Streifenteam wird von 15 Personen bedroht

28. März 2016 um 18:43 Uhr

Streifenteam bedrohtEs hätte ein Routineeinsatz werden sollen, der dann doch ein ganz anderes Ende nahm. Zum Glück wurde wenigstens niemand verletzt!

In Rosenheim (Bayern) wurde der Polizei eine Ruhestörung am Salzstadel gemeldet. Das eingesetzte Streifenteam konnte in der Nähe eine Gruppe Jugendlicher und Heranwachsender feststellen, die offenbar in Streit geraten waren.

Als die Polizisten schlichtend eingreifen wollten, wurden sie zunächst von einem 16jährigen mit Münzgeld beworfen und beleidigt. Der anschließenden Kontrolle versuchte sich der Jugendliche durch Flucht entziehen.

Zuerst informieren, dann erst kommentieren!

24. März 2016 um 18:54 Uhr

Erst informieren, dann erst kommentieren!Immer wieder tauchen kurze Videos und Bilder von Polizeieinsätzen auf, in denen man nicht weiß um welche Vorfälle oder welche Gegebenheiten es sich bei diesem Einsätzen gehandelt hat. Doch viele Menschen verurteilen diese Einsätze direkt mit negativen und entsetzlichen Kommentaren.

Als Beispiel nehmen hier mal einen Einsatz aus dem vergangenen Jahr, bei dem Polizisten auf einen Menschen schießen mussten. Schaut Euch doch mal die ersten 40 Sekunden bis 1 Minute davon an und stoppt dann das Video, zum Rest kommen wir später.

Respektlosigkeit und Aberkennung der Autorität gegenüber der Polizei

18. März 2016 um 21:34 Uhr

Respekt gegenüber der PolizeiDas belegen nun auch die Zahlen, die man im Internet dazu finden kann. 62.000 Polizisten wurden Opfer von Gewalttaten im letzten Jahr. Alleine 2658 Polizeibeamte und 227 Tarifbeschäftigte der Polizei in Berlin.

In Sachsen-Anhalt wurden 1222 Polizisten/innen Opfer einer Straftat. 167 Opfer einer Körperverletzung, 532 Opfer von Widerstandshandlungen und 247 verletzt.

Um einmal einige Zahlen zu nennen. Gewalt gegenüber Polizeibeamten gab es schon immer. Doch in den letzten Jahren lässt sich beobachten, dass diese nicht nur bei Demonstrationen und Fußballspielen erfolgt, sondern auch immer öfter bei Routineeinsätzen. Zum Beispiel bei Verkehrskontrollen und anderen Situationen werden Polizisten beleidigt, bespuckt und angegriffen.

Mittlerweile ist die Gewalt in allen sozialen Schichten zu finden und beschränkt sich nicht mehr nur auf soziale Brennpunkte. Hier müsste ein klares Umdenken in der Gesellschaft und auch in der Politik stattfinden. Bei den Gerichten müsste sich etwas ändern und mehr rechtliche Konsequenzen durchgesetzt werden und die Polizei sollte mehr Vertrauen und Unterstützung seitens der Politik erhalten.

Doch in erster Linie können wir alle, das Volk, dazu beitragen und der Polizei mehr Respekt entgegenbringen. Denn jedes Opfer ist ein Mensch in Uniform.

Wenn Polizisten selbst Hilfe brauchen

17. Februar 2016 um 22:11 Uhr

Wenn Polizisten Hilfe brauchenIm Laufe des Berufslebens eines Polizisten ereignen sich viele Dinge, an die er sich, noch Jahre später, zurück erinnert wird. Manche Dinge werden ihm ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, andere werden ihm, selbst mit vielen Jahren Abstand, noch den Puls in die Höhe treiben und die Hände feucht werden lassen. Manches nicht nur die Hände…

Der Pressesprecher der Polizeidirektion Hochtaunus (Hessen), Siegfried Schlott, hat drei Schülerinnen der Feldbergschule in Oberursel Rede und Antwort gestanden, und dabei einen höchst persönlichen Einblick in das Dienst- und Gefühlsleben eines Polizisten gegeben.

Schlott war nicht schon immer Pressesprecher, er hat selbst 20 Jahre lang den Dienst auf der Straße geleistet und weiß wovon er spricht.

Happyend am Aschermittwoch: Polizeibeamter rettet Hund vorm Ertrinken

11. Februar 2016 um 14:27 Uhr

Polizist rettet Hund

Foto: Polizei Mettmann

Ein 24-jähriger Polizeibeamter der Polizeiwache Ratingen (Nordrhein-Westfalen) und dessen 22-jährige Kollegin befanden sich gegen 09.00 Uhr am heutigen Aschermittwoch auf einer routinemäßigen Streifenfahrt in der Dumeklemmerstadt. Sie bemerkten einen Hund in der Parkanlage der scheinbar herrenlos und nicht angeleint herumlief.

Dieser kam beim Spielen und Toben dem auf dem Gelände verlaufenden Angerbach, der Hochwasser führt, immer wieder bedenklich nahe. Die beiden Beamten erschrecken, als er dann plötzlich in den Bachlauf stürzte und in eine Strömung geriet. Der Hund konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien.

“Fassungslos, sprachlos, bestürzt” – Die Polizeifamilie nahm Abschied

5. Januar 2016 um 02:24 Uhr

Trauer in Herborn

Bild: Screenshot aus dem Beitrag der Hessenschau

“Fassungslos, sprachlos, bestürzt”, dies waren die ersten Worte der Trauerpredigt gestern in Herborn. Etwa 1.300 Menschen waren zur Gedenkfeier angereist, darunter Angehörige von Polizist Christoph R., aber auch viele Polizisten, teils aus anderen Bundesländern.

Die Anteilnahme war groß und der Kreis der anwesenden Trauernden ebenfalls, so dass die Gedenkfeier auch nach außen per Video übertragen wurde.

Gedanken zum heutigen Tag: Warum?

24. Dezember 2015 um 18:25 Uhr

Warum?Nur noch wenige Stunden bis die Bescherung und damit das Weihnachtsfest beginnt. Viele von Euch feiern es im Kreise der Familie und einige Familienangehörigen müssen oder sind bereits im Dienst.

Nach diesem schlimmen Vorfall von heute Morgen und der traurigen Meldung, dass ein Kollege getötet und einer schwer verletzt wurde, hoffen viele Angehörige ihren Partner/ihre Partnerin wieder gesund nach Dienstende in die Arme nehmen zu können.

Wenn Polizisten im Dienst verletzt werden und jahrelang um ihr Recht selbst kämpfen müssen

27. November 2015 um 22:55 Uhr
Wenn Polizisten verletzt werden

Bild: Polizei via wa.de

Der Fall Klischat
Kein Einzelfall

Wenn Polizisten im Dienst verletzt werden, müssen sie weitestgehend selbst um ihr Recht kämpfen. Die strafrechtlichen Ermittlungen sind die eine Sache und laufen meist automatisch.

Wenn es aber um die Anerkennung um einen (qualifizierten) Dienstunfall geht, kämpft er oft mit der eigenen Behörde. Möchte er Schmerzensgeld, kämpft er gegen den Täter. Das alles kostet Geld und Kraft; Kraft, die wegen der dramatischen Eindrücke des Einsatzes oft kaum oder nicht vorhanden ist.

Leserbrief von Ulli

21. November 2015 um 16:52 Uhr

Leserbrief Ulli

“Liebes Polizei-Mensch Team,

was mir gestern bei einer Routineuntersuchung bei meinem Augenarzt widerfahren ist, hat mich sehr bewegt und möchte ich gerne mit Euern Lesern teilen.

Schusswaffengebrauch nach Messerangriff in Grünstadt war Notwehr

9. November 2015 um 20:09 Uhr

Grünstadt NotwehrEnde April berichteten wir über einen folgenreichen Einsatz der Polizei in Grünstadt (Rheinland-Pfalz). Ein 40jähriger Mann stritt damals mit seiner Frau und die Polizei wurde von den Nachbarn gerufen.

Als der Mann den Beamten die Tür öffnete bedrohte er diese sogleich mit einem Messer. Der Einsatz von Pfefferspray und die Androhung des Schusswaffeneinsatzes konnten den Mann nicht von seinem Vorhaben abbringen, so dass ein Polizist zwei Schüssen auf den Angreifer abgab.

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