Nach Schussabgabe tödlich verletzt

19. April 2017 um 16:35 Uhr

Bei Schussabgabe tödlich verletztAm Sonntagmorgen kam es in Herne (Nordrhein-Westfalen) zu einem Schusswaffengebrauch durch Polizisten gegen einen 30 jährigen Herner, der dabei tödlich verletzt wurde.

Anwohner beobachteten am Sonntagmorgen gegen 9:15 Uhr wie ein junger Mann auf einem Sofa, dass zum Sperrmüll bereit gestellt war, saß und sich augenscheinlich mit einem Messer selbst verletzte.

Als die eingetroffenen Polizisten den 30 jährigen aufforderten das Messer wegzulegen, kam er dieser Aufforderung nicht nach. Stattdessen attackierte der junge Mann die beiden Polizisten mit dem Messer. Der Polizist und seine Kollegin schossen darauf auf den 30 jährigen Herner, der schwer verletzt wurde. Eine hinzugerufene Rettungswagenbesatzung kümmerte sich um den jungen Mann und brachte ihn ins Krankenhaus. Wo er jedoch wenig später seinen schweren Verletzungen erlag.

Kommentar: Der Taser – Sinn oder Un-Sinn?

9. Februar 2017 um 21:46 Uhr

Heute Morgen berichteten wir darüber, dass die Berliner Polizei nun Taser im Streifendienst testet. Hier nun der versprochene Kommentar unseres Berliner Kollegen Pe+er:

Die Berliner Polizei hat entschieden, den Taser erneut zu testen

Auf zwei Berliner Abschnitten wird in einem dreijährigen Probelauf getestet, ob sich der Taser, oder das Distanz-Elektroimpulsgerät, als Einsatzmittel bewährt.

Wenn man die Pressemitteilung im facebook liest, wird der Taser zunächst als ergänzendes Distanzeinsatzmittel – zwischen dem Reizstoffsprühgerät und der Schusswaffe angekündigt. Klingt erstmal gut. Das würde bedeuten, dass man, bevor man entscheiden muss, jemanden niederzuschießen, mit dem taser die Möglichkeit hätte, eine wahrscheinlich eskalierende Situation zu bereinigen.

Zudem bietet der angeschaffte Taser die Möglichkeit, aufgesetzt einen Elektroimpuls zu setzenohne Pfeile zu verschießen. Also als Kontaktmittel. Jeder Widerstand, jedes unübersichtliche Handgemenge könnte sich so schnell lösen lassen. Über diese Möglichkeit hätten sich die sechs kürzlich in München verletzten Beamten sicherlich gefreut.

Berliner Polizei testet Taser im Streifendienst – oder auch nicht

9. Februar 2017 um 09:59 Uhr

Berliner Polizei testet Taser im Streifendienst - oder auch nichtSeit vergangenen Montag werden bei der Berliner Polizei im Streifendienst sogenannte Taser (Beamtendeutsch: Distanzelektroimpulsgeräte, kurz DEG) getestet. In den Bezirken Mitte und Kreuzberg wurden 20 Polizisten an den Geräten ausgebildet und führen sie im allgemeinen Streifendienst mit.

Der Probelauf soll drei Jahre dauern und es soll detailliert ausgewertet werden, wann die Geräte wie eingesetzt wurden und mit welchem Erfolg. Hierbei soll heraus gefunden werden, ob sich ein Taser als zusätzliches Einsatzmittel neben Pfefferspray, Schlagstock oder Schusswaffe eignet.

Polizisten müssen Messerangreifer erschießen, der zuvor bereits mehrere Menschen verletzt hatte

8. Januar 2017 um 15:20 Uhr

Polizisten müssen Messerangreifer erschießen, der zuvor bereits mehrere Menschen verletzt hatteIn Duisburg (Nordrhein-Westfalen) wurden in der vergangenen Nacht mehrere Menschen durch einen Messerangreifer verletzt. Als dieser dann auf die Wache ging und ebenfalls Polizisten mit dem Messer angriff, mussten diese den Angriff mittels Schusswaffengebrauch stoppen.

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei Duisburg in einer gemeinsamen Presseerklärung mitteilen, begann der 43-jährige Mann sein blutiges Handeln gestern Abend gegen 22:39 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Polizei eine Messerstecherei im Flutweg gemeldet. Ein 34-jähriger Mann wurde Opfer der Messerattacke, er erlitt eine Stichwunde an der Hüfte und musste zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Das Opfer konnte den Täter beschreiben, so dass die Polizei mit mehreren Streifen nach dem Täter fahndete. Gegen 23:40 Uhr ging eine erneute Mitteilung über eine Messerstecherei bei der Polizei ein, diesmal auf der Höschenstraße. Opfer war diesmal ein 33-jähriger Mann, der mit einer Halswunde schwer verletzt in ein Krankenhaus verbracht werden musste.

Aus dem Polizeibericht: 1. Advent wenig besinnlich

28. November 2016 um 21:00 Uhr

Aus dem Polizeibericht: 1. Advent wenig besinnlichDie vergangenen Tage waren ereignisreich für die Polizei bundesweit. Zeit für etwas Besinnung war da kaum und bei so manchem Fall kann man einfach nur noch ratlos den Kopf schütteln.

Polizisten und die Dienst- oder Amtsverschwiegenheit

4. November 2016 um 20:45 Uhr

Polizisten und die Dienst- oder AmtsverschwiegenheitDa ich einige Polizisten in meinem Freundeskreis habe und auch lange die Partnerin eines Polizisten gewesen bin, sind mir einige Tabu-Themen nicht ganz fremd. Hinzu kommt, dass ich sehr gerne Bücher lese, die sich mit diesen Themen befassen.
Da ich gerade ein solches Buch am lesen bin entstanden diese Zeilen.

In jedem Berufszweig verpflichtet man sich über interne Abwicklungen usw. der Verschwiegenheit. Doch geht es in vielen Berufen um interne Abwicklungen oder sonstiges. Diese haben weniger mit Erlebnissen und Bildern aus dem Dienstalltag zu tun oder mit Problemen die Menschen betreffen.

Warum?

21. Oktober 2016 um 21:13 Uhr

Warum?Eine Frage, die sich insbesondere Angehörige von Polizisten stellen. Die Geschehnisse der letzten Tage sind beunruhigend. Aber nicht nur die der letzten Tage, sondern auch die ganzen Meldungen dieses Jahres.

Immer wieder kommt es zu gefährlichen Einsätzen, zu mehr Schusswaffeneinsätzen und zu mehr verletzten oder getöteten Menschen. Menschen, die scheinbar außer Kontrolle sind, die Waffen auf Polizisten richten, die billigend in Kauf nehmen, getötet zu werden. Menschen, die eiskalt und voller Hass sind, denen ihr Leben und das Leben anderer nichts wert ist.

Polizisten gehen ihrem Beruf oder auch oft ihrer Berufung nach. Sie möchten schützen und Hilfe leisten, sie sind dem Gesetz
verpflichtet und möchten es einhalten. Zum Schutze für uns alle.

Messerangriffe in Berlin und Insheim: Polizisten müssen ihre Dienstwaffen einsetzen

1. Oktober 2016 um 17:03 Uhr

Messerangriffe in Berlin und Insheim: Polizisten müssen ihre Dienstwaffen einsetzenGestern Abend und heute Morgen ist es in zwei verschiedenen Orten in Deutschland – Berlin und Insheim (Rheinland-Pfalz) – zu Messerattacken auf Polizisten gekommen, bei denen jeweils die Dienstwaffe eingesetzt wurde und der Angriff gestoppt werden konnte, ohne den Angreifer lebensgefährlich zu verletzen.

Nach tödlichem Dienstwaffengebrauch in Berliner Flüchtlingsunterkunft: Vorverurteilung durch Berichterstattung?

28. September 2016 um 15:33 Uhr

Nach tödlichem Dienstwaffengebrauch in Berliner Flüchtlingsunterkunft: Vorverurteilung durch Berichterstattung?

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Gestern Abend ist es gegen 20:30 Uhr zu einem Zwischenfall bei einem Polizeieinsatz gekommen, bei dem die eingesetzten Polizisten von ihrer Dienstwaffe Gebrauch machen mussten. Der von den Projektilen getroffene Angreifer verstarb später im Krankenhaus.

Der Grund für den ursprünglichen Einsatz lag in einer Mitteilung an die Polizei in Berlin, dass in einer Flüchtlingsunterkunft ein 27-jähriger Pakistani ein Mädchen missbraucht haben soll. Wie immer wurde die Glaubwürdigkeit dieser Aussage geprüft und da man sie für glaubwürdig hielt sollte der beanzeigte Täter festgenommen werden.

Nach Streit zwischen Paar greift Mann die Polizisten mit abgebrochener Bierflasche an

19. September 2016 um 18:28 Uhr

Nach Streit zwischen Paar greift Mann die Polizisten mit abgebrochener Bierflasche an

Schusswaffengebrauch wehrt Angriff ab

Am vergangenen Wochenende wurde das Polizeirevier Heidelberg Nord (Baden-Württemberg) gegen 15 Uhr zu einem Streit zwischen einem Paar nach Dossenheim gerufen. Die Beamten trafen auf das auf offener Straße bei einem Einkaufszentrum streitende Paar.

Als die Polizisten eingreifen wollten, habe der Mann eine Bierflasche zerschlagen und sei mit der abgebrochenen Flasche in der Hand auf die Beamten losgegangen. Einer der Polizisten griff daraufhin zur Dienstwaffe und gab einen gezielten Schuss auf das Bein des Angreifers ab.

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