Buchvorstellung: Der Doppelzentner-Bulle (von Gerd Waschbeer)

20. März 2017 um 20:42 Uhr

Buchvorstellung: Der Doppelzentner-Bulle (von Gerd Waschbeer)Hin und wieder stellen wir euch neue Lektüre vor, die über Polizisten handelt oder von Kollegen geschrieben wurde. Besonders interessant ist Lektüre dann, wenn die Kollegen von eigenen Erlebnissen berichten. Die Geschichten geben Einblick in den Dienstalltag und auch in das Gefühlsleben der Kollegen.

Heute möchten wir euch obiges Buch vorstellen. Und wer könnte sich und das Buch besser vorstellen, als der Autor selbst? Deshalb kommt er nun selbst zu Wort:

Bundespolizist gerät auf dem Weg zum Dienst unverschuldet in Unfall

20. März 2017 um 18:27 Uhr

Bundespolizist gerät auf dem Weg zum Dienst unverschuldet in UnfallUnfallverursacher tot, Polizist schwer verletzt

Man verabschiedet sich von seinen Liebsten, weil man bald seinen Dienst antreten muss. “Fahr vorsichtig, bis später”, rufen sie einem nach. Auch wenn man vorsichtig gefahren ist, kehrt man doch nicht zurück. Dabei muss nicht unbedingt im Dienst etwas geschehen sein, was die Rückkehr verhindert. So geschehen gestern in der Nähe vom hessischen Bad Hersfeld.

Ein Bundespolizist befand sich auf dem Weg zum Dienst in Frankfurt und befuhr mit seinem BMW die B27 von Bad Hersfeld in Richtung Ludwigsau. Nach dem Ortsausgang Bad Hersfeld auf einer Bahnüberführungsbrücke kam dem Beamten ein VW Polo entgegen.

Polizeischüler spenden an den Weißen Ring und krebskranke Kinder

20. März 2017 um 16:24 Uhr

Polizeischüler spenden an den Weißen Ring und krebskranke Kinder

Bild: Hochschule für Polizei Baden-Württemberg

Ein Herz 💙 für Kinder zeigten Polizeischüler der Hochschule der Polizei Baden-Württemberg. Sie spendeten insgesamt 600 Euro an den Weißen Ring und an den Förderverein für Krebskranke Kinder in Freiburg.

Zusammen gekommen ist das Geld durch Gemeinschaftsveranstaltungen und die nun einem guten Zweck zukommen. 300 Euro gehen an den Förderverein für Krebskranke Kinder in Freiburg, der sich zur Aufgabe gemacht hat den kranken Kindern zu helfen, ihr Schicksal besser zu meistern und durch die gute Betreuung und ärztliche Hilfe des Vereins auch zu überleben. Claus Geppert vom Förderverein nahm den Spendenbetrag dankbar entgegen.

#MondayMotivation: Zusammen mit Tobi wünschen wir euch einen guten Wochenstart

20. März 2017 um 08:39 Uhr

#MondayMotivation: Zusammen mit Tobi wünschen wir euch einen guten Wochenstart…und übermitteln:

“Kollegiale Grüße aus Passau. 😊”

Getötete Brandenburger Polizisten in bewegenden Trauerfeiern beigesetzt

19. März 2017 um 20:32 Uhr

Getötete Brandenburger Polizisten in bewegenden Trauerfeiern beigesetzt

“Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern, tot ist nur, wer vergessen wird“

(Immanuel Kant)

 

Torsten K. (+52) und Torsten P. (+49) sind tot. Beide waren Polizisten mit Leib und Seele. Am 11.03. wurde Torsten K. und nun, eine Woche später, am 18.03., auch Torsten P. beigesetzt.

Auf ihrem letzten Weg, auf den beide viel zu früh und durch menschliche Grausamkeit geschickt wurden, waren sie nicht allein.
Rund 400 Menschen begleiteten sie jeweils auf ihrem letzten Weg. Erwiesen ihnen die Ehre, würdigten ihre Arbeit, ihr Tun.

“Zukunft wird aus Mut gemacht” bedeutet offenbar sich dem Schutzparagraf zu verweigern

19. März 2017 um 17:48 Uhr

"Zukunft wird aus Mut gemacht" bedeutet offenbar sich dem Schutzparagraf zu verweigernWir haben schon öfter über den sogenannten Schutzparagrafen berichtet, jenes Gesetz, das Einsatzkräfte vor gewalttätigen Übergriffen schützen soll, weil diese – und zwar im Gegensatz zum Widerstandsparagrafen völlig losgelöst von einer hoheitlichen Aufgabe – unter Strafe gestellt werden. Das Gesetz wurde im Februar nach mehrere Jahren von der Bundesregierung verabschiedet und vom Bundesrat nun auch angenommen.

Die Landesregierung Sachsen-Anhalt hatte sich bei der Abstimmung im Bundesgremium allerdings der Stimme enthalten. Und das hatte folgenden Grund: Der Juniorpartner der Landesregierung, die Grünen, war gegen den Schutzparagraf. Und da im Koalitionsvertrag festgehalten ist, dass sich bei unterschiedlichen Auffassungen die Regierung im Bundesrat enthalten muss, blieb der Landesregierung nichts anderes übrig, als sich der Unterstützung für das neue Gesetz zu verweigern.

Mit dem Streifenwagen wie auf Schienen (fest-) fahren

19. März 2017 um 15:20 Uhr

Mit dem Streifenwagen wie auf Schienen (fest-) fahrenFast schon passend zu unserem Beitrag von heute Morgen erreichten uns diese Bilder von einem Kollegen aus Berlin. Da wollte gestern eine Streifenwagenbesatzung am Prenzlauer Berg scheinbar eine Abkürzung nehmen und fuhr hierzu über die Straßenbahnschienen.

Zu dumm, dass hier das Gleisbett erst gerade frisch gegossen worden war und es kam, wie es kommen musste, der Funkwagen fuhr sich fest. Kein vor und zurück war mehr möglich, jedenfalls nicht aus eigener Kraft. Verstärkung musste her.

Die eintreffenden Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr quittierten diesen Fauxpas mit einigem Gelächter, was den beiden Kollegen des Funkwagens sichtlich peinlich war.

Mit dem Streifenwagen wie auf Schienen (fest-) fahrenSo trugen die beiden Kollegen zur Erheiterung der übrigen Blaulichter bei. Hauptsache ist jedoch, dass niemand verletzt wurde und der Streifenwagen wohl ohne Schäden davon gekommen war. Er musste nur von der Betonpampe befreit werden, bevor sie trocknete.

Polizist=Mensch eben… 😉

Fahrsimulator bietet neue Wege eine Einsatzfahrt zu trainieren und Unfälle zu vermeiden

19. März 2017 um 09:01 Uhr

Eine Einsatzfahrt mit eingeschaltetem Blaulicht und Signalhorn nötigt dem Fahrer immer viel Konzentration ab. Es ist nicht einfach damit getan, dass man sich an die Regeln der Straßenverkehrsordnung im Rahmen der Verhältnismäßigkeit nicht zu halten braucht. Manch einer ist damit überfordert, wenn sich ein Fahrzeug auf Einsatzfahrt nähert.

Hinzu kommen Kreuzungen, Fußgänger, Wetterverhältnisse und Straßenbeschaffenheit, die man bei einer Einsatzfahrt berücksichtigen muss. In der Ausbildung bzw. im Studium wird gelehrt, dass sicher ankommen die oberste Prämisse ist. Doch das ist nicht immer leicht, da man mit dem Fehlverhalten anderer rechnen muss. Aber man kann nicht jede Situation voraussehen, weswegen es immer wieder zu Verkehrsunfällen zwischen Einsatzfahrzeugen und anderen Verkehrsteilnehmern kommt, über die wir hin und wieder berichten müssen.

Unsere Berufung tagtäglich erleben

18. März 2017 um 21:59 Uhr

Unsere Berufung tagtäglich erlebenDes Nachts liegst du lange wach,
der Einsatz und die Gedanken danach…
Sie lassen dich nicht schlafen,
die schlimmsten Befürchtungen am Tag eintrafen.

So unterschiedlich jeder Einsatz ist,
so manchen du doch nie vergisst.
Geschlagen wurde die Frau vom Mann,
ein Kind vermisst – oh man, oh man.

Der Tod, leider auch ein Begleiter,
doch jeden Tag machen wir weiter.
Jeden Tag tragen wir aufs Neue
die Uniform in ewiger Treue.

Auch die schönen Seiten nicht zu vergessen,
wir lassen uns nicht zu sehr stressen.
Das vermisste Kind gefunden
innerhalb von ein paar Stunden.

Ein gerettetes Leben,
von Glücksgefühlen völlig umgeben.
Geburtshelfer, Babysitter,
das Leben ist schön und nicht nur bitter.

Der Beruf ist unser Leben –
Unsere Berufung tagtäglich erleben.

© Polizist=Mensch

Zivilcourage: Eishockey-Torwart half Polizisten in Not und wurde nun dafür geehrt

18. März 2017 um 19:02 Uhr

Am 7. Februar dieses Jahres kam es auf der Insel Usedom zu einer Wiederstandshandlung gegen Vollstreckungsbeamte. Ein bereits am Boden liegender Beamter wurde von einem alkoholisierten Mann angegriffen.

Nino Jistel wurde Zeuge des Angriffs und schaute nicht weg. Nein, er griff ein und half dem Polizisten auf äußerst couragierte Art und Weise und konnte so zur Festnahme des Gewalttäters verhelfen.

Nino Jistel, Torwart bei der Eishockeymannschaft “Chemnitz Crashers” war mit seiner Freundin auf der Rückfahrt von der Insel Usedom nach Chemnitz. Der 27-Jährige, sah den Streifenwagen mit Blaulicht an der Straße stehen und wurde so Zeuge des Angriffs.

Der 40-jährige Gewalttäter saß auf dem Brustkorb des Beamten und würgte ihm die Luft ab. Die 23-jährige Kollegin des Polizisten hatte alles versucht den Mann von ihrem Kollegen herunter zu bekommen. Selbst Pfefferspray nutzte nichts. “Die Frau schrie so laut, dass ich sie bis ins Auto gehört habe”, sagt Nino Jistel. “Warte kurz”, habe der 27-Jährige zu seiner Freundin gesagt, als er ausstieg.

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