Dank aufmerksamer Nase eines Diensthundes: Unterkühlte Person aus See gerettet

7. Juni 2019 um 14:42 Uhr

Dank aufmerksamer Nase eines Diensthundes: Unterkühlte Person aus See gerettetNicht immer werden Polizisten tätig, weil sie einen Hinweis aus der Bevölkerung hatten. Wie wichtig die allgemeine Streifenfahrt oder auch die Fußstreife sein kann, und das zu jeder Tages- und Nachtzeit, zeigt der folgende Vorfall aus Zug in der Schweiz.

Am frühen Mittwochmorgen befand sich der Polizeihund Wyk, ein deutscher Schäferhund, mit seinem Diensthundeführer gegen 5 Uhr auf Fußpatrouille. Der Weg führte sie am Alpenquai entlang, als Wyk plötzlich hoch aufmerksam in Richtung Ufer des Sees zog.

Für den Diensthundeführer war zu diesem Zeitpunkt noch nicht ersichtlich, was sein Polizeihund da mit seiner feinen Nasen wahrgenommen hatte. Klar war jedoch, dass er eine Witterung aufgenommen hatte und so folgte er seinem treuen Gefährten.

Tierrettung: Lucille, das verletzte Eichhörnchen

21. April 2019 um 12:02 Uhr

“Liebes Polizist=Mensch Team,

während unserer Ausbildung ist uns auf dem Trainingsplatz in Obernburg am Main ein Eichhörnchen aufgefallen, welches anscheinend aus dem Nest gefallen war.

Bei genauerer Betrachtung sahen wir, dass es verletzt war. Nach kurzer Recherche im Internet fanden wir heraus, dass das Muttertier seinen Nachwuchs wohl nicht mehr holt, wenn es Verletzungen aufweist.

Deshalb haben wir uns entschlossen, dass Eichhörnchen zum Tierarzt zu bringen. Hier bekam es schnell Erste Hilfe und es fand sich auch eine Tierarzthelferin, welche sich seitdem um das Tier liebevoll kümmert.

Vom Fundhund zum Diensthund: Jack hat seine Prüfung bestanden und ist jetzt ein richtiger Polizeihund

7. April 2019 um 19:00 Uhr

Vom Fundhund zum Diensthund: Jack hat seine Prüfung bestanden und ist jetzt ein richtiger Polizeihund

Bild: Polizeidirektion Flensburg

Im Dezember 2018 berichteten wir von Jack, einem Malinoiswelpen, der von Polizisten mitten in einer kalten Dezembernacht 2016 aufgefunden wurde. Die Herzen der Polizisten hatte der Welpe um Nu erobert und da sich kein Besitzer meldete, kam er erst einmal bei einem der Beamten unter, der privat selbst einen Hund hat.

Es stellte sich schnell heraus, dass in Jack viel mehr steckte, als ein Schoßhund zu werden und so übergab der Beamte den Welpen an den Leiter der Diensthundestaffel der Polizeidirektion Flensburg.

Ausgezeichnet: Diensthundeteams erhalten “Order of Merit” für ihre geleistete Arbeit während der Terroranschläge 2017 in London

31. März 2019 um 13:40 Uhr

Vielen von uns werden vermutlich noch die Terroranschläge 2017 in London (Großbritannien) an der Westminster Bridge, der London Bridge und dem Borough Market mit vielen Toten und Verletzten im Gedächtnis geblieben sein. Für ihren Einsatz infolge dieser Anschläge werden die Diensthunde und ihrer Diensthundeführer nun ausgezeichnet.

Am 22. März 2017 starben in nur 82 Sekunden durch die Hand von Terroristen fünf Menschen, darunter ein Polizist, und 29 Personen wurden verletzt. Am 3. Juni 2017 fuhr ein Lieferwagen in eine Personengruppe und tötete zwei und verletzte acht Menschen. Die Terroristen flohen anschließend zu Fuß und griffen weiter Menschen an, so dass insgesamt acht Menschen sterben mussten und 48 verletzt wurden.

Per Anhalter zur Blutentnahme: Betrunkener Unfallflüchtiger möchte nach Verfolgungsfahrt von Zivilstreife mitgenommen werden

4. März 2019 um 12:09 Uhr

Per Anhalter zur Blutentnahme: Betrunkener Unfallflüchtiger möchte nach Verfolgungsfahrt von Zivilstreife mitgenommen werdenDumm gefahren, dumm gelaufen und dann auch noch eine Zivilstreife per Anhalter angesprochen. Das alles wurde einem Autofahrer zum Verhängnis, was ihn sein Fahrzeug, den Führerschein und etwas Blut kostete – und später noch mehr kosten wird.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wollte eine Streife der Polizei Zell an der Mosel (Rheinland-Pfalz) kurz nach Mitternacht einen Autofahrer kontrollieren. Doch der hatte so überhaupt keine Lust auf die üblichen Fragen wie “Wissen sie warum wir sie angehalten haben?” oder “Haben sie etwas getrunken?” und trat aufs Gaspedal.

Übung macht den Meister: Polizeihündin Ulla findet verlorene Geldbörse

28. Februar 2019 um 11:01 Uhr

Übung macht den Meister: Polizeihündin Ulla findet verlorene Geldbörse

Bild: Polizei Euskirchen

Das Übung den Meister macht, das ist allgemein bekannt. Das trifft nicht nur auf die zweibeinigen Polizisten zu, auch die vierbeinigen müssen regelmäßig trainieren und sich in der Ausbildung neues Wissen aneignen. Dies kam einem Mann zugute, der seine Geldbörse verloren hatte.

Eigentlich hatte Diensthündin Ulla, eine deutsche Schäferhunddame, am vergangenen Dienstag ihren Ausbildungstag. Was für manchen nun etwas schräg klingen mag, ist Teil der Ausbildung und beweist, dass sich die feine Nase einer erfahrenen Polizeihundedame nicht trügen lässt.

Polizeifamilie auch unter vierbeinigen Kollegen: Blutspende rettet Diensthund

3. Februar 2019 um 17:48 Uhr

Polizeifamilie auch unter vierbeinigen Kollegen: Blutspende rettet DiensthundFüreinander einstehen, sich aufeinander verlassen können, das macht die Polizeifamilie aus. Dass das auch unter unseren vierbeinigen Kollegen so ist, zeigte sich Ende Januar, als ein Diensthund plötzlich schwer krank wurde und auf eine Blutspende angewiesen war, die er von einem anderen Diensthund erhielt.

Wie die Nürnberger Kollegen mitteilen, kam es bei dem achtjährigen deutschen Schäferhund Ivo am 24. Januar zu einem Notfall. Ein nicht bekannter Milztumor war geplatzt und die Fellnase verlor durch innere Blutungen sehr viel dieses lebenswichtigen Saftes.

Versuchter Einbruch: Einbrecher verletzt Diensthund mit Brechstange

16. Januar 2019 um 20:44 Uhr

Versuchter Einbruch: Einbrecher verletzt Diensthund mit BrechstangeUnsere vierbeinigen Kollegen sind wertvolle Helfer und unterstützen uns mit ihrem Können. Doch wenn rohe Gewalt angewandt wird, müssen selbst unsere fähigen Vierbeiner zurück stecken. Das zeigte sich in der gestrigen Nacht.

In Hamm (Nordrhein-Westfalen) schlug ein Einbrecher die Schaufensterscheibe eines Kiosks ein. Hierbei wurde er jedoch von einem Polizisten beobachtet, so dass schnell Einsatzkräfte zusammen gezogen wurden, unter anderem auch ein Diensthundeführer mit seinem Polizeihund.

Der Täter trat sofort die Flucht an, ohne, dass er seine Tat vollenden konnte. Während der Täter davon rannte, wurde er vom Diensthund verfolgt. Vielleicht wäre es zur Festnahme gekommen, wenn der Einbrecher nicht mit der Brechstange, die er als Tatmittel dabei hatte, nach dem Vierbeiner geschlagen hätte.

Vier Wochen Odyssee: Polizisten fangen entlaufenen Hund ein

14. Januar 2019 um 12:05 Uhr

Vier Wochen Odyssee: Polizisten fangen entlaufenen Hund ein

Bild: Polizei Krefeld

Es grenzt fast schon an ein Wunder, was am vergangenen Wochenende bei Krefeld (Nordrhein-Westfalen) geschah. Ein seit fast vier Wochen vermisster Hund konnte nach stundenlangen Bemühungen eingefangen und zurück gebracht werden.

Ein Passant hatte am vergangenen Freitag gegen Mitternacht der Polizei gemeldet, dass er einen freilaufenden Hund gesichtet hatte. Eine Diensthundeführer machte sich sofort auf den Weg Richtung Verberg, wo der Hund zuletzt gesehen wurde.

Der Polizist konnte den Hund zwar noch kurz sehen, doch dieser zog sich sofort in Richtung Wald zurück. Nach einer Stunde des Wartens und Suchens konnte der Diensthundeführer die Fellnase wieder im Bereich der Nieper Str. sehen.

Oft sind es die kleinen Dinge, die die Welt ein wenig schöner und besser machen

4. Januar 2019 um 21:00 Uhr

Tagtäglich rennen wir von Einsatz zu Einsatz. Hier ein Schwarzfahrer, dort eine Schlägerei. Hier ein herrenloses Gepäckstück, dort der Diebstahl. Dazwischen die Sachbeschädigung oder aber auch der Personenunfall. Unser Blick ist geschärft und zielt auf den Gefährder. Wir tragen schwere Westen, Maschinenpistolen und Oberschenkelholster. Wehrhafte Polizei statt Bürgernähe. Zeit für einen Blick auf die schönen Dinge des Dienstalltags nehmen wir uns selten.

Doch manchmal gibt es sie doch. Die Momente, in denen wir vielleicht auch daran erinnert werden, warum wir Polizist werden wollten.

Sommer 2017, eine Streife der Bundespolizei geht durch den Bahnhof Hamburg-Altona. Plötzlich steht ein Junge in kurzen roten Hosen vor der Streife. Er lächelt freundlich. „Kann ich ein Abzeichen haben?“, fragt er. Der junge Mann heißt Lukas und kommt aus der Schweiz. Mit dabei ist seine Mutter. Ihr scheint es unangenehm zu sein. Sie kommen ins Gespräch.

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