Fragen einer jungen Frau aus der linken Szene

21. Dezember 2015 um 20:49 Uhr

Fragen linke SzeneUnsere regelmäßigen Leser wissen, dass wir öfter Leserbriefe veröffentlichen und hierbei nicht nur die Meinungen von Polizisten, sondern auch von Bürgern weiter geben.

Heute aber haben wir einen etwas ungewöhnlichen Leserbrief. Nach unserem Beitrag mit der Antifa, und dass die Verharmlosung durch Medien und Politiker endlich eine Ende haben muss, meldete sich eine junge Frau bei uns, die sich selbst der linken Szene angehörig fühlt.

Gedanken eines Polizisten

21. Dezember 2015 um 19:26 Uhr

Gedanken eines Polizisten

Ich lese Eure Seite seit einiger Zeit, anfänglich mit etwas Skepsis, weil es einfach zu viele Seiten gibt, die meinen in irgendeiner Form ein “politisches” Statement oder eine Zugehörigkeit zu irgendeiner Gruppe darstellen zu müssen oder zu wollen, wo viel geschrieben wird aber letztendlich wenig Inhalt ist.

Bei Euch bin ich insofern positiv überrascht worden, als dass Eure “Berichterstattung” doch sehr neutral und “qualifiziert” ist und immer noch jeder sich seine eigene Meinung zu dem Geschriebenen bilden kann.

Auch die “Kunden” dieser Seite laufen nur seltenst aus dem Ruder was für eine hohe Qualität spricht, denn wo die “Führung” sich in gewissem Rahmen bewegt, zeigt die Erfahrung, dass es die Follower auch so zu tun pflegen.

Weswegen ich Euch aber schreibe ist, dass ich – der ich mittlerweile auch seit über 20 Jahren diesen Job versehe, seit einiger Zeit schon darüber nachdenke, ob ich Euch auch mal ein paar Zeilen aus meinem Alltag und/oder meinem Kopf schreiben sollte.

TV-Tipp: Überlastete Bundespolizei

21. Dezember 2015 um 18:52 Uhr
Überlastete Bundespolizei

Bild: BR

Viel Arbeit, wenig Personal – auf Kosten der Sicherheit?

Heute Abend geht man in der Abendschau des BR unter anderem auf die Bundespolizei ein. Diese hat durch den Flüchtlingseinsatz und die Grenzkontrollen gerade im Süden Deutschlands erhebliche Mehrarbeit zu leisten, mit demselben knappen Personal wie zuvor.

Das bedeutet, dass andere Arbeit nicht mehr oder nicht mehr so intensiv geleistet werden kann. Bahnhofswachen sind nur noch sporadisch besetzt oder zeitweise sogar völlig verwaist. Daher stellt der BR die berechtigte Frage, ob das zulasten der Inneren Sicherheit geht.

+ Breaking News + Unklare Gefahrenlagen in Wiesbaden

21. Dezember 2015 um 18:49 Uhr

Gefahrenlage WiesbadenGroßfahndung nach zwei jungen Männern die arabisch sprachen

Wie das Polizeipräsidium Westhessen in Wiesbaden mitteilt, laufe gerade eine Großfahndung nach zwei jungen Männern, die arabisch gesprochen haben.

Die beiden jungen Männern bestiegen gegen 12:40 Uhr eine S-Bahn von Rüsselsheim in Richtung Wiesbaden. Die beiden Männern hätten sich in arabischer Sprache unterhalten. Auf Grund des Gesprächsinhaltes meldete sich eine Zeugin bei der Polizei und wies auf eine mögliche Gefahr hin.

Stephan ist auf der Suche nach dem Winter fündig geworden

21. Dezember 2015 um 18:47 Uhr

Es gibt ihn doch tatsächlich…

Winter Spielmannsau

Susan hat den Kollegen vor Ort eine sehr nette Geste des Respekts und der Dankbarkeit zum Jahresende erwiesen

21. Dezember 2015 um 18:44 Uhr

Susan brachte Plätzchen

“Ich habe unserer Polizei ein kleines Weihnachtsgeschenk mit selbstgebackenen Plätzchen und frischen Kaffee vorbei gebracht und mich bedankt, für ihr da sein. 😊”

Super toll und auch von uns einen herzlichen Dank dafür 😀

Eine hilflose Frau: Wer hilft?

21. Dezember 2015 um 18:40 Uhr

Man stelle sich folgende Situation vor, die so oder so ähnlich täglich geschieht: eine junge Frau, fremd in einer Großstadt, war auf einer Firmenfeier und traf sich anschließend mit zwei Kolleginnen auf dem Weihnachtsmarkt.

Einige Glühwein später hat sie ihre Kolleginnen verloren und weiß nicht mehr weiter, sie ist alkoholisiert. Dieses Experiment hat SternTV auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin durchgeführt. Und das Ergebnis ist erschreckend: diese junge hübsche Frau, die im Test Sina heißt und deren Lage gestellt ist, bekommt in vier Stunden von zwei Frauen und einem einzigen Mann geholfen.

Wir wünschen Euch einen ruhigen 4. Advent!

21. Dezember 2015 um 17:58 Uhr

4. AdventAußerdem möchten wir die folgenden Zeilen von Thomas weitergeben, die er uns hat zukommen lassen:

“Hallo ihr Lieben. Ich möchte heute an dieser Stelle, schon mal die Gelegenheit nutzen und allen Polizistinnen und Polizisten:

“Ein frohes und gesundes Weihnachtsfest wünschen! In Euren und im Interesse eurer Familien, kommt Gesund vom Dienst nach Hause. Und genießt dann im Familien- oder Freundeskreis die Feiertage.

Danke das ihr da seid.”

Das gleiche wünsche ich auch meinen Kindern. Ein Polizei Papa 👮”

Kolumne: Die Polizei – dein Feind und Trottel

21. Dezember 2015 um 17:55 Uhr

Kolumne Schaafvon Markus Schaaf, EVP Zürich

In Der Tößthaler​ ist vor ein paar Tagen eine Kolumne veröffentlicht worden. Die Worte von Herrn Schaaf treffen nicht nur auf Zürich zu, sondern auf alle Polizeien, die auf unserer Seite thematisiert werden. Auszüge der Kolumne würden den Inhalt verändern, daher können wir an dieser Stelle nur vollständig zitieren:

Dienst, immer gleich und doch immer wieder anders

21. Dezember 2015 um 17:51 Uhr

Dienst immer gleichGerade jetzt in dieser dunklen Jahreszeit kommt es öfters zu Einsätzen die Fingerspitzengefühl erfordern. Bei der die menschliche Seite mehr gefordert wird, als die polizeiliche.

Jahreszeit bedingt geschehen mehr Unfälle durch unangepasste Fahrweise, aber viele Menschen sind jetzt auch deprimierter und einsamer, zumindest fühlt es sich so für sie an.

So kommt es zu Vorfällen bei denen Menschen ihre suizidalen Gedanken äußern, Androhungen durchgeben, Drogen unkontrolliert zu sich nehmen und Hilfe suchen. Einige greifen zum Telefon und wählen den Notruf der Polizei, als Hilferuf oder auch weil sie Angst haben und nicht alleine sterben wollen.

In anderen Situationen legen sie es auf einen Suicide by Cop an. In den meisten Fällen muss in aller Kürze sehr besonnen und bedacht gehandelt werden. Oft mit dem Risiko sich teilweise selbst in Gefahr zu bringen bzw. mitten in der Gefahr zu sein.

Adrenalin, das in Sekunden von 0 auf 100 ist, jeder unüberlegte Schritt kann ein Fehler sein. Hier kann man als Polizist/in noch so gut darauf vorbereitet und geschult worden sein, die Lage ist doch immer eine andere.

Das gegenüber kann anderes reagieren und sich anderes verhalten. Selbst wenn man den Suizid verhindern konnte, bleibt ein gewisses Maß an Zweifel zurück. Solche Vorfälle können manchmal noch sehr lange im Gedächtnis und im Gefühlsleben bleiben.

Darüber reden und es mit Kollegen verarbeiten ist oft nicht möglich, da der Dienst weiter geht. Meist wartet der nächste Fall schon und nach Dienstschluss ist jeder froh und tritt seinen nach Hause weg an. Die Beamten, die einen Suizid verhindert haben oder auch manchmal zu spät kamen, fahren mit ihren Gedanken oft alleine nach Hause.

Dort ankommen, kommen auch diese Gedanken an das Erlebte wieder zurück. Jetzt wäre es wichtig, wenn jemand zuhören könnte und hilft, das Geschehene zu verarbeiten. Manchmal ist es auch Hilfreich einen andere Sichtweise zu bekommen.

Leben die Beamten jedoch alleine, müssen sie Wege finden um damit klar zu kommen. Manchmal verändern sie sich und manchmal merken die Kollegen nichts oder können es gar nicht bemerken. Sie rechnen nicht damit, dass der Kollege oder die Kollegin nicht damit zurecht kommt. So kann es passieren, das er/sie ein Leben gerettet hat und ihre eigenes jetzt ins Wanken geraten ist.

Gerade jetzt und in dieser dunklen Jahreszeit ist das Menschliche auch unter den Kollegen gefragt. Das Miteinander und auch mal nach Feierabend noch ein Gespräch führen, ansprechen, womit man sich beschäftigt, kann für viele Hilfreich sein.

Ein Miteinander, dass eigentlich selbstverständlich sein sollte, aber immer seltener selbstverständlich ist. Denn Machtkämpfe und Ruhm wegen Beförderungen werden groß geschrieben.

Ist Mobbing auf Dienststellen und sogar schon während der Ausbildung Alltag geworden? Und das in einem Beruf, der eh schon vollen Einsatz fordert und oft an die Grenzen der Menschlichkeit geht.

Hier sind nun öfters die Familien zu Hause gefordert und sie leisten, oder versuchen, Hilfe und Unterstützung zu leisten. Doch die ist manchmal auch nur begrenzt möglich.

Also könnte man abschließend feststellen, dass jeder mithelfen kann. Die Zeiten haben sich geändert und die Menschen sind egoistischer geworden. Doch ist es immer noch so, dass sich miteinander und gemeinsam viel besser Probleme lösen lassen und schlimmeres verhindern werden kann.

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