Bewaffneter Mann verlangt von Polizisten eigene Erschießung

12. August 2017 um 15:40 Uhr

Bewaffneter Mann verlangt von Polizisten eigene ErschießungNach Festnahme Zelle zerlegt

Am vergangenen Mittwoch gegen 18:40 Uhr wurde die Polizei Essen (Nordrhein-Westfalen) zu einem Einsatz in der Nähe eines Spielplatzes gerufen. Ein 47-Jähriger randalierte halbnackt und mit gezücktem Messer.

Ein zunächst harmlos beginnender Einsatz endete fast dramatisch. Als die Beamten eintrafen hatte sich der Mann jedoch vom ursprünglich gemeldeten Einsatzort an der Waldhausenstrasse entfernt. Aufgrund der Schilderung des Zeugen forderten sie Verstärkung an.

Die Polizisten trafen den Mann oberkörperfrei und mit dem Messer bewaffnet auf der Klosterstrasse an. Sie forderten ihn mit gezogener Waffe auf das Messer fallen zu lassen. Ohne auf die Kollegen zu hören ging er schnell in Richtung Kreuzung Severinstrasse/Klosterstrasse, wo sich Mütter mit Kindern auf einem Spielplatz befanden.

Unterstützung zum G20-Gipfel aus Österreich

2. Juli 2017 um 11:51 Uhr

Unterstützung zum G20 Gipfel aus Österreich

Bild: Bundespolizeidirektion Hannover

Am Flughafen Hamburg werden zur Unterstützung der Bundespolizei auch 100 österreichische Polizisten eingesetzt.

Am Mittwoch reisten die Kollegen aus Österreich bereits an und wurden im Bereich Luftsicherheit geschult. Ab sofort übernehmen die 100 Beamten ihre Aufgabe. Sie haben die gleichen Rechte wie die deutschen Bundespolizisten. Nur der Schusswaffengebrauch ist so geregelt, dass die österreichischen Polizisten die Waffen nur in Notwehr- oder Nothilfesituationen einsetzen dürfen.

Auf ein Wort zu: “Alle fünfeinhalb Wochen wird in Deutschland ein Mensch von einem Polizisten erschossen”

18. Mai 2017 um 21:49 Uhr

Ein Wort zu: "Alle fünfeinhalb Wochen wird in Deutschland ein Mensch von einem Polizisten erschossen"Derzeit kursiert im Netz ein Artikel über den Schusswaffengebrauch von uns Polizisten. Es geht in dem Artikel um die Häufigkeit des Schusswaffengebrauches und man muss zugeben, dass sich die Autoren der taz viel Mühe gegeben haben, dieses Dossier zusammen zu tragen:

In diesem Artikel werden wir quasi als schießwütig dargestellt. Sogenannte Experten kommen dort zu Wort. Aber mal ehrlich, wie viele von diesen sogenannten Experten kamen je in die Situation, in der man innerhalb von Sekunden entscheiden muss, ob man selbst Gefahr läuft verletzt oder gar getötet zu werden? Ich denke mal in keine, denn sonst wären sie vermutlich anderer Meinung.

Nach Schussabgabe tödlich verletzt

19. April 2017 um 16:35 Uhr

Bei Schussabgabe tödlich verletztAm Sonntagmorgen kam es in Herne (Nordrhein-Westfalen) zu einem Schusswaffengebrauch durch Polizisten gegen einen 30 jährigen Herner, der dabei tödlich verletzt wurde.

Anwohner beobachteten am Sonntagmorgen gegen 9:15 Uhr wie ein junger Mann auf einem Sofa, dass zum Sperrmüll bereit gestellt war, saß und sich augenscheinlich mit einem Messer selbst verletzte.

Als die eingetroffenen Polizisten den 30 jährigen aufforderten das Messer wegzulegen, kam er dieser Aufforderung nicht nach. Stattdessen attackierte der junge Mann die beiden Polizisten mit dem Messer. Der Polizist und seine Kollegin schossen darauf auf den 30 jährigen Herner, der schwer verletzt wurde. Eine hinzugerufene Rettungswagenbesatzung kümmerte sich um den jungen Mann und brachte ihn ins Krankenhaus. Wo er jedoch wenig später seinen schweren Verletzungen erlag.

Kommentar: Der Taser – Sinn oder Un-Sinn?

9. Februar 2017 um 21:46 Uhr

Heute Morgen berichteten wir darüber, dass die Berliner Polizei nun Taser im Streifendienst testet. Hier nun der versprochene Kommentar unseres Berliner Kollegen Pe+er:

Die Berliner Polizei hat entschieden, den Taser erneut zu testen

Auf zwei Berliner Abschnitten wird in einem dreijährigen Probelauf getestet, ob sich der Taser, oder das Distanz-Elektroimpulsgerät, als Einsatzmittel bewährt.

Wenn man die Pressemitteilung im facebook liest, wird der Taser zunächst als ergänzendes Distanzeinsatzmittel – zwischen dem Reizstoffsprühgerät und der Schusswaffe angekündigt. Klingt erstmal gut. Das würde bedeuten, dass man, bevor man entscheiden muss, jemanden niederzuschießen, mit dem taser die Möglichkeit hätte, eine wahrscheinlich eskalierende Situation zu bereinigen.

Zudem bietet der angeschaffte Taser die Möglichkeit, aufgesetzt einen Elektroimpuls zu setzenohne Pfeile zu verschießen. Also als Kontaktmittel. Jeder Widerstand, jedes unübersichtliche Handgemenge könnte sich so schnell lösen lassen. Über diese Möglichkeit hätten sich die sechs kürzlich in München verletzten Beamten sicherlich gefreut.

Berliner Polizei testet Taser im Streifendienst – oder auch nicht

9. Februar 2017 um 09:59 Uhr

Berliner Polizei testet Taser im Streifendienst - oder auch nichtSeit vergangenen Montag werden bei der Berliner Polizei im Streifendienst sogenannte Taser (Beamtendeutsch: Distanzelektroimpulsgeräte, kurz DEG) getestet. In den Bezirken Mitte und Kreuzberg wurden 20 Polizisten an den Geräten ausgebildet und führen sie im allgemeinen Streifendienst mit.

Der Probelauf soll drei Jahre dauern und es soll detailliert ausgewertet werden, wann die Geräte wie eingesetzt wurden und mit welchem Erfolg. Hierbei soll heraus gefunden werden, ob sich ein Taser als zusätzliches Einsatzmittel neben Pfefferspray, Schlagstock oder Schusswaffe eignet.

Polizisten müssen Messerangreifer erschießen, der zuvor bereits mehrere Menschen verletzt hatte

8. Januar 2017 um 15:20 Uhr

Polizisten müssen Messerangreifer erschießen, der zuvor bereits mehrere Menschen verletzt hatteIn Duisburg (Nordrhein-Westfalen) wurden in der vergangenen Nacht mehrere Menschen durch einen Messerangreifer verletzt. Als dieser dann auf die Wache ging und ebenfalls Polizisten mit dem Messer angriff, mussten diese den Angriff mittels Schusswaffengebrauch stoppen.

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei Duisburg in einer gemeinsamen Presseerklärung mitteilen, begann der 43-jährige Mann sein blutiges Handeln gestern Abend gegen 22:39 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Polizei eine Messerstecherei im Flutweg gemeldet. Ein 34-jähriger Mann wurde Opfer der Messerattacke, er erlitt eine Stichwunde an der Hüfte und musste zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Das Opfer konnte den Täter beschreiben, so dass die Polizei mit mehreren Streifen nach dem Täter fahndete. Gegen 23:40 Uhr ging eine erneute Mitteilung über eine Messerstecherei bei der Polizei ein, diesmal auf der Höschenstraße. Opfer war diesmal ein 33-jähriger Mann, der mit einer Halswunde schwer verletzt in ein Krankenhaus verbracht werden musste.

Aus dem Polizeibericht: 1. Advent wenig besinnlich

28. November 2016 um 21:00 Uhr

Aus dem Polizeibericht: 1. Advent wenig besinnlichDie vergangenen Tage waren ereignisreich für die Polizei bundesweit. Zeit für etwas Besinnung war da kaum und bei so manchem Fall kann man einfach nur noch ratlos den Kopf schütteln.

Polizisten und die Dienst- oder Amtsverschwiegenheit

4. November 2016 um 20:45 Uhr

Polizisten und die Dienst- oder AmtsverschwiegenheitDa ich einige Polizisten in meinem Freundeskreis habe und auch lange die Partnerin eines Polizisten gewesen bin, sind mir einige Tabu-Themen nicht ganz fremd. Hinzu kommt, dass ich sehr gerne Bücher lese, die sich mit diesen Themen befassen.
Da ich gerade ein solches Buch am lesen bin entstanden diese Zeilen.

In jedem Berufszweig verpflichtet man sich über interne Abwicklungen usw. der Verschwiegenheit. Doch geht es in vielen Berufen um interne Abwicklungen oder sonstiges. Diese haben weniger mit Erlebnissen und Bildern aus dem Dienstalltag zu tun oder mit Problemen die Menschen betreffen.

Warum?

21. Oktober 2016 um 21:13 Uhr

Warum?Eine Frage, die sich insbesondere Angehörige von Polizisten stellen. Die Geschehnisse der letzten Tage sind beunruhigend. Aber nicht nur die der letzten Tage, sondern auch die ganzen Meldungen dieses Jahres.

Immer wieder kommt es zu gefährlichen Einsätzen, zu mehr Schusswaffeneinsätzen und zu mehr verletzten oder getöteten Menschen. Menschen, die scheinbar außer Kontrolle sind, die Waffen auf Polizisten richten, die billigend in Kauf nehmen, getötet zu werden. Menschen, die eiskalt und voller Hass sind, denen ihr Leben und das Leben anderer nichts wert ist.

Polizisten gehen ihrem Beruf oder auch oft ihrer Berufung nach. Sie möchten schützen und Hilfe leisten, sie sind dem Gesetz
verpflichtet und möchten es einhalten. Zum Schutze für uns alle.

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