In memoriam: Vor sechs Jahren von Wilderer erschossen worden

18. September 2019 um 20:55 Uhr

In memoriam: Vor sechs Jahren von Wilderer erschossen wordenGestern vor sechs Jahren ist es in Niederösterreich zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften gekommen, sogar das Bundesheer sollte mit ihren Schützenpanzern eingesetzt werden. Die Bilanz des Einsatzes: drei erschossene Polizisten, ein erschossener Rettungssanitäter. Der Täter war am Ende ohne Zutun der Polizeikräfte ebenfalls tot.

Es war die Nacht vom 16. auf den 17. September 2013, als die Polizei bei Annaberg einen Fahndungseinsatz nach einem Wilderer hatte. Der Wilderer, Alois H., trieb bereits seit geraumer Zeit sein Unwesen und man wollte seiner Habhaft werden.

Auf Streife mit Lothar Riemer: Vom Freund zum Feind

31. August 2019 um 18:44 Uhr

Auf Streife mit Lothar Riemer: Vom Freund zum Feind

” ‘Ludwig, da läuft er! Schnell hinterher, sonst verlieren wir ihn’. Mein Streifenpartner tritt auf die Bremse, wendet und versucht dem Schatten zu folgen.

Eigentlich war ich viel zu müde, um noch mal auszurücken. 04:30 Uhr und der Stoffwechsel tendierte auf Null. Doch die Ehefrau in unserer Wache hatte eindringlich auf uns eingesprochen. Ihr Mann, Wolfgang M. hatte Selbstmord angedroht und war in die Nacht verschwunden.

Verschiedene Wege, gemeinsames Ziel: Schützen und Dienen

10. August 2019 um 18:59 Uhr

Verschiedene Wege, gemeinsames Ziel: Schützen und Dienen

“Als ich mit meinen Polizeischülern die Bayerische Polizeihubschrauberstaffel besuchte, führten wir viele, teilweise sehr persönliche, Gespräche mit den Bordbesatzungen. Dabei wurde mir wieder bewusst, welchen seelischen Belastungen auch meine Kolleginnen und Kollegen in der Luft ausgesetzt sind. Ich spreche nicht vom Flugbetrieb, sondern den Schicksalen, die uns auf der Straße, zu Wasser und eben auch in der Luft belasten.

Der Fall des Polizisten P.: Ermittlungen nehmen immer groteskere Züge an

7. Juli 2019 um 20:25 Uhr

Der Fall des Polizisten P.: Ermittlungen nehmen immer groteskere Züge anWir haben schon mehrfach über den Vorfall in Berlin berichtet, bei dem es bei einer Einsatzfahrt zu einem tödlichen Unfall gekommen war. Als der Verdacht im Raum stand, der Fahrer des Streifenwagens könnte alkoholisiert gewesen sein, wurde er von den Medien und vielen Internetnutzern an den Onlinepranger gestellt, diffamiert und als “Mörder” bezeichnet.

Auch wenn sich der Shitstorm zwischenzeitlich gelegt hat, scheint die Justiz es den Medien nachmachen zu wollen. Die Ermittlungen gegen den Beamten nehmen mittlerweile immer groteskere Züge an, die, wenn sich die Sache so darstellt wie berichtet wird, die Frage aufkommen lassen, ob es hier noch mit rechten Dingen zugeht.

Gedanken einer Polizisten-Ehefrau: Scheißtag

14. Juni 2019 um 20:58 Uhr

Gedanken einer Polizisten-Ehefrau: Scheißtag

“Ein toller warmer Sommerabend und Zeit mit Freunden zu grillen. Endlich mal wieder ein freier Abend am Wochenende. Es ist schon etwas länger her, dass wir das hatten.

Aber jetzt, wo der Fußball Sommerpause hat, sei es uns auch mal gegönnt zwischen den ganzen sonstigen Zusatzdiensten weil Leute fehlen, Demos und sonstigen Veranstaltungen. Wir freuen uns auf diesen Abend.

Wegen Disziplinarverfahren? Polizist stirbt bei Alleinunfall

6. Mai 2019 um 18:34 Uhr

Wegen Disziplinarverfahren? Polizist stirbt bei AlleinunfallIhr habt sicher mitbekommen, dass in Hessen gegen mehrere Polizisten ermittelt wird, die angeblich rechtem Gedankengut anhängen, einer türkischen Anwältin sogar Drohbriefe geschrieben haben sollen.

Wir haben uns bislang, auch wenn wir die Sache aufmerksam verfolgen, bewusst heraus gehalten und nicht darüber berichtet. Einerseits, weil die Lage ständig in Bewegung und vieles noch unbewiesen ist. Andererseits, weil nicht nur Mitwisser mit den eigentlichen (möglichen) Tätern in einen Sack gesteckt werden, sondern gleich die ganze Polizei.

Gedanken einer Polizistin: Ein Einsatz, der mich noch Tage später beschäftigt

1. Mai 2019 um 19:08 Uhr

Gedanken einer Polizistin: Ein Einsatz, der mich noch Tage später beschäftigt

“Wir kennen ihn alle… den Einsatz wenn Mutter oder Vater, Tochter oder Sohn, Freund oder Freundin oder auch ‘nur’ ein Kollege einen Menschen meldet, den er nicht mehr erreichen kann und von dem er annimmt, dass ihm etwas zugestoßen sein könnte. Oft ist der Grund hierfür das Alter, eine Erkrankung oder sonstige hilfebedürftige Lage, aber auch oft genug die Befürchtung, dass der liebe Mensch, den man vermisst, sich etwas angetan haben könnte.

In den meisten Fällen recherchierst du ein bisschen, fragst ab, ob die Person mit dem Rettungswagen transportiert wurde, es bereits einen Polizeieinsatz gab, rufst an. Und in vielen Fällen hast du bereits hier ein Ergebnis was mit dem Menschen, der nicht erreicht werden kann, passiert ist.

Reportage: Die Wunden der Ermittler

29. April 2019 um 18:45 Uhr

Polizisten und Staatsanwälte schauen täglich in die Abgründe der Gesellschaft. Schwere Unfälle, Suizide, Vergewaltigungen, Kindesmisshandlungen, Morde und tätliche Übergriffe. Sich um diese Fälle, um die Opfer und Täter zu kümmern, ist Aufgabe der Ermittler von Polizei und Justiz.

Es gehört also zum Berufsbild dazu, belastende Situation zu meistern. Doch wie gehen die Ermittler persönlich mit den Eindrücken, mit Verletzungen um? Was stellen die Fälle, die sie erleben, mit ihrer Seele an? Und wie sehr interessiert es den Dienstherrn, die Gesellschaft, ob ihre Ermittler gesund sind?

Getreu dem Motto “Ihr seid die 110. Nach euch kommt niemand mehr” ist die Erwartungshaltung der Gesellschaft an die Ermittler groß. Sie erwartet zurecht, dass diese neutral und unvoreingenommen ihre Fälle bearbeiten, Verbrechen aufklären, Opfern Empathie entgegen bringen.

Gedanken von Sarah: Warum bin ich Polizistin?

14. April 2019 um 18:50 Uhr

Gedanken von Sarah: Warum bin ich Polizistin?

“Manchmal frage ich mich warum ich Polizistin geworden bin und ob ich es wirklich noch will, die Uniform zu tragen.
Man hat es größtenteils nur noch mit Menschen zu tun, die einen angreifen, dumm anpöbeln oder meinen sie wüssten alles besser.

Ist es wirklich sinnvoll dafür sein Leben zu riskieren?

Man erlebt viele schlimme Momente, von häuslicher Gewalt, schweren Verkehrsunfällen oder sogar Suiziden. Man muss sich um betrunkene Personen kümmern, sich beleidigen lassen oder auch, wenn es sein muss, das Pfefferspray oder den Schlagstock einsetzen.

Schnelle Reaktion: Polizisten retten Menschenleben

16. Januar 2019 um 15:49 Uhr

Schnelle Reaktion: Polizisten retten MenschenlebenGleich zweimal in der Nacht zum vergangenen Freitag konnten Polizisten Menschenleben retten. Wie es der Zufall wollte waren alle Beteiligten zur richtigen Zeit am richtigen Ort – man könnte meinen, ein Schutzengel hatte die Hände im Spiel.

Der Polizei Mülheim/Ruhr (Nordrhein-Westfalen) hatte die Meldung erhalten, dass ein Mann seinen Suizid angekündigt hatte. Polizisten befanden sich bereits auf der Suche nach dem Mann, als die Polizei die Meldung eines Taxifahrers erreichte, der eine Person gesehen hatte, die sich womöglich etwas antun wollte.

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