Polizei Hessen rüstet wegen Bedrohungslage auf: Sturmgewehre und Taser werden angeschafft

6. Juli 2018 um 16:46 Uhr

Polizei Hessen rüstet wegen Bedrohungslage auf: Sturmgewehre und Taser werden angeschafftWegen der anhaltend hohen Bedrohungslage durch den internationalen Terrorismus rüstet die Polizei in Hessen aktuell ihre Beamten mit besserer Schutzausrüstung, Sturmgewehren und Tasern aus. Dies gehört zu einem Maßnahmenpaket, welches nach dem Anschlag auf die Pariser Redaktion der Zeitschrift Charlie Hebdo von Innenminister Beuth beschlossen wurde.

Zu diesem Paket gehört es unter anderem, dass insgesamt 1.500 Sturmgewehre vom Typ G36 angeschafft und an die Polizisten ausgegeben werden. Sechs Einheiten der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) sind bereits mit 130 Gewehren ausgestattet worden. Aber auch Streifenbeamte, insbesondere in den Oberzentren wie Frankfurt am Main, werden an den Waffen ausgebildet und ausgerüstet.

Diensthundeführer bei Messerangriff leicht verletzt: Diensthund verhindert schlimmeres

11. Juni 2018 um 18:47 Uhr

Diensthundeführer bei Messerangriff leicht verletzt: Diensthund verhindert schlimmeresVergangene Woche mussten wir von verschiedenen Messerangriffen auf Polizisten berichten, bei denen die Kollegen auch ihre Dienstwaffe einsetzen mussten. Ebenfalls in dieser Woche fand ein weiterer Messerangriff statt, bei dem ein Polizist leicht verletzt wurde und der Polizeihund schlimmeres verhinderte, worüber die eingesetzten Beamten heilfroh waren.

Eigentlich war der Ursprung des Einsatzes eine Ruhestörung. Ein Mann fühlte sich durch eine Privatfeier in Sulz am Neckar (Baden-Württemberg) gestört. Das Ganze ging sogar so weit, dass er die Feiernden bedrohte und anschließend mehrere Scheiben des Gebäudes zu Bruch gingen, weil der 54-Jährige sie einwarf. Daraufhin wurde die Polizei Tuttlingen alarmiert.

Als die eingesetzten Beamten dort eintrafen, stand ihnen der Mann mit einem Messer in der Hand gegenüber. Damit ging er schließlich auf die Polizisten los. Mehrfach wurde dieser aufgefordert das Messer aus der Hand zu legen und den Angriff zu stoppen. Der Angreifer reagierte nicht und so wurde von den Beamten Pfefferspray eingesetzt.

Leserbrief von Andreas an die verletzte Kollegin von Flensburg: Diese Erfahrung mit 22 Jahren ist hart

2. Juni 2018 um 21:26 Uhr

Leserbrief von Andreas an die verletzte Kollegin von Flensburg: Diese Erfahrung mit 22 Jahren ist hartDie blaue Familie steht hinter Dir!

“Liebe Kollegin von Flensburg,

was Du gerade durchlebst kann ich mir wahrlich vorstellen, denn auch ich musste schon auf Menschen schießen… Leider.

Du wurdest von einem bewaffneten Mann angegriffen, ein Fahrgast kam Dir zu Hilfe… Beide wurdet Ihr verletzt bei der Attacke. Dir blieb keine andere Wahl, als die Waffe einzusetzen.

Aber ich weiß was es bedeutet, einen Menschen getötet zu haben. Viele werden jetzt sagen, dass Du durch den Gebrauch der Schusswaffe Menschenleben gerettet hast… Natürlich hast Du das, auch Dein eigenes Leben. Aber es ist auch ein Mensch durch Deine Hand gestorben. Auch wenn dieser ein Krimineller war, er war ein Mensch.

Besorgniserregende Entwicklung: Immer mehr Messerangriffe auf Polizisten

24. März 2018 um 17:39 Uhr

Besorgniserregende Entwicklung: Immer mehr Messerangriffe auf PolizistenNicht viele Bundesländer führen eine genaue Statistik zu diesem Thema, oftmals werden nur Angriffe mit Schusswaffen registriert, so dass es hier kein bundesweites Lagebild gibt. Genau dieser Umstand muss geändert werden, auch muss endlich auf diese steigende Zahl von Messerangriffen reagiert werden.

Auch bei den Polizeigewerkschaften ist dies mittlerweile ein heiß diskutiertes Thema, bei denen die Polizeivertreter Konsequenzen fordern. So sagte Oliver Malchow, Bundesvorsitzender der GdP: “Es ist höchste Zeit, diesem Deliktphänomen auf den Grund zu gehen. Dazu gehört auch, mit Messern begangene Straftaten bundesweit zu erfassen und Täterkategorien zu bilden.” Des Weiteren fordert er eine Prüfung der Strafverschärfung für Messerangriffe.

Versuchter suicide by cop: Mann feuert auf Polizisten, weil er sterben möchte

12. Januar 2018 um 19:00 Uhr

Versuchter suicide by cop: Mann feuert auf Polizisten, weil er sterben möchteEine dramatische Wendung nahm ein Polizeieinsatz in Siegen (Nordrhein-Westfalen). Es kam zum Schusswaffengebrauch durch die eingesetzten Polizisten und ließ einen schwer verletzten Mann und traumatisierte Polizisten zurück.

In der Nacht zum gestrigen Donnerstag erhielt die Polizei gegen 1 Uhr den Notruf eines Mannes, der erklärte, dass gerade in seine Wohnung eingebrochen werde. Die Leitstelle der Polizei entsandte sofort eine Streife zum gemeldeten Tatort.

Als die Beamten die Straße, in der der Einbruch gemeldet wurde, erreicht hatte, kam ihnen ein Mann entgegen. Da es sich um den möglichen Täter hätte handeln können, sprachen sie den Mann an und dieser zog augenblicklich eine Waffe und feuerte damit mehrfach auf die Polizisten.

Silvestereinsatz, eine Bilanz: Feuerwehrkameraden mit scharfen Schusswaffen bedroht, Polizisten verletzt, Wasserwerfereinsatz

3. Januar 2018 um 09:30 Uhr

Silvestereinsatz, eine Bilanz: Feuerwehrkameraden mit scharfen Schusswaffen bedroht, Polizisten verletzt, WasserwerfereinsatzNatürlich wurde der Beginn des neuen Jahres auch friedlich gefeiert, aber bei unserer Recherche in den Einsatzmeldungen mussten wir aus der schieren Füllen eine Auswahl treffen. Und in den berichteten Fällen blieb es nicht so friedlich, wie es hätte bleiben sollen. Besonders Besorgnis erregend sind die tätlichen Übergriffe auf Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gleichermaßen.

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Mehrere Polizisten in Berlin verletzt

Die Polizei Berlin erhielt zwischen 18 und 6 Uhr bei der Einsatzleitzentrale 3.084 Notrufe (Vorjahr 3.123). Insgesamt mussten die Beamten 1.732 Einsätze (Vorjahr 1.669) bewältigen, darunter am häufigsten Einsätze wegen des unsachgemäßen Umgangs mit Pyrotechnik, wegen Schlägereien und Sachbeschädigungen.

Ein Polizist nicht mehr dienstfähig: Schüsse auf flüchtendes Fahrzeug

19. November 2017 um 21:03 Uhr

Ein Polizist nicht mehr dienstfähig: Schüsse auf flüchtendes FahrzeugErst Schüsse auf die Reifen konnten einen Fahrzeugführer stoppen, der vor einer Verkehrskontrolle flüchtete. Bilanz: zwei gerammte Polizeifahrzeuge und ein Polizist, der nicht mehr dienstfähig ist.

Gegen 3 Uhr am Samstagmorgen wollten Polizisten des Abschnitts 32 in Berlin Mitte einen Ford-Fahrer in der Rosa-Luxemburg-Straße überprüfen und forderten ihn auf anzuhalten. Jedoch ignorierte er die Aufforderung der Beamten und erhöhte stattdessen das Tempo und flüchtete.

Wollt ihr wirklich eine Polizei, die zuerst schießt oder zuschlägt und dann Fragen stellt?

9. September 2017 um 20:43 Uhr

“Wozu habt ihr eine Waffe?”

Immer wieder lesen wir zu unseren Beiträgen, aber auch auf anderen Seiten, die sich mit Gewalt gegen Polizisten beschäftigen, Kommentare wie “Benutzt eure Waffen!”, “Haut richtig zu!” oder “Wozu habt ihr ihr eure Waffen?”

Wollt ihr wirklich eine Polizei, die erst zuschlägt oder schießt und dann erst Fragen stellt?

Wollt ihr bei jeder Kontrolle, dass wir mit gezogener Waffe vor euch stehen?

Wollt ihr nur ausgebildete Kampfmaschinen auf der Straße haben?

Bewaffneter Mann verlangt von Polizisten eigene Erschießung

12. August 2017 um 15:40 Uhr

Bewaffneter Mann verlangt von Polizisten eigene ErschießungNach Festnahme Zelle zerlegt

Am vergangenen Mittwoch gegen 18:40 Uhr wurde die Polizei Essen (Nordrhein-Westfalen) zu einem Einsatz in der Nähe eines Spielplatzes gerufen. Ein 47-Jähriger randalierte halbnackt und mit gezücktem Messer.

Ein zunächst harmlos beginnender Einsatz endete fast dramatisch. Als die Beamten eintrafen hatte sich der Mann jedoch vom ursprünglich gemeldeten Einsatzort an der Waldhausenstrasse entfernt. Aufgrund der Schilderung des Zeugen forderten sie Verstärkung an.

Die Polizisten trafen den Mann oberkörperfrei und mit dem Messer bewaffnet auf der Klosterstrasse an. Sie forderten ihn mit gezogener Waffe auf das Messer fallen zu lassen. Ohne auf die Kollegen zu hören ging er schnell in Richtung Kreuzung Severinstrasse/Klosterstrasse, wo sich Mütter mit Kindern auf einem Spielplatz befanden.

Unterstützung zum G20-Gipfel aus Österreich

2. Juli 2017 um 11:51 Uhr

Unterstützung zum G20 Gipfel aus Österreich

Bild: Bundespolizeidirektion Hannover

Am Flughafen Hamburg werden zur Unterstützung der Bundespolizei auch 100 österreichische Polizisten eingesetzt.

Am Mittwoch reisten die Kollegen aus Österreich bereits an und wurden im Bereich Luftsicherheit geschult. Ab sofort übernehmen die 100 Beamten ihre Aufgabe. Sie haben die gleichen Rechte wie die deutschen Bundespolizisten. Nur der Schusswaffengebrauch ist so geregelt, dass die österreichischen Polizisten die Waffen nur in Notwehr- oder Nothilfesituationen einsetzen dürfen.

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