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An die Angehörigen und Freunde der G20-Einsatzkräfte (von Freya)

15. Juli 2017 at 16:24

An die Angehörigen und Freunde der G20-Einsatzkräfte (von Freya)

“An alle Familienangehörigen und Freunde, die die vielen Stunden und Tage mit ihren Gedanken bei den Einsatzkräften in Hamburg waren.

Ich kann gar nicht in Worte fassen, was ich empfinde, wenn ich die vielen Bilder der unzähligen Kollegen sehe, die seit Wochen, Tagen und Stunden rund um den G20 in Hamburg und vielen Dienststellen im ganzen Land im Dienst sind und waren. Polizisten, die sich nach über 48 Stunden im Einsatz in einem Vorraum auf dem Fussboden hinlegten und vor Erschöpfung sofort einschliefen.

Kolleginnen und Kollegen, die bewusstlos oder mit schweren Verletzungen in Sicherheit gebracht werden mussten. Menschen, die angegriffen wurden, nur weil sie helfen wollten oder als Uniformträger ein “Feindbild” darstellen.

Bildgruß aus dem G20-Einsatz

15. Juli 2017 at 12:15

Bildgruß aus dem G20-Einsatz

“Moin, hier ein Bild vom G20 Einsatz aus Hamburg.
Egal welche Einheit, hier hat jeder sein Bestes gegeben!
Grüße von einem Schleswig-Holsteinischen Kollegen 👮🏾”

G20: Die letzten Stunden des Einsatzes (von Melina)

15. Juli 2017 at 8:55

G20: Die letzten Stunden des Einsatzes (von Melina)In der Nacht von Sonntag auf Montag erhielten wir die folgenden Zeilen:

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“Liebes Polizist=Mensch-Team,

so langsam beginnen die letzten Stunden des G20-Einsatzes…

Nach vielen, extrem langen Schichten, wenig Schlaf und einer Menge Schäden und Verletzten, denken wir an unser zu Hause, wo man uns schon vermisst.

“Sie haben meine Verachtung”: Offener Brief an Rota-Flora-Vertreter Andreas Blechschmidt

14. Juli 2017 at 21:20

Peter-Matthias Gaede war von 1994 bis 2014 Chefredakteur von GEO. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ließ er seinen offenen Brief abdrucken, welcher sich an den Rota-Flora-Vertreter Andreas Blechmschmidt richtet. Da es ein offener Brief ist, möchten wir diesen hier vollständig zitieren:

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Ich habe ein paar Fragen an Sie, Herr Blechschmidt.

„Wenn Gewalt gegen Demonstranten ausgeht, ist Gegengewalt legitim“, werden Sie zitiert. Ich nehme an, mit der Gewalt gegen Demonstranten meinen Sie den Wasserwerfer-Einsatz zu Beginn Ihres netten Willkommensgrußes in der Hölle. Dieser Einsatz hat sich ja bekanntlich gegen die Vermummung des Schwarzen Blocks gerichtet, weshalb es vielleicht noch einmal ganz hilfreich ist, daran zu erinnern, weshalb es das Vermummungsverbot überhaupt gibt. Es wurde beschlossen, nachdem aus einer anonymen, vermummten Menge heraus an der Startbahn West einst zwei Polizisten erschossen wurden. Also ermordet.

Der besagte Wasserwerfer-Einsatz hat nach Ihrer Meinung also legitimiert, dass Geschäfte geplündert wurden, Autos verbrannt worden sind, Scheiben eingeschmissen wurden, Polizisten mit Steinen, Stangen, Molotow-Cocktails, Stahlkugeln attackiert worden sind usw.?

Angela hat uns diese Bilder aus dem G20-Einsatz zugesandt

14. Juli 2017 at 19:10

“Danke für euren mutigen Einsatz 🏅meine Enkelin hat euch ein Bild gemalt als Dankeschön💐

❤️=Polizei und die wilden Kringel sollen du Chaoten sein.

Und drauf stand: Für die Polizei, Danke dass ihr auf uns aufgepasst habt. Von Mira”

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Auch ein Video hat sie uns geschickt, da uns aber die Einwilligung des Kollegen fehlte, können wir dies nicht veröffentlichen.

“Was in Hamburg passierte, war keine Bankrotterklärung der Polizei, sondern der Gesellschaft und der Politik” von Patrick

14. Juli 2017 at 16:47
"Was in Hamburg passierte, war keine Bankrotterklärung der Polizei, sondern der Gesellschaft und der Politik" von Patrick

Bildmaterial: Robin R.

“Lasst uns doch einmal objektiv betrachten, was in Hamburg geschah. Dort fand der G20 Gipfel mit zum Teil abstrusen Politikern mit noch abstruseren Weltanschauungen statt. Gleichzeitig, reisten tausende Linksextremisten aus ganz Deutschland und Europa nach Hamburg, um Menschen zu verletzen, Gebäude zu zerstören, ganze Stadtviertel zu verwüsten. Das ist keine Demonstration gegen die politischen Machenschaften dieser Leute, dass ist Terror.

Terror ist ein “über längere Zeit andauerndes Verhalten gegenüber anderen Menschen, bei dem man mit Drohungen, Zwang und Gewalt diese einschüchtern und schließlich beherrschen will.” Dieser linke Terror wird von den üblichen Partei “übersehen” bzw. kleingeredet. Sprachen führende Politiker im Jahr 2014 nach den rechten Hooligan Krawallen in Köln noch von einer “Unterschätzung der Gewaltbereitschaft” und einem “Verbot solcher Veranstaltungen, die von Vornherein auf Gewalt ausgelegt sind”, wird die Polizei in Hamburg nun eben dafür kritisiert. Eben so, wie das politische Klientel am besten zufriedengestellt wird.

“Ich trage euer Zeichen immer bei mir”

14. Juli 2017 at 13:50

"Ich trage euer Zeichen immer bei mir"

“Hallo! Ich zeige meine Solidarität so, trage euer Zeichen immer bei mir. Ich wollte immer zur Polizei, hatte aber aufgrund meiner Sehstärke leider keine Chance. Aber meine Liebe zur Polizei ist ungebrochen. Danke, dass ihr immer für uns da seid. LG Simone”

Gedanken von Jasmin: Wie kann man seelenruhig ein Konzert anschauen, während draußen die Stadt auseinander genommen wird?

14. Juli 2017 at 9:22

Gedanken von Jasmin: Wie kann man seelenruhig ein Konzert anschauen, während draußen die Stadt auseinander genommen wird?

“Normalerweise halte ich mich eher zurück mit Postings über Polizei, Großeinsätze oder politischen Äußerungen. Aber was da in Hamburg abgeganen ist sind Bürgerkrieg ähnliche Zustände, wenn man es nicht sogar schon als solchen deklarieren kann. Die Ausschreitungen sind an Brutalität kaum zu übertreffen.

Ich kann es nicht nachvollziehen, wieso solch ein Gipfel in der linksautonomsten Stadt in ganz Europa abgehalten werden kann. Mich erschüttert jede Meldung, sei es aus der Presse oder von Kollegen vor Ort. Angeschossene Kollegen, zertrümmerte Helme, Straßenkämpfe, Wasserwerfereinsätze, kaum Ruhepausen zwischen den Einsätzen, Rauchschwaden, die den Himmel Hamburgs zieren, zu wenig Polizisten vor Ort. Auf eine Schlagzeile folgt die nächste im Minutentakt. Und genauso schnell wächst der Hass auf diesen Einsatz, auf die Linksautonomen und auf diejenigen, die den Gipfel in Hamburg führen wollten.

Abi-Abschlussfeier mit besonderer Geste

13. Juli 2017 at 23:22

“Gestern hatten wir, wie jedes Jahr, unseren Einsatz bei einer Abi-Abschlussfeier. Neben vielen tollen Gesprächen mit den jungen Leuten über den G20-Gipfel war das wirklich die tollste Geste. Danke dafür!!! Gudrun”

Abi-Abschlussfeier mit besonderer Geste

Gedanken zum G20-Einsatz: Traurig! Wütend! Erschöpft! Fassungslos!

13. Juli 2017 at 20:30

Gedanken zum G20-Einsatz: Traurig! Wütend! Erschöpft! Fassungslos!

Bildmaterial: Robin R.

Kollegin Sarah lag nach ihrem letzten Nachtdienst im Bett um zu schlafen. Da sie angesichts der gesammelten Eindrücke nicht schlafen konnte, ließ sie uns folgende Zeilen zukommen:

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Traurig!
Wütend!
Erschöpft!
Fassungslos!

Es ist ein wirre Mischung von Gefühlen nach fünf Tagen Einsatz in Hamburg zum G20-Gipfel.

Als Bereitschaftspolizeizug aus Sachsen angereist hatte man schon ein unbehagliches Gefühl. Was erwartet uns? Wie schlimm wird es werden? Kommen wir wieder gesund nach Hause?

Alles war ungewiss. Bis auf eins: es wird Krawall geben. Dies war nicht auszuschließen bei dem Gedanken, dass man den G20-Gipfel in der Stadt Deutschlands veranstaltet, die qualitativ und quantitativ an Linksextremisten nicht zu übertreffen ist!

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