G20: Sei froh, dass du nicht dabei warst! (von Stefan)

11. Juli 2017 um 20:50 Uhr

G20: Sei froh, dass du nicht dabei warst! (von Stefan)

“Die Worte ‘Sei froh, dass du nicht dabei warst!’ habe ich in den letzten Stunden immer wieder gesagt und geschrieben. Ja, ich meine es so wie ich es sage. Den Eifer derer, die zu Hause bleiben mussten (durften), in allen Ehren, aber ihr hattet Glück.

Ob ich diesen Brief schreiben soll, hat mich den ganzen Tag beschäftigt.

Ich rede nicht gern über den Dienst und es fällt mir auch jetzt wieder schwer, die richtigen Worte zu finden. Wie soll man Leuten erklären was man fühlt? Wie soll man Leuten klar machen, die in einem sicheren Umfeld leben, dass man Angst um sein Leben hatte? Ich bin ein großer starker Mann und ich bilde mir ein auch ein guter Polizist zu sein, trotzdem kam ich an meine Grenzen.

Statement: Angriffe auf Polizisten, Feuerwehr- und Rettungsdienstmitarbeiter – Es reicht!

24. Juni 2017 um 20:42 Uhr

Statement: Angriffe auf Polizisten, Feuerwehr- und Rettungsdienstmitarbeiter - Es reicht!Jeden Tag, jeden verdammten Tag: Angriffe auf Polizisten, Kameraden der Feuerwehr oder Rettungskräfte…

Was soll dieser (sorry für die Wortwahl) Scheiß??
Wir alle machen unsere Arbeit. Die Kameraden der Feuerwehr meist noch ehrenamtlich.

Jeder von uns hat das Ziel dem Bürger zu helfen wo wir nur können. Was ist der Dank dafür? Dass wir angegriffen werden?

Heute im Dienst selbst erlebt… Sanitäter werden von Bürgern daran gehindert anderen Menschen zu helfen. Verdammt nochmal benutzt euer Hirn, wenn überhaupt eins vorhanden ist. Jeder, aber auch jeder kann in eine Notlage kommen und dann Hilfe benötigen. Was ist, wenn es dann Euch betrifft und Ihr die Hilfe braucht und andere hindern die Rettungskräfte daran?

Einsatz von Pfefferspray endete tödlich

13. November 2016 um 18:33 Uhr

Einsatz von Pfefferspray endete tödlichVorwurf der Polizeigewalt wird kolportiert und Gefährlichkeit von Pfefferspray unterstrichen

Bereits am 16. Oktober kam es in Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) zu einem Polizeieinsatz wegen Ruhestörung, in dessen Verlauf Pfefferspray eingesetzt wurde und der Adressat dieser Maßnahme später im Krankenhaus verstarb.

Die Polizei war von Nachbarn wegen einer Ruhestörung gerufen worden. Wie es heißt, habe der 39-jährige Mann, der von Frau und 2-jährigem Kind getrennt lebt, seiner Familie einen Besuch abgestattet. Der Mann soll Alkohol und Kokain konsumiert haben und derart laut geworden sein, dass die Nachbarn die Polizei riefen.

Leserbrief: Polizisten sind keine Roboter. Danke für euren Einsatz!

27. August 2016 um 12:09 Uhr

Polizisten sind keine Roboter. Danke für euren Einsatz!

Liebes Polizist=Mensch-Team,

ich verfolge eure Seite nun schon eine Weile und lese natürlich auch die ganzen “Leserbriefe”, die ihr so veröffentlicht und verfolge die Themen mit großer Begeisterung, aber auch teils mit großen Entsetzen.

Auch von mir ist es, trotz der aktuellen Umstände, ein Traum, eines Tages die Polizeiuniform zu tragen. Auch ich habe ein Familienmitglied bei der Polizei, weswegen ich die Leserbriefe der verschiedenen Menschen nachvollziehen und verstehen kann.

Was man so in den ganzen Nachrichten täglich mitverfolgt- von wegen “Polizeigewalt” oder “Polizeiversagen”, muss ich oft fassungslos den Kopf schütteln. Auch was einige Menschen sich in den sozialen Medien erlauben ist für mich unverständlich, diese sind immer die ersten die um Hilfe schreien, wenn es brenzlig wird.

Juristische Entscheidungen zu Einsatz in Kaiserslautern

9. August 2016 um 16:42 Uhr

Juristische Entscheidungen zu Einsatz in KaiserslauternVerfahren gegen Polizisten eingestellt

Frau wegen Veröffentlichung des Videos zu Geldstrafe verurteilt

Im April dieses Jahres berichteten wir über einen Einsatz in Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz). Ein Junge sollte aus der Familie genommen werden und hierzu war neben einem Gerichtsvollzieher auch die Polizei im Einsatz. Da sich der Junge massiv wehrte, die Polizisten trat und biss und sich selbst mit einem Rollladengurt würgen wollte, mussten diese Zwangsmaßnahmen anwenden.

Die Mutter filmte den gesamten Einsatz und stellte das Video online. Auch eine zweite Frau ließ die Handykamera mitlaufen. Der Einsatz wurde als Beispiel für Polizeigewalt dargestellt und die Polizisten an den Pranger gestellt.

Zu diesem Einsatz wurden nun gleich mehrere juristische Entscheidungen getroffen. Hintergrund des Einsatz war das Urteil des Familiengerichts, in dem entschieden wurde, dass das Sorgerecht für den zwölfjährigen Jungen auf das Jugendamt übergeht und der Junge in ein Heim gebracht werden soll.

Gewaltspirale in den USA

8. Juli 2016 um 21:51 Uhr

We stand with Dallas PD

Quelle: https://www.facebook.com/CACB911/photos/a.320861381450456.1073741829.319307044939223/500117480191511/?type=3

Nach zwei von der Polizei getöteten Afro-Amerikanern gezielte Angriffe auf Polizisten in Dallas – 5 Cops getötet

Es ist erschreckend und traurig zugleich, was da gerade in den USA passiert. Diese Entwicklung muss unbedingt gestoppt werden, ansonsten besteht die Gefahr, dass die USA in die sog. Rassenunruhen der 1960er zurück geworfen wird. Das darf einfach nicht passieren!

Nachdem in den Bundesstaaten Louisiana und Minnesota innerhalb weniger Stunden zwei Afro-Amerikaner bei Polizeieinsätzen getötet worden waren, gab es in mehreren Städten Demonstrationen gegen Polizeigewalt und Rassismus, so auch in Dallas. Der Vorwurf lautet, dass diese anders behandelt würden als weiße Amerikaner.

Neuer Seitenname gesucht

7. Juli 2016 um 15:03 Uhr

Neuer Seitenname gesuchtLiebe Leser, vor über zwei Jahren ist diese Seite als Polizei-Mensch online gegangen. Sie soll für Polizisten und Bürger gleichermaßen da sein, eine Begegnung und Diskussion auf Augenhöhe ermöglichen, zudem Einblicke in den Polizeiberuf und insbesondere hinter die Uniform auf die Menschen bieten. Daran soll sich auch nichts ändern.

Allerdings zwingt uns eine aktuelle rechtliche Entwicklung dazu, den Seitennamen zu ändern. So urteilte das Oberlandesgericht (OLG) Hamm im vergangenen Monat gegen den Betreiber einer privaten Internetseite:

“Der Begriff ʺPolizeiʺ stehe dabei für eine Behörde, die öffentliche Polizeigewalt ausübe. So werde er auch in den Polizeigesetzen des Bundes und der Länder benutzt und im Rechtsverkehr verstanden.
Die Beklagte habe die Namen ʺPolizeiʺ unbefugt gebraucht. Sie sei nicht Trägerin öffentlicher Polizeigewalt und nicht zur Führung des Namens ermächtigt worden.”

Nun sind wir im Team zwar Polizisten, aber wir sind – das haben wir immer klar gemacht und so steht es auch in unserer Seitenbeschreibung – keine offizielle Polizeiseite, sondern eine Privatseite von Polizisten und Bürgern.

Aus diesem Grunde wird die Namensänderung unumgänglich, auch wenn die Entscheidung nicht ganz unumstritten ist.

Da wir hier eine Gemeinschaft sind, möchten wir euch an der zukünftigen Namensgebung beteiligen. Habt ihr einen Vorschlag, wie die Seite heißen könnte, ohne das Wort “Polizei” zu verwenden? Der Name sollte kurz und griffig sind und dennoch widerspiegeln, um was es uns geht.

Habt ihr da eine Idee? Dann in die Kommentare, fertig, los… 🙂

Links zum Thema:

Gerichtsurteil (PDF-Datei):
http://www.olg-hamm.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilung_archiv/02_aktuelle_mitteilungen/78-16-Namenrecht-fuer-Polizei.pdf

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Gericht-Private-duerfen-keine-Domains-mit-Polizei-verwenden-3241872.html

Gewalttäter: Die Polizei muss auch mal durchgreifen (dürfen)

17. Juni 2016 um 20:42 Uhr

Gewalttäter: Die Polizei muss auch mal durchgreifen (dürfen)Hardy Prothmann vom Rheinneckarblog greift regelmäßig Polizeithemen auf und findet dazu immer wieder die richtigen Worte und Schlussfolgerungen. Wir hatten bereits den ein oder anderen Artikel von ihm übernehmen dürfen.

Aus Anlass der gewaltsamen Ausschreitungen rund um die Fußball-EM in Frankreich hat er mal wieder einen lesenswerten Beitrag in die Tastatur geklöppelt, der sich mit Hooligans im Besonderen, aber auch Gewalttäter im Allgemeinen beschäftigt und warum die Polizei reagiert, wie sie reagiert.

Er geht auch darauf ein, dass die Polizei härter durchgreifen (können) soll und richtet sein Wort an all die Kritiker, die zu oft in Unkenntnis Polizeieinsätze kritisieren.

Mit seiner freundlichen Genehmigung empfehlen wir unseren Lesern diesen Kommentar und dürfen ihn hier zitieren:

Doppelmoral vom Feinsten

9. März 2016 um 17:29 Uhr

Polizeigewalt?

Leserbrief eines Wachpolizisten: Wir sind keine Billigpolizei!

24. Februar 2016 um 00:45 Uhr

Leserbrief WachpolizeiVergangene Woche berichteten wir über die bundesweiten Bestrebungen, durch Wachpolizisten fehlendes Personal bei der Polizei zu kompensieren. Wachpolizisten haben nicht ganz so viele Befugnisse wie “richtige” Polizisten, sind billiger (sie verdienen weniger) wie ihre Kollegen und haben eine viel kürzere Ausbildungszeit.

Unser Artikel missfiel einigen, dabei hatten wir lediglich die Stimmen aus den genannten Quellen widergegeben und nicht unsere eigene Meinung zu diesem Thema.

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