Sinneswandel? Politik fordert harte Strafen bei Straftaten gegen Polizisten und Rettungskräfte

24. Oktober 2016 um 19:35 Uhr

Sinneswandel? Politik fordert harte Strafen bei Straftaten gegen Polizisten und RettungskräfteIm vergangenen Jahr berichteten wir über den sogenannten “Schutzparagrafen“, der eingeführt werden sollte, um Angriffe auf Polizisten und Rettungskräfte stärker zu bestrafen. Eine Initiative in der Innenministerkonferenz war damals gescheitert, weil die SPD-geführten Länder der Meinung waren, dass härtere Strafen keinen Schutz vor Gewalt bedeuten würde.

Bei der aktuellen Rechtslage sind Polizisten nur in Ausübung einer hoheitlichen Aufgabe gesetzlich geschützt. Üben sie eine solche aus und werden dann angegriffen, nennt sich die Straftat Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Geht ein Polizist aber einfach nur Streife und wird dann angegriffen, greift dieser Paragraf nicht. Rettungskräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sind hingegen völlig ungeschützt, so dass nur die allgemeinen Straftaten wie Körperverletzung, Beleidigung usw. in Frage kommen.

So versteht ein Bürger Solidarität mit den Blaulichtern

24. Oktober 2016 um 19:31 Uhr

So versteht ein Bürger Solidarität mit den Blaulichtern

“Hallo liebes Polizei-Mensch-Team,

auch ich trage jeden Tag sichtbar das Thin-blue-line-Armband um meine Solidarität zu zeigen.

Ich habe weder beruflich noch privat mit der Polizei zu tun.
Dennoch schätze und respektiere ich eure Arbeit sehr und finde, daß diese viel zu wenig anerkannt wird, nicht unbedingt nur von der „normalen“ Bevölkerung, sondern insbesondere von der Politik.

Wie sagt man; „Der Fisch stinkt immer vom Kopf“, genau so ist das in unserem Lande auch, einige Politiker nutzen bewußt ihre mediale Präsenz um auf die Polizei einzudreschen, deren Arbeit zu negieren oder gar komplett die Kompetenz in Frage zu stellen!

Würden diese Politiker aufhören Gewalt gegen Polizisten zu tolerieren oder klein zu reden und mehr Respekt zeigen, wäre dies schon mal ein Anfang und vor allem ein Zeichen gegenüber der Gesellschaft!

TV-Tipp/Video: Autobahn-Polizisten – Zwischen Blechlawine und Chaos

24. Oktober 2016 um 19:28 Uhr

Die Autobahnpolizei ist, wie der Namen schon verrät, für die Autobahnen dieser Republik zuständig. Für manche ist der Zuständigkeitsbereich Autobahn ein Traumjob, für andere eher nicht, ganz so vielfältig, wie die Menschen nun einmal sind, die diese Aufgabe zu erledigen haben.

Die SWR-Reportage “Autobahn-Polizisten – Zwischen Blechlawine und Chaos” aus der Reihe “Mensch Leute” begleitet zwei Streifenteams bei der Unfallaufnahme, der Drogenkontrolle, bei einer Fahndung, bei Verstößen gegen die Ruhezeiten oder das Handyverbot, kurzum, beim alltäglichen Dienstbetrieb auf den 200 km Straße am Weinsberger Kreuz (Baden-Württemberg), für die sie zuständig sind.

Warum hat der Polizist dem Täter nicht in die Beine geschossen?

24. Oktober 2016 um 19:26 Uhr

Warum hat der Polizist dem Täter nicht in die Beine geschossen?In den vergangenen Monaten mussten wir leider des öfteren über Einsätze berichten, bei denen die Kollegen ihre Dienstwaffe einsetzen mussten. Manchmal konnte der Angriff durch einen gezielten Schuss ins Bein gestoppt werden, manchmal aber auch nicht und der Angreifer wurde schwer verletzt oder starb.

Immer wieder taucht hierbei dann die Frage auf, warum dem Täter nicht ins Bein geschossen wurde, anstatt in den Körper. Diese Frage kann jedoch nur in Unkenntnis der Fakten erfolgen, was man niemandem zum Vorwurf machen kann. Wer sonst wird schon mit einem Messer angegriffen und hat eine Schusswaffe griffbereit, um sich zu wehren? Hierzulande nur Polizisten.

Und genau darum soll es hier nun gehen. Als Beispiel nehmen wir einen aktuellen Fall aus Hagen (Nordrhein-Westfalen), über den wir in der vergangenen Woche wegen der sich überschlagenden Ereignisse nicht mehr berichten konnten.

Das Tonfa, oder warum der RMS zu seinem Namen kam

24. Oktober 2016 um 19:23 Uhr

Nach den ernsten Themen der letzten Tage, möchten wir euch heute zum Tagesabschluss mal etwas Schönes bieten; und lernen könnt ihr dabei auch noch. Docutainment nennt man das heutzutage auf Neudeutsch 😉

Kollege Peter aus Berlin klärt euch im folgenden Video darüber auf, warum der RMS (eigentlich Rettungsmehrzweckstock) RMS (Rustikaler Musikstock) heißt. Vorhang auf:

Bildgruß von der Mittagsschicht

23. Oktober 2016 um 15:30 Uhr

Yannick & Ben aus Luxemburg

“Schöne Grüße aus Luxemburg von der Mittagsschicht an der Festung ‘Dräi Eechelen’, zu deutsch ‘Drei Eicheln’.
Yannick & Ben”

Radiointerview zum offenen Brief einer Polizisten-Ehefrau

23. Oktober 2016 um 13:30 Uhr

Wir hatten euch in der letzten Woche den offenen Brief der Ehefrau eines Berliner Polizisten vorgestellt, in dem sie die Missstände anprangert und darlegt, welche Auswirkungen der ständige Dienst auf das Familienleben hat.

Diese Frau, Sabrina mit Vornamen, wurde nun vom Berliner Rundfunk 91.4​ interviewt und sie erzählt auch Dinge, die im offenen Brief gar nicht vorkommen.

Unsere Meinung: Absolut hörenswert. Ein starker Kollege mit einer starken Frau an seiner Seite!

Bewegende Geste der Solidarität

23. Oktober 2016 um 13:26 Uhr

Bewegende Geste der SolidaritätSeit wir über den Tod des SEK-Kollegen aus Bayern berichtet haben, erreichen uns viele Nachrichten der Anteilnahme, des Mitgefühls, aber auch des Danks für unseren täglichen (gefährlichen) Dienst. Die lieben Worte, die von den Absendern gewählt werden, tun gut und geben Kraft. Vielen Dank dafür!

Eine bewegende Geste der Solidarität, nicht über die Tastatur von PC oder Handy, sondern ganz real, wählte eine Bürgerin oder ein Bürger in München. Die Urheberin/der Urheber sind nicht bekannt, was den emotionalen Wert der Geste aber in keiner Weise schmälert.

Die Kollegen in München fanden nämlich am Morgen nach dem Todestag des SEK-Polizisten an ihren Streifenwagen eine Botschaft vor. Eine rote Rose, begleitet von ein paar persönlichen Zeilen des Mitgefühls, gedruckt auf Papier, welches die Thin Blue Line ziert.

Die Botschaft lautet:

Ein Trauma ist nicht beendet, wenn die Schicht zu Ende geht

23. Oktober 2016 um 13:22 Uhr

Ein Trauma ist nicht beendet, wenn die Schicht zu Ende gehtWir haben in den vergangenen Wochen und Monaten über viele schwierige Einsätze berichtet. Einsätze, die zumindest in Erinnerung der Einsatzkräfte bleiben, schlimmsten Falls werden sie die Erinnerungen und Emotionen daran aber nicht mehr los.

So stehen wir gerade auch mit einem Kollegen in Kontakt, der zum wiederholten Male im Dienst verletzt wurde. Zwar sind die Verletzungen nicht schwer und außer einer Narbe wird irgendwann vermutlich nicht viel übrig bleiben. Aber es gibt da noch eine andere Narbe: die auf der Seele.

Er berichtete uns von Alpträumen und Flashbacks, er hat Angst vor dem Einschlafen. Das kann zwar normal sein bei einem solchen Messerangriff, aber wenn es nach einigen Tagen bis Wochen nicht besser wird, sollte man professionelle Hilfe aufsuchen.

Deswegen gilt das folgende für diesen Kollegen, wie auch alle anderen, die mit einem Einsatz nicht fertig werden:

Unter PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) leiden vermutlich viele Einsatzkräfte. Lasst Euch bitte helfen!

Polizisten weisen verirrten Schwan den rechten Weg

23. Oktober 2016 um 13:20 Uhr

Polizisten weisen verirrten Schwan den rechten Weg

Bild: Polizei Berlin via Twitter

Gestern verhalfen Polizisten in Berlin einem Schwan wieder auf den rechten Weg. Dieser hatte sich auf die Oberbaumbrücke verirrt. Dort trieb er sich herum und wurde von einem Passanten bemerkt, der dann die Polizei rief.

Einer der Polizisten bewaffnete sich dann mit Schutzschild und Schlagstock, allerdings nicht, weil er einen Angriff des Jungtieres befürchtete, sondern um diesem den Weg in Richtung Spree zu weisen. Das funktionierte dann auch prima, so dass der Schwan sich wieder am kühlen Nass erfreuen konnte.

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