Hat die Polizei Sachsen ein Problem?

16. Oktober 2016 um 18:08

Hat die Polizei Sachsen ein Problem?Unsere eindeutige Meinung: Jein. Diese Meinung wird sicher nicht jedem passen und unser Statement wird den ein oder anderen vielleicht sogar überraschen. Aber viel zu aufgeheizt ist derzeit die Stimmung und zu persönlich eingefärbt die Kommentare, die man allzu oft zu lesen bekommt. Sachlichkeit sucht man da oft vergebens.

Dies wollen wir an dieser Stelle ändern.

Wir alle kennen die Meldungen der vergangenen Wochen und Monate. Da wurde der Polizei Sachsen unterstellt, zu weit rechts zu sein. Sie soll die Nähe zu rechtem Gesinnungsgut suchen. Die Diskussion wurde insbesondere auch nach dem Vorfall in Clausnitz angefeuert, als ein Polizist einen Flüchtlingsjungen aus dem Bus zerrte.

Verwaltet die Polizei die Kriminalität nur noch?

15. Oktober 2016 um 19:40

Verwaltet die Polizei die Kriminalität nur noch?Ein Blick in die polizeiliche Praxis (von Peter)

Kürzlich erschien bei der BZ Berlin eine Kolumne von Gunnar Schupelius, er äußert sich öfter zu politischen und auch polizeilichen Themen und liegt mit seinen Schlussfolgerungen oft richtig. Diese Kolumne beschäftigt sich mit der Anordnung des Polizeipräsidenten, dass Taschendiebstähle nur noch dann bearbeitet werden sollen, wenn die Ermittlungen erfolgversprechend sind.

Schupelius hat Zweifel an der Sinnhaftigkeit dieser Anordnung und wirft die Frage auf, ob die Polizei die Kriminalität nur noch verwaltet. Dabei gibt Schupelius nicht einmal der Polizei die Schuld dafür, sondern der Politik:

Notruf, Onlinewache und weitere wichtige Telefonnummern

10. Oktober 2016 um 19:44

Notruf Private Seite

Immer wieder wenden sich Menschen an uns mit einem Anliegen. Manchmal geht es einfach nur darum Unklarheiten zu beseitigen oder Verständnisfragen zum Thema Polizei zu beantworten. Aber manchmal geht es auch um Angelegenheiten, die den Behörden, sprich der Polizei vor Ort, mitgeteilt werden sollten; sei es, weil jemand wirklich dringend Hilfe benötigt, oder weil ganz klar eine Straftat im Raume steht.

Auch wenn diese Seite teils von Polizisten administriert wird, sind wir der falsche Ansprechpartner für solche Anliegen. Dies ist keine offizielle Polizeiseite, sondern eine private Seite von und für Polizisten und Bürgern. Wenn ihr eine Straftat melden wollt, dann meldet euch bitte bei den Kollegen vor Ort oder nutzt die teils vorhandenen Onlinewachen.

Übersicht der Onlinewachen in Deutschland:

 

Zentrale Onlinewache in der Schweiz:

 

Onlinewache Luxemburg:

 
Notrufnummern
 
Sprach- und Gehörlose können in Deutschland auch ein Fax an die Notrufnummern 110/112 senden, in Österreich per SMS an 0800-133133 oder per Email an gehoerlosennotruf@polizei.gv.at.
 

Weitere wichtige und kostenfreie Telefonnummern in Deutschland:

 

Weitere wichtige und kostenfreie Telefonnummern in der Schweiz:

 

Weitere wichtige und kostenfreie Telefonnummern in Österreich:

 

Weitere wichtige und kostenfreie Telefonnummern in Luxemburg:

  • Feuerwehr und Rettungsdienst Notruf: 112

Seht ihr draußen Menschen schlafen ruft den Notruf 110 oder 112!

Niemand muss erfrieren ❄️ Nicht wegschauen, sondern HINschauen!

Hier eine Auflistung der uns bekannten Kältebusse in Deutschland:

  • Berlin: 0178/5235838, sowie Polizisten für Obdachlose Berlin e.V. für Kleiderspenden
  • Bielefeld: 0177/6777177
  • Hamburg: 040/428285000
  • Krefeld: 0163/1452811
  • Mainz: 0172/6128282
  • Mannheim: 0621/2933426
  • München: 089/200045930
  • Frankfurt/Main: 069/431414
  • Saarbrücken: 0163/1718611
  • Stuttgart: 0711/219 54 776
  • Köln: 0176/24071312
  • Düsseldorf: 01578/3505152
  • Dresden: 0351/8036581

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Aktualisiert: 26. Dezember 2019

Hat sich eine Telefonnummer geändert oder fehlt sie in unserer Liste? Dann schreib uns bitte an. Danke!

Politisch motivierte Kriminalität: Auf dem linken Auge blind?

9. Oktober 2016 um 15:39

Es ist schon verwunderlich, kommt es in Deutschland zu einem Angriff auf eine Asylbewerberunterkunft (auch ohne Personenschaden), formieren sich politische Kräfte gegen diesen braunen Mob, es werden rechtliche Konsequenzen gefordert und bürgerliche Mahnwachen werden abgehalten. Greifen jedoch Linksextremisten Polizisten, Behördengebäude oder einfach das an, was gerade greifbar ist, dann hört man nichts dergleichen.

Ausgerechnet im europäischen Ausland, nämlich in der Schweiz, hat man die Zeichen der Zeit erkannt und hält Deutschland den Spiegel vor. In der Neuen Zürcher Zeitung ist ein Artikel erschienen, der obige Frage aufwirft und wie folgt eingeleitet wird:

Zahl des Tages: 15.000 zusätzliche Polizisten

6. Oktober 2016 um 17:11

Zahl des Tages: 15.000 zusätzliche PolizistenZu wenig geeignete Bewerber, trotz gesenkter Mindeststandards

In Deutschland wollen die unionsgeführten Länder in den nächsten vier Jahren 15.000 zusätzliche Polizeistellen schaffen. Auch wenn sich diese Zahl ganz gut anhört, gibt es da doch einige Einschränkungen und Probleme.

Denn diese Zahl betrifft zunächst im Wesentlichen die Bundesländer, in denen die CDU oder CSU in der Regierungsverantwortung sind. Die SPD-geführten Länder halten sich da in ihren Absichten zurück und möchten nicht so viele neue Polizisten einstellen.

Und wie man trotz hehrer Absichten auf diese Zahl kommen möchte, bleibt zunächst einmal offen. Einige Beispiele: Nordrhein-Westfalen hat in den vergangenen Jahren die Ausbildungsplätze um 500 auf 2.000 erhöht, Brandenburg stockte um 50 Stellen auf 350 auf, die Bundespolizei möchte über mehrere Jahre verteilt 3.000 zusätzliche Polizisten ausbilden. Der Weg bis zu den avisierten 15.000 Stellen ist also weit und würde noch unter den 16.000 Stellen bleiben, die in den vergangenen Jahren abgebaut wurden.

Das Filmdokument: Volkspolizei / 1985

3. Oktober 2016 um 13:01

Zum Tag der Deutschen Einheit möchten wir euch eine Dokumentation präsentieren, die die Volkspolizei in der ehemaligen DDR zeigt.

Der SFB (Sender Freies Berlin) hat diese Dokumentation im Nachgang 2001 aus dem vorhanden Filmmaterial erstellt, deren Fertigstellung und Veröffentlichung – laut Angaben im Abspann – zu Zeiten der DDR nicht möglich war.

Das Filmmaterial stammt aus dem Jahr 1985 vom VP-Revier 14, Berlin Mitte, Brunnenstraße:

Software zum Erkennen gefälschter Pässe nicht unterstützt

27. September 2016 um 22:16

Software zum Erkennen gefälschter Pässe nicht unterstütztMan stelle sich folgenden Fall vor: Jemand erstellt gefälschte Pässe, mit unterschiedlichen Namen, aber immer mit demselben Passbild. Die Pässe wirken auf den ersten Blick echt, sind es aber nicht und man erkennt dies nur mit der notwendigen Sachkunde.

Nun nehmen wir weiter an, dass diese Pässe – vermutlich für eine entsprechende Gegenleistung – Abnehmer finden und diese Abnehmer dann in verschiedenen Städten auffallen. Hierbei gäbe es mehrere Probleme: Zunächst einmal muss man überhaupt erst erkennen, dass es sich bei den Pässen um Fälschungen handelt und dann muss man die Informationen zusammen führen können, wenn die eine Person in Berlin und die andere in Hamburg auffällt.

Kein alltäglicher Fall? Doch, tatsächlich so geschehen. Auf 52 verschiedenen Pässen war das Bild des Rumänen Corin M. zu sehen, immer mit einem anderen Namen.

Nach Brandanschlag in Hamburg: Linksextreme bekennen sich zur Tat und bezeichnen Polizisten als legitime Ziele

26. September 2016 um 15:33

Nach Brandanschlag in Hamburg: Linksextreme bekennen sich zur Tat und bezeichnen Polizisten als legitime ZieleAm vergangenen Freitag berichteten wir über einen Brandanschlag auf die Privatfahrzeuge eines Hamburger Dienststellenleiters. Manch einer warf uns in den Kommentaren vor, wir würden die Linksextremen vorverurteilen, doch dieser Behauptungen kamen vorgenannten selbst zuvor.

Denn am gleichen Tag erschien eine Selbstbezichtigung auf einer einschlägigen Internetseite. Dort wird der Polizist komplett mit Name und Anschrift genannt und eindeutig Bezug auf seine Tätigkeit als Leiter der Task-Force Drogenbekämpfung genommen. Die Anti-Drogen-Razzien werden vom Autor als “Hetzjagd auf vermeintliche Dealer_innen” bezeichnet.

Schockvideo in Buchstaben: Der Tod ist schneller als du denkst

25. September 2016 um 20:41

Raser sind derzeit in aller Munde. Entweder gab es mal wieder einen aktuellen Fall, der es in die Nachrichten geschafft hat, oder es wird – wie derzeit – darüber diskutiert, ob Rasen eine Straftat werden soll.

Bei den Ruhrnachrichten ist ein Text unter dem obigen Motto erschienen. Er zeigt in aller Dramatik und in zeitlicher Abfolge das hässliche Gesicht der Raserei bzw. der Autorennen, mit all seinen schrecklichen Folgen.

Lesen, nachdenken, verstehen:

https://ruhrnachrichten.atavist.com/der-tod-ist-schneller-als-du-denkst

Radiosender macht aus Polizeimeldung ein Hörspiel: Polizisten und Diensthündin Bonnie nehmen Einbrecher fest

13. September 2016 um 00:47

Die fünfjährige belgische Schäferhündin Bonnie hat zusammen mit ihrem Diensthundeführer Thorsten und weiteren Kollegen in Berlin Einbrecher festgenommen. Die Polizei Berlin veröffentliche hierzu eine Pressemeldung und die fand der Radiosender 94,3 RS2 so interessant, dass dieser ein Hörspiel daraus bastelte:

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Danke an Maren für den Hinweis!

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