ACAB – Recht: anders

16. Februar 2016 um 22:53 Uhr

AC-AB in den NiederlandenWir hatten im vergangenen Jahr darüber berichtet, dass das Bundesverfassungsgericht entschieden hatte, dass es gegenüber der Polizei keine Kollektivbeleidigung gibt. Verwendet ein Täter z.B. die Abkürzung “ACAB” (steht für “All Cops Are Bastards”) oder “FCK CPS” (Abkürzung für “Fuck Cops”), muss er schon einen einzelnen Polizisten oder eine eng umgrenzte Gruppe von Polizisten angesprochen haben.

In dem Urteil ging es damals um eine Jugendliche, die ein T-Shirt mit dem Aufdruck “FCK CPS” trug, woraufhin sie von den Polizisten wegen Beleidigung angezeigt wurde. Das höchstrichterliche Urteil stellte klar, dass dies keine Straftat war.

So sieht es im deutschen Recht und in der Rechtsprechung aus.

End of watch: Wir sind Polizisten…

16. Februar 2016 um 22:48 Uhr

End of watch

Ich bin ein Polizist und ich werde dich jetzt verhaften.
Du hast das Gesetz gebrochen, ich hab das Gesetz nicht gemacht.
Vielleicht bin ich sogar anderer Meinung als das Gesetz,
aber ich werde es durchsetzen.
Du kannst bitten, betteln, dich einschmeicheln
oder sogar mein Herz erbitten, aber nichts was du tust
kann mich davon abhalten, dich in einen
stählernen Käfig mit grauen Gittern einzusperren.

Leserbrief: “Warum möchte die Polizei nicht von (Fach-) Hochschulen und dem Arbeitsmarkt profitieren und durch gesenkte Eintrittsbarrieren für ausgebildete Spezialisten die Personalknappheit bekämpfen?”

16. Februar 2016 um 22:43 Uhr

Ausgebildete Spezialisten schneller ausbilden?

In vielen Tageszeitungen wird derzeit thematisiert, was sich seit vielen Jahren bereits abzeichnet. Nach Angaben der Gewerkschaften DPolG und GdP ist die Polizei unterbesetzt und leidet unter steigender Arbeitsbelastung – alleine in Hessen z.B. fehlen aktuell rund 140 Stellen, um den normalen Dienstablauf zu gewährleisten.

Die Polizei bildet ihre Beamtinnen und Beamten selbst aus, ein Einsteiger durchläuft dabei ein 3 jähriges duales Bachelorstudium als Kommissaranwärter/in.

Scheinbar ideale Voraussetzungen für Bewerber, die sich direkt nach dem Abitur für die Polizeilaufbahn entscheiden und sich ein Leben lang binden wollen. Doch im Zuge steigender Flexibilität entscheiden sich immer weniger qualifizierte Abiturienten für den “sicheren” Beruf als Polizeibeamter/-beamtin, obwohl diese unbedingt benötigt werden – Tendenz steigend.

Wie könnte diese Lücke im System schnellstmöglich geschlossen werden?

Benedikt bereit sich auf seinen Berufswunsch vor

16. Februar 2016 um 22:39 Uhr

Benedikt bereit sich vor

“So lässt sich das Schietwetter auch gut verbringen: Lektüre & Tee 😊
Noch 1 Woche bis zum Einstellungstest 💪
Liebe Grüße an alle BeamtInnen da draußen!”

Wir wünschen Benedikt viel Erfolg!

Widerstand gegen Polizei und behördlichen Vollzugsdienst: Ohr abgebissen

15. Februar 2016 um 16:38 Uhr

Ohr abgebissenDie tägliche Gewalt gegen Polizisten ist (leider!) schon oft Thema auf unserer Seite gewesen. Ein besonders krasser Fall ereignete sich gestern in Stuttgart (Baden-Württemberg), bei dem der Gewalttäter auch nicht unterschied, welche Uniform die Einsatzkräfte trugen.

Mitarbeiter des gemeindlichen Vollzugsdienstes beobachteten in Stuttgart Mitte eine Schlägerei vor einer Kneipe. Als die beiden Bediensteten im Alter von 41 und 54 Jahren dazwischen gehen wollten, schlug der 34jährige Gewalttäter dem 41jährigen zunächst gegen den Kopf und im Verlauf der weiteren Widerstandshandlung biss er dem 54jährigen das rechte Ohr ab.

Frauen bedanken sich bei “ihrer” Polizei

15. Februar 2016 um 16:35 Uhr

Am vergangenen Wochenende ist diese Zeitungsannonce in der Rheinischen Post erschienen. Wir geben diesen Danke gerne an alle Kolleginnen und Kollegen weiter, die über die Karnevalstage im Einsatz waren.

Denn dieses Jahr wurde mit hohem personellen Aufwand für die Sicherheit der Narren und Jecken gesorgt und viele Kollegen/innen opferten dafür ihre Freizeit. Es darf sich also jeder von Euch angesprochen fühlen 🙂

Danke Polizei

Bild: Wochenendausgabe 13./14. Feb. 2016, Rheinische Post

Danke an Ilka für den Hinweis.

Montag – für einige der schlimmste Tag der Woche!

15. Februar 2016 um 16:32 Uhr

MontagWir wünschen allen, für die eine neue Woche beginnt, einen guten und erfolgreichen Start – der nächste Freitag kommt bestimmt.

Für alle, die keine Wochentage mehr kennen und immer auf den Kalender schauen müssen – ruhige Schicht, guten Schlaf oder einfach einen ruhigen Tag zu Hause.

Wie oft gab es schon die Situation – “Ich fahre mal eben los und kaufe noch ein paar Dinge ein” – “heute wirst du nicht viel erreichen” – “Wieso?” – “Es ist Sonntag 😉 – wir können morgen los” – “oh ja stimmt – ups” 😉

Das Zeitgefühl ist einfach weg und bringt oft etwas Chaos in einige Planungen.

Also trotzdem Euch allen: einen ruhigen Start in den Montag, passt alle gut auf und seid vor allem anständig und denkt daran

– Immer Mensch bleiben 😉

Verständnis und Menschlichkeit sind auf beiden Seiten wichtig!

14. Februar 2016 um 23:20 Uhr

Verständnis und MenschlichkeitViele Menschen glauben, dass Bürger in Uniformen etwas ganz Besonderes sind und immer funktionieren müssen. Ebenso kommt es vor, dass ein Uniformierter auch mal den Blick fürs Allgemeine verliert.

Bei einer zufällig ungewollten Begegnung zwischen der Polizei und dem Bürger kommt es auch des Öfteren zu Missverständnissen.

Aber schauen wir doch einmal auf ein Beispiel, welches die Augen auf beiden Seiten öffnen sollte.

Jessica freut sich heute über ein besonderes Präsent

14. Februar 2016 um 22:50 Uhr

“Trotz Sicherheitskonferenz ist auch in München ein wenig Valentinstag angekommen 😊”

Jessicas Einsatz-Valentine

Vermummte greifen Polizisten an – Verletzte und beträchtlicher Schaden

14. Februar 2016 um 20:33 Uhr

Krawalle in ZürichGestern Abend hatten sich am Bellevue in Zürich (Schweiz) mehrere Vermummte versammelt und ließen Feuerwerk und Knallkörper ab. Als die Stadtpolizei (Stapo) Zürich mit mehreren Patrouillen anrückte, begannen die Chaoten sogleich damit, Sachbeschädigungen zu begehen.

Sie begingen Sprayereien, schlugen Scheiben ein und zündeten Zeitungen an. Als Polizisten die Linksautonomen mit Gitterwagen an einer Brücke stoppen wollten, wurden sie massiv mit Steinen, Knallkörper und Handlichtfakeln beworfen. Auch wurden die Beamten mit Laserpointern geblendet.

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