Polizistenmord Augsburg: Auch zweiter Täter zu lebenslanger Haft verurteilt

6. März 2015 um 20:01 Uhr

Polizistenmord Augsburg: Auch zweiter Täter zu lebenslanger Haft verurteiltWir hatten bereits mehrfach über den Polizistenmord in Augsburg (Bayern) aus dem Jahr 2011 und die Gerichtsprozesse berichtet. Vor einigen Wochen war der erste Täter nach Bestätigung durch den Bundesgerichtshof zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden.

Gestern nun folgte die Urteilsverkündung für den zweiten Täter, Raimund M., Bruder des ersten Täters Rudolf R. Das Schwurgericht verurteile demnach Raimund M. zu lebenslanger Haft und stellte außerdem eine besondere Schwere der Schuld fest. Im Gegensatz zum ersten Täter und auch zum Antrag der Anklage wurde jedoch keine Sicherungsverwahrung verhängt. Dies bedeutet, dass Raimund M. mindestens 20 Jahre im Gefängnis bleiben wird.

Bundesgerichtshof bestätigt Urteil gegen Polizistenmörder Rudi R. von Augsburg

12. Februar 2015 um 20:12 Uhr

Bundesgerichtshof bestätigt Urteil gegen Polizistenmörder Rudi R. von AugsburgWir hatten bereits im Oktober vergangenen Jahres über die Prozesse und die damit verbundenen Winkelzüge vor den verschiedenen Instanzen berichtet.

Am 28. Oktober 2011 war es in Augsburg (Bayern) bei einer Routinekontrolle und einer anschließenden Verfolgungsfahrt zu einer Schießerei gekommen. Die auf einem Motorrad geflüchteten Täter Rudi R. und Raimund M. eröffneten, als sie von den beiden Polizisten aufgefordert wurden sich hinzulegen, ohne Vorwarnung das Feuer.

PHM Mathias Vieth, einer der Polizisten, wurde durch eine Salve aus der automatischen Schusswaffe der Täter getroffen und tödlich verletzt. Seine Kollegin wurde ebenfalls getroffen und nur durch viel Glück leicht verletzt. Die Täter flüchteten daraufhin zu Fuß in den angrenzenden Wald und konnten später gefasst werden.

Forderung: Bessere Perspektiven für Streifenpolizisten!

12. Februar 2015 um 09:24 Uhr

Forderung: Bessere Perspektiven für Streifenpolizisten!Streifenpolizisten, egal wo sie ihren Dienst leisten, arbeiten meist im Schicht- oder Wechseldienst. Ihre Aufgabe ist es, zumeist die ersten vor Ort zu sein, wenn etwas geschehen ist. Aber nicht nur die Strafverfolgung gehört zu ihrem Metier, sondern auch die Gefahrenabwehr und alle Verkehrsdelikte.

Sie erledigen alle Arbeiten “im ersten Angriff”, selbst wenn eine andere Dienststelle oder ein Kommissariat für die weitere Bearbeitung und Ermittlung zuständig ist. Dazu gehören auch z.B. die Spurensuche, umfassende Berichterstattung, Folgemaßnahmen, Festnahmen, Beschlagnahmen und Durchsuchungen.

Der Augsburger Polizistenmord von 2011 – Juristische „Winkelzüge“ vor Gericht

18. Oktober 2014 um 20:04 Uhr

Der 28. Oktober 2011 hat nicht nur Augsburg erschüttert. Bundesweit berichteten die Medien über den unfassbaren Polizistenmord der sich um 02:50 Uhr im Augsburger Siebentischwald ereignete und über die folgenden Gerichtsprozesse.

Rückblick

Die Streifenbesatzung, bestehend aus PHM Mathias Vieth († 41) und einer Kollegin (POM‘in, 30) wollten um 3 Uhr früh die Besatzung eines auf einem Waldparkplatz parkenden Motorrades einer Routinekontrolle unterziehen.

Daraufhin flüchteten der Fahrer und sein Sozius auf dem Motorrad und es kam zur Verfolgungsfahrt über die Fußgängerbrücke des Hochablasses. Nach Überqueren des Hochablasses stürzte das Motorrad nach Einfahrt in den benachbarten Siebentischwald aufgrund feuchter Blätter am Waldboden.

Sichtbare Tätowierung bei der Polizei nicht erlaubt

2. Oktober 2014 um 16:11 Uhr

Sichtbare Tätowierung bei der Polizei nicht erlaubtEin Bewerber wollte zur Polizei in NRW. Das Problem: er hat auf seinen Unterarmen großflächig die Vornamen seiner beiden Töchter eintätowiert. Der zukünftige Arbeitgeber lehnte daher die Bewerbung ab.

Diese Ablehnung wurde mittlerweile vor zwei Instanzen gerichtlich erörtert. Sowohl als VG Arnsberg, wie auch das OVG in Münster haben sich der Entscheidung angeschlossen.

Die Entscheidung wurde wie folgt begründet: “Im Dienst müsse jede Individualität hinter der neutralen Erfüllung des Auftrags zurücktreten. Es bestehe die Gefahr, dass die Autorität des Polizeibeamten durch Tätowierungen beeinträchtigt werde.”

Die Polizei wünscht sich ein friedliches Fanfest!

9. Juli 2014 um 01:30 Uhr

Brasilien_DeutschlandHeute Abend steigt das Spiel Brasilien gegen Deutschland bei der WM2014. Der überwiegende Teil der Fans und Zuschauer bei den vielen Public Viewings genießt die Spiele und auch die Freude nach einem Sieg der Deutschen Mannschaft.

Da für die Spielzeit teilweise Unwetterwarnungen ausgegeben wurden, könnte die ein oder andere Party ins Wasser fallen. Passt bitte auf euch auf, Fans wie auch Polizisten!

http://www.morgenpost.de/berlin/article129925919/Fanmeile-in-Berlin-Partyzone-trotz-Gewitter-und-Sturm.html

Gewalt gegen Kinder

9. Juli 2014 um 01:28 Uhr

Gewalt gegen Kinder ist ein Thema wo wir alle gefragt sind. Denn Kinder sind meist nicht in der Lage sich zu wehren oder sich Hilfe zu suchen. Deswegen sollten wir als Angehörige, Nachbarn, Lehrer, oder auch als Passant auf der Straße, besonders aufmerksam sein und nicht wegschauen.Gewalt_Kinder

Häusliche Gewalt muss man nicht ertragen!

9. Juli 2014 um 01:25 Uhr

Hausliche_GewaltDas Thema häusliche Gewalt ist kein leichtes, ist es doch immer mit Leid, teils über Jahre hinweg, verbunden. Doch was versteht man unter häuslicher Gewalt?

Richtiges Verhalten, wenn sich Blaulicht und Martinshorn nähern

7. Juli 2014 um 15:31 Uhr

Sicher hat jeder von euch in der Fahrschule gelernt, wie man sich bei heran näherndem Blaulicht und Martinshorn zu verhalten hat. Aber immer wieder kommt es zu völligem Fehlverhalten bei Einsatzfahrten, manchmal sogar zu Unfällen, wenn ein Einsatzfahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht oder Martinshorn eine Kreuzung überfahren möchte.

Es gibt hierzu eine eindeutige rechtliche Bestimmung: In § 38 StVO (sogenanntes Wegerecht) heißt es dazu: Blaulicht und Martinshorn ordnen an:

Alle übrigen Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen.

 

Aber was genau bedeutet das?

Die Welt verbessern…

6. Juli 2014 um 23:44 Uhr

Welt_verbessern

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