren. Dabei sitzen da Menschen hinterm Steuer, wie du und ich.

Menschen, die auch Väter und Mütter sind, Kinder haben und helfen wollen. Helfen. Polizei sorgt für Sicherheit und Schutz. Polizei ist ‘DEIN Freund und Helfer’ und nicht ‘Dein Feind und Angsteinflößer’.

Gedanken eines Polizisten: Hetzkampagne in den sozialen Medien gegen den Staat und seine Polizeibeamten

3. Mai 2020 um 20:05 Uhr

Gedanken eines Polizisten: Hetzkampagne in den sozialen Medien gegen den Staat und seine Polizeibeamten

Hallo, liebe Social-Media-Freunde!

In den letzten Tagen und Wochen findet in den sozialen Medien eine regelrechte Hetzkampagne gegen den Staat und seine Polizeibeamten statt, die mich als Vollblut-Polizist sehr betroffen macht und die ich mit großer Sorge beobachte. Ich möchte die derzeitige Situation zum Anlass nehmen, um ein paar Worte zu den vielen Videos und Berichten auf diesen Plattformen zu verlieren.

Der Polizeiberuf ist ein Beruf, der derart stark polarisiert, wie kaum ein anderer. Aktuell gibt es zwei Arten von Videos, die von Menschen in den sozialen Medien veröffentlicht werden. Zum Einen sind das Videos, die die Polizei bei der Festnahme von Straftätern völlig hilflos und absolut unprofessionell aussehen lässt und der andere Teil der Videos zeigt eine Polizei, die angeblich unschuldige Menschen schikaniert, ungerecht behandelt und maßlos rechtswidrig Gewalt anwendet.

Dramatische Rettungsaktion von Feuerwehr und Polizei: Polizist begibt sich für erfolgreiche Lebensrettung selbst in Gefahr

7. April 2020 um 13:22 Uhr

Dramatische Rettungsaktion von Feuerwehr und Polizei: Polizist begibt sich für erfolgreiche Lebensrettung selbst in GefahrAuch in der Coronakrise gibt es polizeiliche Einsätze, die zum “Alltagsgeschäft” gehören und jederzeit hätten geschehen können. Für die einen geht das Leben fast normal weiter, weil sie arbeiten müssen, für andere hat das Lebensdrama nicht aufgehört. Von letzterem berichten uns die Kollegen aus Rheine (Nordrhein-Westfalen) in unserem Polizeibericht im Original:

Für ziemlich viel Aufsehen sorgte am Mittwoch (01.04.) in Rheine eine gemeinsame Rettungsaktion der Polizei und der Feuerwehr. Gegen 12.05 Uhr meldete sich ein Zeuge bei der Polizei und teilte mit, dass eine Frau mitten in der Ems schwimme. Die Frau sei gerade in Höhe der Ems Galerie und schwimme in gleichmäßigen Zügen auf das Wehr zu.

Täter wählte selbst den Notruf: Auf Polizisten geschossen und verletzt

22. Februar 2020 um 12:20 Uhr

Täter wählte selbst den Notruf: Auf Polizisten geschossen und verletztIn Boizenburg (Mecklenburg-Vorpommern) kam es in der Nacht von vorgestern zu gestern zu einem Tötungsdelikt, nach dem der Täter selbst den Notruf abgesetzt hatte und dann auf die eintreffenden Polizisten schoss. Ein Polizist wurde hierbei verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

Wie die Staatsanwaltschaft Schwerin mitteilt, hatte der 42-jährige Mann einen 41-jährigen Nachbarn in seiner Wohnung mit mehreren Messerstichen getötet. Dann wählte er selbst gegen 23 Uhr den Notruf, öffnete den eintreffenden Polizisten jedoch nicht die Tür.

Weil das Leben nicht mehr lebenswert erschien: Polizist erschießt sich in der Dienststelle

3. Februar 2020 um 20:26 Uhr

Weil das Leben nicht mehr lebenswert erschien: Polizist erschießt sich in der DienststelleDie Polizeifamilie trauert um einen der Ihren, der, so scheint es, den Tod bewusst gewählt hat. Wir maßen uns nicht an darüber zu urteilen und so möchten wir auch unsere Leserschaft bitten, aus Rücksicht auf die Angehörigen davon abzusehen. Bitte beachtet auch unseren Hinweis am Ende des Beitrags.

Am vergangenen Donnerstag hat sich ein Polizist im Polizeikommissariat Wunstorf (Niedersachsen) das Leben genommen. Wie es heißt, habe er dazu seine Dienstwaffe benutzt und sich in den Umkleideräumen selbst erschossen.

Der Beamte war im Streifendienst tätig. Warum er den Suizid wählte ist noch unklar. Der 35-Jährige hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder.

Auf ein Wort: Polizisten sind keine Einsatzmittel

3. Dezember 2019 um 21:09 Uhr

Auf ein Wort: Polizisten sind keine EinsatzmittelDie folgende Angelegenheit ist für sich genommen recht unspektakulär und allenfalls für die unmittelbar Beteiligten interessant. Es geht um Verwaltungsrecht, Personalvertretungsrecht und Definitionen und deren Auslegung. Eigentlich etwas für Volljuristen. Wenn da nicht ein interessanter Satz gefallen wäre.

Um es nicht unnötig in die Länge zu ziehen, fassen wir die Sachlage kurz zusammen:

Es ging darum, dass bei Beschaffung ballistischer Einsatzhelme für die Bundespolizei der Personalrat in den Entscheidungsfindungsprozess nicht eingebunden worden war. Stattdessen beschaffte der Dienstherr den Einsatzhelm, den er für tauglich hielt und entschied sich hierbei für eine leichtere Variante, die zwar einen höheren Tragekomfort mit sich bringt, was allerdings zulasten der Schutzfunktion geht.

Studie für Polizisten: Überbringung einer Todesnachricht

3. Dezember 2019 um 11:49 Uhr

Die folgende Umfrage richtet sich an alle Polizisten, die während ihrer Dienstzeit Todesnachrichten überbringen müssen. Laura Hofmann von der Medical School Berlin (MSB) forscht in dem Projekt Hilfe nach Suizid (gefördert vom Bundesgesundheitsministerium) und führt hierzu die Studie “COPS – Evaluation eines Online- Schulungsprogramms für die Polizei zur Überbringung von Todesnachrichten” durch.

Aus der Studienbeschreibung:

“In unserer Studie möchten wir untersuchen, wie Polizeibeamte und -beamtinnen die Übermittlung von Todesnachrichten erleben und welche Auswirkungen diese Einsätze haben. Zudem wollen wir erfassen, inwiefern Schulungen zu diesem Thema stattfinden und ob es eine Nachbereitung eines solchen Einsatzes gibt.”

Da wir neutrale Forschung zum Thema Polizei gerne unterstützen, danken wir jedem Kollegen, der an dieser Studie teilnimmt. Wir selbst haben den Onlinefragebogen auch schon ausgefüllt.

Movember: Ein Schnauzbart für den guten Zweck

20. November 2019 um 14:42 Uhr

Movember: Ein Schnauzbart für den guten Zweck

“Ein Schnauzbart für den guten Zweck: Diesen Monat werden wir uns an der Spendenaktion „Movember“ beteiligen und hoffen auf eure Unterstützung!

Die „Movember“-Stiftung wurde im Jahr 2003 in Australien gegründet. Das Tragen von Schnäuzern (eng. Moustache) im Monat November (daher die Wortschöpfung „Movember“) soll Aufmerksamkeit auf das Thema der Männergesundheit lenken und zu Spenden für die Prostatakrebs- und Hodenkrebsforschung sowie Suizidprävention aufrufen. Fünf Millionen Menschen haben sich bisher weltweit an der Aktion beteiligt; insgesamt wurden 1250 Projekte zur Männergesundheit auf der ganzen Welt finanziert.

Auf ein Wort: Jeder sieht, was er sehen möchte

28. September 2019 um 17:39 Uhr

Auf ein Wort: Jeder sieht, was er sehen möchteEigentlich hatten wir für heute andere Beiträge geplant, aber nach dem Vorfall von gestern muss dieses Statement sein. Es ist ein persönliches Statement des Administrators. Ich habe das Team nicht um ihre Meinung gefragt, vielleicht sind sogar ganz anderer Meinung. Aber das ist ok.

Gestern veröffentlichen wir den Bildgruß eines Kollegen, der breitbeinig auf einem Gleis stand (das Bild war zunächst nur auf Facebook erschienen und nach dem dortigen Shitstorm nirgends anders gepostet worden). Auch wenn einige wenige das Bild schön fanden, meinten einige, der Kollege würde sich erleichtern (was er nicht tat), Die überwiegende Meinung war allerdings sehr negativ. Die meisten warfen dem Kollegen unverantwortliches Handeln vor, warfen ihm vor ein schlechtes Beispiel zu sein. Ach ja, eine Warnweste trug er auch nicht.

In memoriam: Vor sechs Jahren von Wilderer erschossen worden

18. September 2019 um 20:55 Uhr

In memoriam: Vor sechs Jahren von Wilderer erschossen wordenGestern vor sechs Jahren ist es in Niederösterreich zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften gekommen, sogar das Bundesheer sollte mit ihren Schützenpanzern eingesetzt werden. Die Bilanz des Einsatzes: drei erschossene Polizisten, ein erschossener Rettungssanitäter. Der Täter war am Ende ohne Zutun der Polizeikräfte ebenfalls tot.

Es war die Nacht vom 16. auf den 17. September 2013, als die Polizei bei Annaberg einen Fahndungseinsatz nach einem Wilderer hatte. Der Wilderer, Alois H., trieb bereits seit geraumer Zeit sein Unwesen und man wollte seiner Habhaft werden.

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