Verfahren eingestellt: Tödlicher Schusswaffengebrauch in Ludwigshafen war rechtens

10. August 2016 um 17:49 Uhr

Verfahren in Ludwigshafen eingestelltAnfang Mai dieses Jahres berichteten wir über einen Messerangriff auf Polizisten in Ludwigshafen. Einer der Polizisten wurde schwer verletzt, sein Kollege setzte daraufhin die Dienstwaffe ein und traf den Angreifer tödlich.

Die Staatsanwaltschaft Frankenthal hat nun bekannt gegeben, dass sie nach Abschluss der Ermittlungen das Verfahren gegen den Schützen eingestellt hat.

Demnach haben zahlreiche Zeugen den Vorfall am Berliner Platz beobachtet. Nachdem die Spuren ausgewertet, die Zeugen und die Polizisten vernommen worden waren, zeigte sich folgender Geschehensablauf:

Mit dem Falschen angelegt: Mann greift Diensthundeführer an und wird von Diensthund gebissen

10. August 2016 um 16:18 Uhr

Mit dem Falschen angelegtNicht wirklich klug war ein Mann in Mannheim, der bei einem Polizeieinsatz einen Diensthundeführer angreifen wollte und hierbei feststellen musste, dass das keine gute Idee ist.

In der Innenstadt wurde der Polizei in Mannheim morgens gegen 09:45 Uhr eine randalierende Person gemeldet. Eine Streife wurde zum Einsatzort entsandt und da ein Diensthundeführer mit seinem Polizeihund gerade in der Nähe war, kam dieser hinzu.

Es stellte sich heraus, dass der 27jährige Mann mit anderen Personen aus nicht bekannten Gründen in Streit geraten war und diese auch verfolgte. Gut möglich, dass dieses – und das folgende Verhalten – seinem Alkohol- oder Drogengenuss zuzuschreiben war.

Ein Kollege aus Brandenburg sandte uns diesen Bildgruß zu

10. August 2016 um 16:15 Uhr

Brandenburger Dienstfahrberechtigung

“Grüße aus Brandenburg von der Dienstfahrberechtigung ✌”

Für diejenigen, die mit dem Begriff nichts anfangen können:

Die Dienstfahrberechtigung durchlaufen alle Auszubildenden/Studenten der Landespolizei Brandenburg.

Innerhalb von zwei Tagen müssen sie unter den Augen eines Prüfers den Streifenwagen VW Passat und den Gruppenwagen Mercedes Sprinter fahren und am Ende eine 45minütige Prüfung ablegen. Später schließt sich dann ein Fahrsicherheitstraining an, denn Polizisten müssen oft am Limit fahren und sollten auch hierbei sicher sein, ohne die physikalischen Grenzen zu überschreiten.

Polizist mit 💙 für Tiere

10. August 2016 um 16:12 Uhr

Diese Meldung ist zwar nicht aktuell und stammt von Anfang dieses Jahres, aber wir finden den Einsatz des Kollegen so toll, dass wir euch die Geschichte nicht vorenthalten möchten.

Kollege Jean Louis Becker ist Bezirksbeamter (Wijkagent) in Kampen in den Niederlanden. Er wurde zu einem Bauernhof gerufen, weil der Landwirt im dortigen Stall gestorben war. Der Kollege schreibt dazu auf Twitter: “Ihr Chef starb heute im Stall vor ihren Augen.”

Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen kümmerte sich Becker noch um die Rinder und fütterte sie.

Danke an Joerg aus den Niederlanden, der uns den Link zusandte.

Sie hatte ihre Kollegen heimlich für TV-Sender gefilmt: Polizistin soll entlassen werden

9. August 2016 um 21:10 Uhr

Heimlich die Kollegen gefilmtIn Köln (Nordrhein-Westfalen) ist eine Polizistin zusammen mit einer Journalistin und einem Kameramann aufgeflogen, als sie heimlich bei einem Einsatz Polizisten filmten. Für alle Beteiligten wird dies rechtliche Konsequenzen haben.

Die Polizei Köln führte vergangene Woche am Hauptbahnhof und auf der Domplatte Präsenzmaßnahmen durch, als Polizisten ein Mann auffiel, der sich auffällig verhielt. Der 29jährige wurde kontrolliert und bei ihm in der Tasche fanden die Beamten eine laufende Kamera.

Bei Ermittlungen direkt vor Ort stellte sich heraus, dass der Kameramann Kontakt zu einer 26jährigen Polizistin hat, die ebenfalls dort eingesetzt war. Auch bei der Bereitschaftspolizistin fanden die Ermittler ein Bild- und Tonaufnahmegerät. Polizistin und Kameramann fertigten offenbar im Auftrag einer Produktionsfirma für investigativen Journalismus heimlich Aufnahmen an.

Juristische Entscheidungen zu Einsatz in Kaiserslautern

9. August 2016 um 16:42 Uhr

Juristische Entscheidungen zu Einsatz in KaiserslauternVerfahren gegen Polizisten eingestellt

Frau wegen Veröffentlichung des Videos zu Geldstrafe verurteilt

Im April dieses Jahres berichteten wir über einen Einsatz in Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz). Ein Junge sollte aus der Familie genommen werden und hierzu war neben einem Gerichtsvollzieher auch die Polizei im Einsatz. Da sich der Junge massiv wehrte, die Polizisten trat und biss und sich selbst mit einem Rollladengurt würgen wollte, mussten diese Zwangsmaßnahmen anwenden.

Die Mutter filmte den gesamten Einsatz und stellte das Video online. Auch eine zweite Frau ließ die Handykamera mitlaufen. Der Einsatz wurde als Beispiel für Polizeigewalt dargestellt und die Polizisten an den Pranger gestellt.

Zu diesem Einsatz wurden nun gleich mehrere juristische Entscheidungen getroffen. Hintergrund des Einsatz war das Urteil des Familiengerichts, in dem entschieden wurde, dass das Sorgerecht für den zwölfjährigen Jungen auf das Jugendamt übergeht und der Junge in ein Heim gebracht werden soll.

Die “wahren” Probleme eines Polizisten 😉

9. August 2016 um 14:15 Uhr

Kuli auf dem Diensthemd

Plädoyer: Die Bürger möchten ihren Schutzmann wieder haben

8. August 2016 um 22:32 Uhr

“Her mit der Polizei! Die Sehnsucht der Bevölkerung nach einer starken Polizei ist so groß wie seit Jahren nicht mehr. Der „Schutzmann“ soll uns Sicherheit geben. Gefährdet aber sind vor allem die Polizisten selbst.”

Bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) ist ein sehr lesenswerter Artikel erschienen, der mit dem obigen Zitat beginnt. Die Autorin Karin Truscheit berichtet unter Bezugnahme auf die Vorfälle in Bayern im Juli dieses Jahres, dass die Angst vor dem Terror gestiegen sei.

Als in München zunächst von einem Terrorangriff ausgegangen wurde und dadurch alles, was Bayern, die Nachbarbundesländer, der Bund und auch das benachbarte Österreich an Polizisten aufzubieten hatte, alarmiert wurde und auf die Straßen Münchens geschickt. “Vor den Augen der Welt, tadellos funktionierend”, so Truscheit.

Internationale Zusammenarbeit: Deutsche Unterstützung in Scheveningen

8. August 2016 um 19:15 Uhr
Deutsche Unterstützung in Scheveningen

Mit freundlicher Genehmigung der Politie Scheveningen.

“Im August unterstützen uns deutsche Kollegen wieder in Scheveningen (Provinz Zuid-Holland, Niederlande).

Dieser Beitrag ist eine Art “Gegenleistung” zu unserem Einsatz beim Weihnachtsmarkt in Düsseldorf jedes Jahr im Dezember.

Die Kollegen bekommen ein paar Stunden Ausbildung und dürfen somit ihre gesamte Ausrüstung tragen und sind berechtigt, Maßnahmen durchzuführen.

So konnten die ersten drei Kollegen (Birte, Carina und Faruk) bereits zusammen mit uns in einem stressigen und lehrreichen Wochenende mitarbeiten.”

(Aus dem niederländischen Original übersetzt.)

Mit freundlicher Genehmigung der Politie Scheveningen​.

In Memoriam: Hubschrauberabsturz am 6. August 1996 mit fünf toten Polizisten

8. August 2016 um 15:37 Uhr

Im memoriam Hubschrauberabsturz Polizei HamburgAm vergangenen Samstag jährte sich der schreckliche Hubschrauberabsturz vor der Ostseeküste bei Neustadt in Holstein zum zwanzigsten Mal.

Die Hubschrauberbesatzung der Polizei Hamburg, im Einsatz mit einem Hubschrauber des Typs MBB Bo 105, Rufname Libelle III, nahm zusammen mit weiteren Einsatzkräften des damaligen Bundesgrenzschutzes (heute Bundespolizei), der Marine und eines SAR-Hubschraubers an einer Rettungsübung teil, als der Rettungskorb in den Heckrotor geriet.

Der Hubschrauber stürzte am Hafeneingang von Neustadt, etwa 30 km nördlich von Lübeck, in die Ostsee. Obwohl zehn Marinetaucher sofort zur Hilfe eilten, kam für die gesamte Hubschrauberbesatzung jede Hilfe zu spät.

Google+