Messerangriffe in Berlin und Insheim: Polizisten müssen ihre Dienstwaffen einsetzen

1. Oktober 2016 um 17:03 Uhr

Messerangriffe in Berlin und Insheim: Polizisten müssen ihre Dienstwaffen einsetzenGestern Abend und heute Morgen ist es in zwei verschiedenen Orten in Deutschland – Berlin und Insheim (Rheinland-Pfalz) – zu Messerattacken auf Polizisten gekommen, bei denen jeweils die Dienstwaffe eingesetzt wurde und der Angriff gestoppt werden konnte, ohne den Angreifer lebensgefährlich zu verletzen.

Nach tödlichem Dienstwaffengebrauch in Berliner Flüchtlingsunterkunft: Vorverurteilung durch Berichterstattung?

28. September 2016 um 15:33 Uhr

Nach tödlichem Dienstwaffengebrauch in Berliner Flüchtlingsunterkunft: Vorverurteilung durch Berichterstattung?

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Gestern Abend ist es gegen 20:30 Uhr zu einem Zwischenfall bei einem Polizeieinsatz gekommen, bei dem die eingesetzten Polizisten von ihrer Dienstwaffe Gebrauch machen mussten. Der von den Projektilen getroffene Angreifer verstarb später im Krankenhaus.

Der Grund für den ursprünglichen Einsatz lag in einer Mitteilung an die Polizei in Berlin, dass in einer Flüchtlingsunterkunft ein 27-jähriger Pakistani ein Mädchen missbraucht haben soll. Wie immer wurde die Glaubwürdigkeit dieser Aussage geprüft und da man sie für glaubwürdig hielt sollte der beanzeigte Täter festgenommen werden.

Nach Streit zwischen Paar greift Mann die Polizisten mit abgebrochener Bierflasche an

19. September 2016 um 18:28 Uhr

Nach Streit zwischen Paar greift Mann die Polizisten mit abgebrochener Bierflasche an

Schusswaffengebrauch wehrt Angriff ab

Am vergangenen Wochenende wurde das Polizeirevier Heidelberg Nord (Baden-Württemberg) gegen 15 Uhr zu einem Streit zwischen einem Paar nach Dossenheim gerufen. Die Beamten trafen auf das auf offener Straße bei einem Einkaufszentrum streitende Paar.

Als die Polizisten eingreifen wollten, habe der Mann eine Bierflasche zerschlagen und sei mit der abgebrochenen Flasche in der Hand auf die Beamten losgegangen. Einer der Polizisten griff daraufhin zur Dienstwaffe und gab einen gezielten Schuss auf das Bein des Angreifers ab.

Mann fährt mit gestohlenem Auto Polizist um und rammt zwei Streifenwagen

29. August 2016 um 14:08 Uhr

Mann fährt mit gestohlenem Auto Polizist um und rammt zwei StreifenwagenSchusswaffengebrauch und Festnahme

In Bad Dürrenberg (Sachsen-Anhalt) kam es in der vergangenen Nacht zu einer Verfolgungsfahrt, bei der mehrere Personen verletzt wurden und durch die Polizisten die Dienstwaffe eingesetzt werden musste.

Gegen 23:30 Uhr in der Nacht zum heutigen Montag wollte eine Streife einen VW Polo kontrollieren. Als die Beamten aus dem Streifenwagen ausgestiegen waren und sich zum VW Polo bewegten, legte der 35jährige Fahrer den Rückwärtsgang ein und gab Gas. Hierbei fuhr er einen der Polizisten um.

SEK-Einsatz in Dortmund: Gesuchter eröffnet Feuer und wird erschossen

19. August 2016 um 19:00 Uhr

SEK-Einsatz in DortmundHeute Morgen gegen 08:30 Uhr kam es in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) zu einem Einsatz des Spezialeinsatzkommandos (SEK), bei dem der Gesuchte bei einem Schusswechsel getötet und ein Polizist leicht verletzt wurde.

Unter Federführung der Staatsanwaltschaft Kleve wurde der 53jährige Mann gesucht, von dem bekannt war, dass er bewaffnet und gefährlich sein könnte. In dem Verfahren ging es um Zuhälterei, gewerbsmäßigen Betrug, veruntreuende Unterschlagung sowie Urkundenfälschung und deshalb bestand ein Untersuchungshaftbefehl.

Attentat von Würzburg: “Eine deutlichere Notwehr-Situation kann man sich nach meiner Ansicht gar nicht vorstellen.”

22. Juli 2016 um 17:50 Uhr

Attentat von WürzburgNach dem Attentat von Würzburg, bei dem vier Zugpassagiere und eine Fußgängerin mit einem Messer und einer Axt schwer verletzt wurden, sind Ermittlungen aufgenommen worden, um den Fall aufzuklären. Die Ermittlungen erstrecken sich hierbei in zwei Richtungen: Warum hat der 17jährige Afghane diese Tat begangen und war der Schusswaffengebrauch durch die Polizei gerechtfertigt, bei dem der Gewalttäter sein Leben verlor?

Der Leitende Oberstaatsanwalt Bardo Backert hat sich nun dazu geäußert. Er erzählt die dramatischen Minuten von der Tat bis zum zum Rettungsschuss durch die Beamten des Spezialeinsatzkommandos (SEK).

Gegen 21:15 Uhr war der Notruf eingegangen, dass ein Mann in einem Zug Menschen attackiere. Die Notbremse wurde betätigt und der Täter konnte in Richtung Main flüchten. Auf seiner Flucht attackierte er noch eine Fußgängerin.

Polizist setzt Messerangreifer mit Schussabgabe außer Gefecht – Polizist verletzt

9. Juni 2016 um 22:50 Uhr

Polizist setzt Messerangreifer mit Schussabgabe außer GefechtGestern Nachmittag kam es in Mittelfeld (Hannover) zu einem Schusswaffengebrauch. Gegen 15:00 Uhr hat ein 52-jähriger Mann eine Streifenwagenbesatzung mit einem Messer bedroht wobei ein Beamter verletzt wurde. Dabei machte der Polizist von seiner Schusswaffe Gebrauch und verletzte den Angreifer schwer.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand wurde die Polizei durch einen Mitarbeiter der Johanniter informiert, nachdem er von dem 52-Jährigen mit einem Messer vor seiner Wohnung bedroht wurde. Als die beiden Beamten – ein 30-Jähriger Beamter und seine 23 Jahre alte Kollegin – im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses eintrafen, wurden sie ebenfalls von dem Bewohner mit dem Messer bedroht.

Nach Schüssen auf Jugendliche in Bremen: Verfahren eingestellt: Polizist handelte in Notwehr

9. Juni 2016 um 01:36 Uhr

Verfahren eingestelltAnfang März dieses Jahres berichteten wir von einem Vorfall in Bremen, bei dem es zu einem Schusswaffengebrauch seitens der Polizei kam und eine Jugendliche schwer verletzt wurde. Das Verfahren gegen den Schützen wurde nun eingestellt.

Auf einer Party in der Bremer Altstadt gab es damals Ärger, weil ungebetene Gäste dort für Streit sorgten. Die Polizei wurde gerufen. Als die Polizisten vor der Wohnung standen, waren die Störer zwar schon wieder weg, die Partygäste dachten aber, dass diese wieder zurück gekehrt seien, als die Polizisten klingelten.

Freitod, wann wird das (Ver-) Schweigen endlich gebrochen?

9. Mai 2016 um 21:52 Uhr

Freitod und das (Ver-) SchweigenEin zugegebener Maßen schwieriges Thema, welches immer noch mit Vorurteilen und Verurteilungen behaftet ist. Aber nichts ist schlimmer, als das Thema Tod durch die eigene Dienstwaffe zu verschweigen. Dass dies auch bei der Polizei so ist, zeigt sich auch bei der traurigen Nachricht, welche wir vergangene Woche bekannte geben mussten.

Noch in der Suchmeldung vom 29.04.2015 war von einem 51-jährigem, suizidgefährdetem Polizeibeamten die Rede:

In der Meldung vom 02.05.2016 wird nur noch eine vermisste Person erwähnt, deren Leiche gefunden wurde.

Warum werden Gewalttäter in den Medien als “Demonstranten bei Ausschreitungen” dargestellt?

2. Mai 2016 um 19:56 Uhr

Gewalttäter als Demonstranten?Heute Morgen in den Nachrichten bei einem deutschen öffentlich-rechtlichen Radiosender: Es wird über die vergangene Walpurgisnacht berichtet, die in den meisten Städten überwiegend ruhig verlaufen sein soll.

Dann wird über Hamburg berichtet, dass es dort durch “Demonstranten zu vereinzelten Ausschreitungen” gekommen sei. Mindestens ein Polizist sei verletzt worden.

Bitte was? Demonstranten können Ausschreitungen begehen?

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