“Schöne Grüße vom Situ-Training der Polizeiakademie Berlin! Jasmin”

12. Dezember 2017 um 14:16 Uhr

Situ ist keine fernöstliche Selbstverteidigungskunst, sondern bedeutet Situationstraining. Hierbei sollen die Polizeischüler vorgegebene Szenarien meistern, bei denen im Anschluss Manöverkritik geübt wird. Was war gut, was ist optimierungswürdig? Dadurch lernen die Anwärter ihr theoretisches Wissen richtig anzuwenden und situationsabhängig zu reagieren.

Ausstellungstipp in Berlin: Fotoportraits echter Polizei- und Einsatzkräfte

29. November 2017 um 08:57 Uhr

Vielleicht kennt der ein oder andere bereits die Aktion des BundesinnenministeriumsStark für Dich. Stark für Deutschland“. Da sind wirklich grandiose Bilder entstanden und die hat der Fotograf Kristian Schuller “geschossen”.

Seine Fotoportraits werden heute in der Ausstellung mit dem Titel “Stärke” dem geneigten Zuschauer dargeboten, um “die Bedeutung und Schwere ihrer täglichen Aufgabe greifbar zu machen”.

Wir finden das sehenswert und wer heute noch nichts vorhat, für den dürfte die Ausstellung interessant sein.

Wann: heute, 12 bis 21 Uhr
Wo: Capitis Studios, Kronenstrasse 71, 10117 Berlin
Eintritt: Kostenlos

Gemeinsame Beschaffung mit der Polizei: Berliner Justizwachtmeister bekommen Schutzwesten

24. November 2017 um 15:05 Uhr

Nach mehreren Vorfällen in den vergangenen Jahren werden die Sicherheitsvorkehrungen an den Gerichten in Berlin verschärft. Die Kriminalgerichte sind bereits größtenteils mit Geräten ausgestattet, mit denen Taschen und Jacken wie an einem Flughafen durchleuchtet werden. Diese Maßnahme soll auf alle Gerichte ausgeweitet werden.

Zudem erhalten die Justizwachtmeister Schutzwesten, die vor Schuss- und Stichverletzungen schützen sollen. Hier hat man sich für eine gemeinsame Beschaffung mit der Polizei entschieden. Einerseits haben die Kollegen Erfahrungswerte mit den beschafften Schutzwesten, andererseits ist die gemeinsame Beschaffung günstiger.

Berliner Polizei bekommt Panzer SUV

12. November 2017 um 13:35 Uhr

Wirksamen Schutz vor Minen, Gasangriffe und den Beschuss von Sturmgewehren soll das neue Fahrzeug, der Survivor R bieten.

Bisher zählen zum Fuhrpark, mit etwa 2600 Fahrzeugen, Mercedes, VW und BMW Motorräder und vor allem der viel zu kleine Corsa. Im Sommer 2018 kommt noch ein ungewöhnliches aber das wohl sicherste Fahrzeug dazu.

15 Tonnen, 330 PS und Allradantrieb sind einige Merkmale des neuen Panzer SUV. Elf Personen haben alleine in der Kabine des 6,5 Meter langen, aus Panzerstahl gefertigten Fahrzeuges Platz.

Umstritten: Berlins Polizei-Vizepräsidentin soll Generalstaatsanwältin werden

4. November 2017 um 21:03 Uhr

Umstritten: Berlins Polizei-Vizepräsidentin soll Generalstaatsanwältin werdenWenn eine Polizeimitarbeiterin eine Führungsaufgabe bei der Justiz übernehmen soll, ist da für sich genommen kein Thema für uns. In diesem Fall sieht die Sache jedoch anders aus, denn der Vorgang hinterlässt einen schalen Beigeschmack und hätte auch nach der Ernennung einen Polizeibezug.

Margarete Koppers ist amtierende Polizei-Vizepräsidentin in Berlin. Sie ist Volljuristin und hat bereits als Richterin gearbeitet, bevor sie Vize-Chef bei der Berliner Polizei wurde. Nun möchte sie Generalstaatsanwältin werden, doch die Entscheidung, die gefallen ist und nun auch gerichtlich bestätigt wurde, ist nicht nur politisch, sondern auch in den Polizeireihen umstritten.

Die Entscheidung geht auf einen Vorschlag das Berliner Justizsenators Dirk Behrendt zurück, der der Meinung ist, dass Koppers die “beste Kandidatin” sei – und “Berlin bekommt nun eine unerschrockene und tatkräftige Generalstaatsanwältin”. Noch während der Entscheidungsfindung wurde die Auswahlkommission ausgetauscht und die politische Opposition in Berlin sieht darin einen unzulässigen Eingriff.

Migranten bei der Polizei: Hat die Polizei Berlin ein Problem?

4. November 2017 um 16:07 Uhr

Migranten bei der Polizei: Hat die Polizei Berlin ein Problem?In der vergangenen Woche haben sich die Nachrichten mit Berichten zu diesem Thema nahezu überschlagen. Die Medien wittern bereits den nächsten Skandal bei der Berliner Polizei. Da ist davon die Rede, dass wegen Migranten an der Berliner Polizeiakademie ein Klima von Hass und Zwietracht bestehe, die Migranten nicht gerade aus Deutsch schreiben und sprechen können und deswegen Deutschunterricht bekämen, diese sich gegenüber Kolleginnen respektlos verhalten.

Eine Tonbandaufnahme soll über die Zustände Zeugnis ablegen, besprochen von einem Ausbilder, welche zwischenzeitlich als authentisch offiziell bestätigt wurde. Und dennoch widerspricht die Polizei Berlin offiziell den gemachten Vorwürfen, die “nicht tragfähig” seien. Sogar auf Facebook wurde ein Statement zu diesem Thema verfasst.

Doch was ist nun dran an den Vorwürfen?

Marode Schießstände: Berlin beschließt Fonds für geschädigte Polizisten

29. Oktober 2017 um 09:56 Uhr

Marode Schießstände: Berlin beschließt Fonds für geschädigte PolizistenSchon mehrfach hatten wir über die maroden Schießstände in Berlin berichtet. Nachdem festgestellt worden war, dass die Umluftanlagen unzureichend oder fehlerhaft sind und dadurch unter anderem der Pulverdampf nicht abgesaugt, sondern zum Schützen zurück geführt wurde, mussten die meisten Schießstände geschlossen werden.

Infolge der weiteren Berichterstattung wurde bekannt, dass die Berliner Polizeiführung schon seit Jahren von diesem Problem wusste, aber nichts unternommen hatte. Diese Untätigkeit führte auch zu Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen Verstoßes gegen das Chemikaliengesetz, schwere Körperverletzung und Körperverletzung im Amt.

Insgesamt sollen 90 Polizisten durch die Zustände in den Schießanlagen geschädigt worden sein, einer der Geschädigten ist mittlerweile verstorben. Die Schädigung betrifft insbesondere die Schießtrainer und Angehörige der Spezialeinheiten, die ein besonders intensives Schießtraining absolvieren.

Grundsatzfrage in Berlin: Wie viel ist ein pensionierter Diensthund wert?

16. Oktober 2017 um 20:38 Uhr

Grundsatzfrage in Berlin: Wie viel ist ein pensionierter Diensthund wert?Unsere Diensthunde leisten unglaublich gute Arbeit, darüber haben wir schon öfter berichtet. Ohne diese wären wir in sehr vielen Fällen wirklich aufgeschmissen. Was passiert aber, wenn die Hunde nicht mehr dienstfähig sind? Damit geht jedes Bundesland und der Bund anders um.

In Berlin ist es so geregelt, dass der Hundeführer seinen Partner auf vier Pfoten für einen obligatorischen Euro kaufen kann, was die meisten der Beamten auch wahrnehmen. In den vielen Jahren, wo man mit dem Hund gearbeitet hat, wächst dieser einem ans Herz und er gehört zur Familie. Er ist Partner, Freund, Familienmitglied und Kollege auf vier Pfoten.

In manchen Bundesländern ist es schon so, wie in Bayern oder Brandenburg, dass die Hunde nach ihrer Dienstzeit eine Rente bekommen. In Berlin wird derzeit um dieses Thema gestritten, denn dort bekam der Diensthundeführer nichts dafür, wenn er den Diensthund nach seiner Pensionierung behielt: “Hier setzt der Senat bislang auf emotionale Erpressung und verlagert seine Versorgungsaufgabe. Alle Kosten trägt nach der Pensionierung allein der Hundeführer und das kann einfach nicht sein”, heißt es von der Berliner Opposition.

Junge Dame bedankt sich bei Berliner Polizisten

17. September 2017 um 08:50 Uhr

Junge Dame bedankt sich bei Berliner Polizisten

(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.)

Emma hat uns dieses Bild mit den folgenden Worten per Email zugesandt:

“Anbei mein selbstgeschriebener Text den ich heute Kollegen in Berlin übergeben habe. Sie haben sich alle sehr gefreut!”

Berlin und Brandenburg überlegen Änderung der Einstellungsvoraussetzungen

12. September 2017 um 22:24 Uhr

Berlin und Brandenburg überlegen Änderung der EinstellungsvoraussetzungenPersonalmangel und Nachwuchsprobleme

Brandenburg möchte soviel Polizisten ausbilden wie noch nie, dies scheitert aber wohl an zu wenigen geeigneten Bewerbern. Nun könnten auch Personen bis Ende 30 eine Chance bekommen, da in dieser Hinsicht überlegt wird, die Einstellungsvoraussetzungen zu ändern.

Erst fiel die Mindestgröße und nun soll die Altersgrenze angehoben werden. Was aber nicht bedeutet, dass nun jeder genommen wird, der sich auch bewirbt. Bisher lag die Altersgrenze bei 28 Jahren im mittleren Dienst und bei 32 Jahren im gehobenen Dienst.

Nach Angaben des Innenministeriums in Potsdam will Brandenburg noch in diesem Jahr insgesamt 400 Polizeianwärter neu einstellen, 25 mehr als ursprünglich geplant und so viele wie noch nie in der Geschichte des Landes.

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