Auf ein Wort: Keine neuen Informationen, aber reißerische Schlagzeile für die Reichweite

24. Januar 2020 um 20:30 Uhr

Auf ein Wort: Keine neuen Informationen, aber reißerische Schlagzeile für die Reichweite

Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte meine Gefühle und Gedanken zu einem Zeitungsartikel loswerden, den ich vor einigen Tagen irgendwo in der großen weiten Welt des World Wide Webs entdeckt habe. Durch Zufall wurde mir die Schlagzeile angezeigt.

Die Überschrift lautet Polizeianwärter in Gelsenkirchen tötet Mann mit 4 Schüssen: Verdacht auf Totschlag. Als Polizistin bin ich von solch einer Nachricht natürlich schockiert. Man müsste meinen ich sei von der Engstirnigkeit und Schlagzeilengeilheit der Presse weniger schockiert, da wir es ja inzwischen gewohnt sein müssten. Aber doch, ich war schockiert. Sehr schockiert.

Auf ein Wort: Wenn ein Tier von seinem Leid erlöst werden muss

22. Januar 2020 um 20:18 Uhr

Auf ein Wort: Wenn ein Tier von seinem Leid erlöst werden mussGerade im ländlichen Bereich kommt es täglich zu Wildunfällen. Selbst wenn man vorsichtig fährt und bremsbereit ist, hat man manchmal keine Chance mehr den Zusammenstoß abzuwenden. Im Idealfall bleibt das Tier dann entweder unverletzt oder stirbt bei dem Zusammenstoß. Doch leider sieht die Realität oft anders aus.

So war es dann auch bei einem Vorfall in der Nacht zum 9. Januar dieses Jahres in Gunzdorf (Bayern). Anwohner hatten die Polizei gerufen, weil ein verletzter Fuchs im Ort auf der Straße lag. Offenbar war er angefahren worden und der Autofahrer war weiter gefahren.

Messerangriff auf Polizisten: Anwärter muss Dienstwaffe einsetzen – Angreifer wird getroffen und stirbt

6. Januar 2020 um 20:49 Uhr

Messerangriff auf Polizisten: Anwärter muss Dienstwaffe einsetzen - Angreifer wird getroffen und stirbtGestern Abend kam es zu einem tätlichen Angriff auf Polizisten, unmittelbar vor der Polizeiwache Gelsenkirchen Süd (Nordrhein-Westfalen), bei dem ein Polizeikommissaranwärter seine Dienstwaffe zur Eigensicherung einsetzen musste. Der Angreifer wurde getroffen und starb.

Am frühen Abend schlug ein Mann mit einem Knüppel auf einen Streifenwagen ein, der vor der Wache geparkt stand. Polizisten versuchten den Mann davon abzubringen und sprachen ihn an. Der genau Geschehensablauf ist noch nicht ganz klar und ist Gegenstand der aktuellen Ermittlungen.

Bislang ist bekannt, dass der Angreifer, ein 37-jähriger Deutschtürke, mit einem Messer hantierte und die beiden Polizisten (23 und 41 Jahre alt) damit bedrohte. Der 23-jährige Polizeikommissaranwärter setzte daraufhin gegen 19:41 Uhr seine Dienstwaffe ein und schoss viermal auf den Angreifer.

Eine Frage der Ausstattung: Wenn das Vorhandensein eines Tasers über Leben und Tod entscheidet

30. Dezember 2019 um 19:32 Uhr

Eine Frage der Ausstattung: Wenn das Vorhandensein eines Tasers über Leben und Tod entscheidetZugegeben, unsere Überschrift klingt etwas plakativ, doch manchmal kann es wirklich so einfach sein und das werden wir auch anhand zweier Vorfälle in den vergangenen Tagen belegen. Im Saarland und in Baden-Württemberg wurden Polizisten jeweils am vergangenen Samstag mit einer Machete bzw. einem Schwert angegriffen. In dem einen Fall konnte die bedrohliche Situation mittels Taser entschärft werden, im anderen Fall musste der Angreifer leider sterben.

 

Saarland: Mann greift mit Machete Polizisten an und kann mit einem Taser gestoppt werden

Im saarländischen Neunkirchen wurde der Polizei eine Bedrohungslage gemeldet. Ein Mann sei dort mit einem Messer und einer Schusswaffe unterwegs. Sofort kam es zu einem Großeinsatz der Polizei. Eingetroffene Streifen konnten den Mann auch in der Haustür feststellen, zu diesem Zeitpunkt hielt er eine Machete mit 60 cm Klingenlänge in der Hand.

+Zeugenaufruf+ Flucht mit gestohlenem Auto: Straßensperre durchbrochen, Polizistin angefahren, Streifenwagen beschädigt – Festnahme

14. Oktober 2019 um 19:11 Uhr

+Zeugenaufruf+ Flucht mit gestohlenem Auto: Straßensperre durchbrochen, Polizistin angefahren, Streifenwagen beschädigt - FestnahmeHeute Morgen kam es zu einem Autodiebstahl in Neftenbach (Kanton Zürich, Schweiz). Während der Fahndung durchbrach der flüchtige Fahrer eine Straßensperre, fuhr eine Polizistin an und konnte erst später auf seiner weiteren Flucht gestellt und festgenommen werden. Auch zum Schusswaffengebrauch kam es bei diesem Vorfall.

Wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt, wurde sie heute Morgen gegen 06:30 Uhr alarmiert. Ein schwarzer BMW der Luxusklasse war aus einer Garage entwendet worden. Sofort wurde die Fahndung eingeleitet und eine Streife konnte das entwendete Fahrzeug in Winterthur sichten.

Tötungsdelikt in Polen: Brandenburger Polizisten stoppen flüchtigen Täter und müssen von ihren Dienstwaffen Gebrauch machen

12. September 2019 um 19:30 Uhr

Tötungsdelikt in Polen: Brandenburger Polizisten stoppen flüchtigen Täter und müssen von ihren Dienstwaffen Gebrauch machen

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Polizeireporter Th. Schröder

Gestern Nachmittag kam es auf der A10 am Berliner Ring zu einem Zwischenfall, bei dem Brandenburger Polizisten von ihren Dienstwaffen Gebrauch machen mussten. Der Angreifer und mutmaßliche Tatverdächtige eines Tötungsdeliktes in Polen starb hierbei.

Wie berichtet wird hatte gestern Mittag ein 25-jähriger Pole in einer Wäscherei im grenznahen polnischen Gorzów eine 26-jährige Ukrainerin erschossen. Polnische Medien berichten in diesem Zusammenhang von einer regelrechten Hinrichtung, da der Mann der Frau unvermittelt in den Kopf geschossen hatte.

“Los erschieß mich”: Polizisten mit gespannter Armbrust bedroht – Waffenarsenal sichergestellt

14. Mai 2019 um 12:05 Uhr

"Los erschieß mich": Polizisten mit gespannter Armbrust bedroht - Waffenarsenal sichergestelltAm vergangenen Wochenende hätte ein Hilfseinsatz in Mühlheim (Nordrhein-Westfalen) um ein Haar in einem Schusswaffengebrauch geendet. Es gab offenbar nur deshalb keine Verletzten bei diesem Einsatz, weil die Polizisten die Nerven behielten.

Nach einem Streit und einer Bedrohung befanden sich eine Frau und ihr 23-jähriger Sohn in einem Krankenhaus. Doch obwohl der junge Mann noch medizinisch hätte versorgt werden müssen hatte er das Krankenhaus verlassen.

Schrecklicher Einsatzverlauf: Polizisten mit Schere angegriffen

19. Oktober 2018 um 19:50 Uhr

Schrecklicher Einsatzverlauf: Polizisten mit Schere angegriffen

Zwei Tote, zwei Polizisten schwer verletzt

Aus Kirchheim (Rheinland-Pfalz) erreicht uns der folgende schreckliche Einsatzverlauf, an dessen Ende zwei Tote und zwei schwer verletzte Kollegen zu beklagen sind. Aus einem Routineeinsatz (gemeldet waren Familienstreitigkeiten mit tätlichem Angriff) wurde ein folgenschwerer Vorfall für alle Beteiligten.

Heute Morgen wurde der Polizei eine Familienstreitigkeit zwischen Mutter und Sohn gemeldet. Die 56-jährige Mutter hatte selbst den Notruf abgesetzt. Demnach sei es zwischen ihr und ihrem 25-jährigen Sohn zum Streit gekommen, währenddessen sie auch tätlich angegriffen worden sei.

Nach mutmaßlichem Suizid rastet Familie aus: Polizisten bedroht, Absperrung durchbrochen, Beweise vernichtet

26. Juli 2018 um 21:07 Uhr

Nach mutmaßlichem Suizid rastet Familie aus: Polizisten bedroht, Absperrung durchbrochen, Beweise vernichtet

Schusswaffengebrauch angedroht

Beim Studium mancher Presseberichte traut man seinen Augen nicht, was man da liest. Wie muss es da erst den Kollegen ergangen sein, die sich dort im Einsatz befanden. Der folgende Bericht gehört definitiv zu den Einsatzszenarios, die sich kein Polizist jemals wünscht.

Am Dienstag Nachtmittag wurde die Polizei Bremen gegen 15:50 Uhr wegen einer leblos aufgefundenen Person in einer Parzelle am Sodenmattsee alarmiert. Wie es den Anschein hatte, beging die verstorbene Person Suizid. Rettungskräfte und eine Streife der Polizei befanden sich nun im Einsatz.

Polizei Hessen rüstet wegen Bedrohungslage auf: Sturmgewehre und Taser werden angeschafft

6. Juli 2018 um 16:46 Uhr

Polizei Hessen rüstet wegen Bedrohungslage auf: Sturmgewehre und Taser werden angeschafftWegen der anhaltend hohen Bedrohungslage durch den internationalen Terrorismus rüstet die Polizei in Hessen aktuell ihre Beamten mit besserer Schutzausrüstung, Sturmgewehren und Tasern aus. Dies gehört zu einem Maßnahmenpaket, welches nach dem Anschlag auf die Pariser Redaktion der Zeitschrift Charlie Hebdo von Innenminister Beuth beschlossen wurde.

Zu diesem Paket gehört es unter anderem, dass insgesamt 1.500 Sturmgewehre vom Typ G36 angeschafft und an die Polizisten ausgegeben werden. Sechs Einheiten der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) sind bereits mit 130 Gewehren ausgestattet worden. Aber auch Streifenbeamte, insbesondere in den Oberzentren wie Frankfurt am Main, werden an den Waffen ausgebildet und ausgerüstet.

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