Bauernopfer gefunden: Kölns Polizeipräsident in den vorzeitigen Ruhestand versetzt

9. Januar 2016 um 18:33 Uhr

Hauptschuldiger die Polizei

Bild: Karikatur von Heiko Sakurai via Berliner Zeitung
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Die Kritik an Kölns Polizeipräsident Wolfgang Albers riss in den Tagen nach den Vorfällen an Silvester nicht ab. Ihm wurde Fehlinformation vorgeworfen und nun auch Fehlverhalten.

Dass die Erstinformation am Neujahrsmorgen nicht korrekt war, hatte er zwischenzeitlich zugegeben: “Diese erste Auskunft war falsch.” Nun wird berichtet, dass er Unterstützungskräfte nicht angefordert habe.

Das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) in Duisburg, welches die Lage in Nordrhein-Westfalen im Blick zu halten und gegebenenfalls einzuschreiten hat, gab nun bekannt, dass die Kölner weniger Polizisten bekommen hatten, als angefordert wurden: “Die Kölner Kollegen haben drei Züge angefordert und zwei Züge bekommen”, sagte ein Sprecher des LZPD.

Gefährlicher Jahreswechsel: Fünf Meldungen, einige verletzte Polizisten und ein versuchtes Tötungsdelikt

5. Januar 2016 um 02:07 Uhr

Gefährlicher JahreswechselGestern hatten wir bereits über verletzte Polizisten in Hagen und Berlin berichtet, die zum Jahreswechsel mit Silvesterraketen und Böllern beworfen wurden.

Bei den folgenden fünf Meldungen war nicht unbedingt eine Silvesterfeier Anlass für das Einschreiten der Kollegen und es war auch nicht immer Pyrotechnik im Spiel, aber sie geschahen an Silvester oder Neujahr.

Gefährlicher Jahreswechsel in Weimar, Krefeld, Zürich, Köln und Dortmund:

Trotz Aufruf es nicht zu tun: Einsatzkräfte mit Böllern beworfen

1. Januar 2016 um 23:25 Uhr

Böller auf EinsatzkräfteDie Polizei Hagen hatte zusammen mit der örtlichen Feuerwehr einen Aufruf gestartet, indem es hieß: “Hören Sie bitte auf, Einsatzkräfte mit Silvesterböllern zu bewerfen!” Dieser Aufruf wurde medienwirksam geteilt und auch wir unterstützten diese Aktion.

Trotzdem wurden Einsatzkräfte in Hagen und Berlin mit Böllern beworfen. Eine Polizistin und ein Polizist wurden in Berlin verletzt und ein Streifenwagen in Hagen beschädigt.

Thementag: Terrorgefahr bis Neujahr in Europa

31. Dezember 2015 um 03:14 Uhr

Tagesthema TerrorgefahrDie Wiener Polizei hat von einem befreundeten Geheimdienst die Information erhalten, dass es zwischen Weihnachten und Neujahr zu einem Attentat kommen könnte. Hierzu heißt es, dass “an Orten, wo Menschenansammlungen stattfinden, in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr zu einem Attentat mit Sprengstoff beziehungsweise zu einem Schussattentat kommen” könnte.

Es wurden in dieser Mitteilung sogar Namen genannt, die freilich nicht veröffentlicht wurde, um die angelaufenen Ermittlungen nicht zu gefährden. Laut Patrick Maierhofer, Sprecher der Wiener Polizei, sei dies ein Hinweis, “der von der Intensität auf eine höhere als die allgemein bekannte abstrakte Gefahrenlage” hindeute.

Eine hilflose Frau: Wer hilft?

21. Dezember 2015 um 18:40 Uhr

Man stelle sich folgende Situation vor, die so oder so ähnlich täglich geschieht: eine junge Frau, fremd in einer Großstadt, war auf einer Firmenfeier und traf sich anschließend mit zwei Kolleginnen auf dem Weihnachtsmarkt.

Einige Glühwein später hat sie ihre Kolleginnen verloren und weiß nicht mehr weiter, sie ist alkoholisiert. Dieses Experiment hat SternTV auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin durchgeführt. Und das Ergebnis ist erschreckend: diese junge hübsche Frau, die im Test Sina heißt und deren Lage gestellt ist, bekommt in vier Stunden von zwei Frauen und einem einzigen Mann geholfen.

Erste BFE+ Einheit in Dienst gestellt – Sinnvoll oder Aktionismus?

17. Dezember 2015 um 20:38 Uhr

BFE+

Bild: Bernd von Jutrczenka/dpa via zeit.de

Bereits im März dieses Jahres berichteten wir darüber, dass die Bundespolizei eine neue Anti-Terror-Einheit erhalten soll. Dies wurde von Bundesinnenminister Thomas de Maizière als Antwort auf die beiden damaligen Terroranschläge in Paris (Charlie Hebdo) und Kopenhagen angekündigt.

Nun, ein dreiviertel Jahr später, wurde die erste Einheit in Dienst gestellt. Diese neue Anti-Terror-Einheit heißt offiziell BFE+ (Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit plus), besteht zurzeit aus 50 Polizisten und ist in Blumberg bei Berlin stationiert.

Damit muss Schluss sein!

16. Dezember 2015 um 22:42 Uhr

Damit muss Schluss sein!

Antifa rühmt sich ihrer Gewalttaten
Medien und Politiker verharmlosen

Die EZB-Eröffnung in Frankfurt Anfang dieses Jahres, Anti-Rechts-Demos in Weinheim und zuletzt in Leipzig, die Rigaer Str. in Berlin, nicht zu vergessen die alljährlichen Ausschreitungen zum 1. Mai in Berlin und Hamburg. Aber auch in anderen deutschen und auch österreichischen und schweizer Städten ist die Antifa aktiv.

Die Linksautonomen lassen keine Möglichkeit aus Schrecken zu verbreiten. Dabei sind ihnen fremdes Eigentum, die Unversehrtheit von Leib und Leben anderer völlig egal. Im Gegenteil, sie machen einen Wettbewerb daraus. Anders ist die Kür zum “Randalemeister 2015” der Leipziger Antifa nicht zu verstehen.

Mann fragt Zivilpolizisten nach Feuer für Joint

16. Dezember 2015 um 22:29 Uhr

Feuer für JointIn die Rubrik “dumm gelaufen” gehört die folgende Meldung der Polizei Oberfranken (Bayern). Dort waren zwei Zivilfahnder der Verkehrspolizei Bayreuth auf dem Autohof Himmelkron unterwegs und bestreiften das Gebiet, als ein Fernbus zu einer Fahrtunterbrechung auf den Autohof auffuhr.

Ein 23jähriger Fahrgast stieg aus und wollte die willkommene Pause nutzen, um einen Joint zu rauchen. Hier spielen nun mehrere Zufälle eine Rolle, die dem Fahrgast teuer zu stehen kommen werden.

Fußball-Hools verletzen Bundespolizist durch Schläge und Tritte schwer – Festnahme durch Landespolizei

14. Dezember 2015 um 20:01 Uhr

Bundespolizist DuisburgBereits vorgestern, also vergangenen Samstag, ist es zu einem gewalttätigen Übergriff auf Bundespolizisten am Hauptbahnhof in Duisburg gekommen, bei dem sich Fußball-Hools gegen die Beamten verbündeten und einen von ihnen schwer verletzten.

Dort fand nämlich am Samstag das Zweitligaspiel Fortuna Düsseldorf gegen FC Union Berlin statt. Unter den “Fans” war es am Hauptbahnhof zu einem räuberischen Diebstahl gekommen, als ein Gastfan der Berliner einem anderen Mann eine Flasche Bier stahl und den Bestohlenen anschließend einen Faustschlag ins Gesicht versetzte.

1. Advent wenig besinnlich

1. Dezember 2015 um 00:02 Uhr

Berlin Ludwigsburg

Schussabgabe in Berlin
3 verletzte Polizisten in Ludwigsburg

Im Laufe eines Verkehrskontrolle in Berlin ist es in der vergangenen Nacht zur Schussabgabe aus der Dienstpistole eines Polizisten gekommen. Wie die Polizei mitteilt, wollte eine gemischte Streifenwagenbesatzung gegen 3:30 Uhr in Schöneberg das Fahrzeug eines Car-Sharing-Unternehmens kontrollieren.

Während die Polizistin sich im Gespräch mit der Beifahrerin des Wagens befand, wurde ihr Kollege von dem Fahrer massiv bedrängt. Wie es heißt, soll der Fahrer auch versucht haben an die Dienstwaffe des Beamten zu gelangen. Es entwickelte sich ein Handgemenge, in dessen Folge ein Schuss fiel.

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